Surfen ohne Gefahr
Die unendlichen Weiten des Internets sind bereits für
unsere Kleinen schon lange keine fernen Welten mehr. Die meisten
Kinder waren bereits schon mal im Internet, im Durchschnitt sind
unsere Jüngsten ab neun Jahren öfter online. Mit
steigendem Alter wächst auch die Verweildauer im Netz. Dass
dabei schnell unangenehme Chatpartner zum Alltag unseres
Nachwuchses gehören und sich ihnen eine Vielzahl zweifelhafter
Inhalte bietet, dürfte allen Eltern bewusst sein.
Damit alle Muttis und Vatis das Chatten, Surfen und Mailen sicher gestalten können, bietet Ihnen "KIDS und Co" wertvolle und schützende Tips - sowohl für die ersten, sicheren Klickerfahrungen ihrer Kleinsten im Grundschulalter, als auch für die Surfaktivitäten der größeren Steppkes.
1.
Lassen Sie Ihre Kleinen in die Medienwelt hineinwachsen: Um den
richtigen Umgang mit dem Internet zu erlernen, brauchen Ihre Kinder
Unterstützung. Besonders Ihnen als Eltern, fällt dabei
die Aufgabe zu, dass Hineinwachsen ins Netz zu fördern, indem
man ein übersichtliches Angebot an kindgerechten
Internetseiten parat hat. Eine geeignete Suchmaschine für den
Anfang ist beispielsweise www.blinde-kuh.de.
Hier werden Kinder fündig auf der Suche nach allem für
sie Interessantem wie Nachrichten, Spielen, Informationen und
Rezepten. Die blinde Kuh sollte die standardmäßige
Kindersuchmaschine und auch Startseite in Ihrem Browser sein. Die
Seite bietet hierfür auch allen nicht so technisch begabten
Eltern das passende Programm zum Einrichten.
Als Startseite eignet sich aber genauso gut auch die Lieblingsseite
Ihres kleinen Surfers. Hilfe bei der Orientierung bieten ebenso die
Foren www.internet-abc.de oder www.seitenstark.de.
2. Sie selbst können aktiv die Seiten eingrenzen, die von
Ihrem Nachwuchs angesurft werden können. Dazu können Sie
im Browser kindgerechte Startseiten und Lesezeichen beziehungsweise
Favoriten erstellen.
Auch Positivlisten sind eine schöne Möglichkeit, den
sicheren Umgang mit dem Internet zu fördern. Diese Listen
können dann nach und nach mit interessanten Links gemeinsam
mit ihren Kleinen aufgefüllt werden. Dadurch lernen sie stetig
neue Seiten kennen und erlernen den Umgang mit neuen Medien.
Wie man eine Positivliste anlegt, Startseiten erstellt oder
Favoriten hinzufügt erfahren Sie hier im Beitrag im Infokasten
ganz unten* oder auf www.klicksafe.de.
3.
Ständige kommerzielle Angebote und massenhafte Werbung sind
nichts für Kinder. Die Kleinen können Werbung nicht immer
von redaktionellen Inhalten unterscheiden. Darum sollten nur
werbefreie oder eindeutig gekennzeichnete Seiten Platz in den
Listen und Favoriten finden. Nervige Werbefenster lassen sich auch
ganz einfach durch einen Pop-Up-Blocker deaktivieren.
Eine weitere Möglichkeit ist auch ein Programm gegen so
genannte "Adware". Dafür ist das Programm "Ad-Aware"
ein hilfreicher Zerstörer der ungeliebten Pop-Up-Verursacher
auf Ihrem Computer: http://ad-aware.softonic.de/.
Doch viel wichtiger ist auch das gemeinsame Unterwegssein im Netz.
Klären Sie dabei ihr Kind über Werbung auf und
schärfen Sie den Blick dafür. Für die Kleinsten
genügt es meist schon, sich auf nichtkommerzielle Kinderseiten
festzulegen.
Die Größeren anfangs im Internet begleiten und das
richtige Konsumverhalten beibringen. Spamfilter für das
Postfach können der Begegnung mit kritischen Erotikangeboten
vorbeugen.
4. Ab der vierten Klasse ist unseren kleinen Internetnutzern ein
freierer Umgang mit dem neuen Medium zuzutrauen. Dazu dürfen
Sie gerne allgemeine Suchmaschine mit Ihrem Kind ausprobieren und
den Umgang mit Bookmarks, Lesezeichen und Favoriten erklären.
Zusätzliche Sicherheit bieten wachsamen Eltern weiterhin
Filterprogramme, wobei jedoch darauf geachtet werden sollte, dass
das Programm nicht auch die "guten" und problemlosen Inhalte
aussiebt. Informationen zu diesen "virtuellen Nannys" finden
Sie weiter unten im Infokasten*.
Stößt ihr Sohnemann oder Töchterchen auf heikle Inhalte, kann dagegen gemeinsam vorgegangen werden. Hilfe finden Sie in solchen Fällen beispielsweise bei Kinderschutzzentren.
6. Für das Surfen auf der Datenautobahn haben sich einige engagierte Portale Internetführerscheine einfallen lassen. Dies ist einetolle Möglichkeit, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Nachhilfe in Sachen Internet zu erteilen. Netzführerscheine wie zum Beispiel gesehen bei www.internet-abc.de machen die ganze Familie fit in Sachen bloggen, messagen, downloaden und klären auf über Ihre Rechte und Gefahren.
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