Das schlimme Familienschicksal um Mitja… eine Nachlese
Es ist grauenvoll und
traurig genug. Was viele sich gar nicht vorstellen mögen,
blieb einem Leipziger Jungen und seiner Familie leider nicht
erspart. Noch schlimmer, BILD schreckte nicht einmal davor
zurück, das ohnehin schon durch sämtliche Medien
veröffentlichte letzte Foto von Mitja in einer Art zu
betiteln, die einen an journalistischer Ethik zweifeln lässt.
Es gibt sicher keinen Trost für Eltern, Angehörige und
Freunde. In unserer Nachlese wollen wir aber unsere Anteilnahme
ausdrücken, einen Appell an die Menschlichkeit mancher
Medienmacher senden und Ansätze aufzeigen, Kinder zu
stärken und Eltern Mut zu machen.
Ob Elternteil oder kinderlos, spätestens beim Anblick unzähliger Luftballons am Leipziger Himmel am 15. März 2007 kennt eher das Mitgefühl keine Grenzen, als die Schlagzeilen. An diesem Tag hätte Mitja seinen zehnten Geburtstag gefeiert - leider blieben nur die bunten Farbtupfer am Himmel und Menschen, die sein Schicksal nicht fassen können und ihn nie vergessen werden. Nur drei Wochen zuvor, im Februar wurde der Junge sexuell missbraucht und ermordet. Sein mutmaßlicher Mörder, Uwe Kolbig aus Stahmeln bei Leipzig, ist ein vorbestrafter Pädophiler.
Nach Angaben des Sächsischen Ministeriums des Inneren werden rund 15000 Kinder in Deutschland jährlich Opfer sexueller Gewalt, in knapp der Hälfte der Fälle kommen die Täter unmittelbar aus dem Umfeld des Opfers, darüber hinaus sogar noch mehr aus der Verwandtschaft. Kriminologen haben herausgefunden, dass jeder fünfte vorbestrafte Pädophile die Gelegenheit nutzt, ein Kind zum wiederholten Mal zu missbrauchen, wenn sie sich ihm bietet.Die Zahlen des Bundeskriminalamtes belegen, es ist ein bundesweites Problem, was auch als solches behandelt werden muss. Jedoch scheinen die gesetzlichen Grundlagen nicht ganz an die heutige Realität angepasst. Sexualstraftäter haben in Deutschland unbestritten das Recht auf eine neue Chance im Leben. Aber im Opferschutz und der Unterstützung Betroffener muss noch viel getan werden. Opferhelfer gibt es bislang nicht und oftmals ist es ein langer Kampf, einen entsprechenden Status zu erhalten und damit von Versorgungsamt und Versicherung finanziell unterstützt zu werden, neben den schmerzlichen Erfahrungen. Wie geht man mit dieser schwierigen Thematik überhaupt um? Prävention, damit solche schlimmen Ereignisse gar nicht erst geschehen, sollte noch mehr im Vordergrund stehen. Überlegungen, was tatsächlich nötig ist, um Kinder vor Sexualstraftätern zu schützen. Dr. Margitta Krupp von der Erziehungs- und Beratungsstelle des Jugendamts Leipzig kennt die Gedanken, Besorgnis vieler Eltern, nicht erst seit dem Mordfall Mitja: Ab welchem Alter kann ich mein Kind allein den Schulweg und andere Wege gehen lassen? Wie kann ich es gut vorbereiten und schützen? In welchem Umfang soll ich es über solche Dinge aufklären? »Es ist mir wichtig, Tipps zu geben, wie man sein Kind stärken kann und wie es sich selbst stärkt«, so Dr. Krupp. »
Den Kindern zu vermitteln, dass sie sich mit ihrem Empfinden ernst nehmen sollten, es erzählen können oder auch lautstark auf sich aufmerksam machen können, wenn sie das Gefühl haben, dass etwas nicht im Normbereich abläuft«, erklärt die Expertin. Die Grundschule in Leipzig- Wiederitzsch arbeitet seit Jahren eng mit der Polizei zusammen. Ihre Leiterin Siegrid Geyer schildert: »Unser gesamtes Lehrerkollegium ist außerdem angehalten, mit den Schülern über Themen wie Gewalt, auch sexuellen Missbrauch zu sprechen, sie mit in den Unterricht einzubinden wie zum Beispiel im Fach Ethik.« Auch sie bestätigt: Immer wieder darüber reden, aufklären - damit aber keine Angst oder Misstrauen schüren, sondern Kinder stärken. Ihnen beibringen, eigenartige Situationen mit Fremden oder auch Bekannten zu erkennen, sich vertrauten Erwachsenen mitzuteilen oder wenn nötig lautstark auf sich aufmerksam machen, kann Selbstständigkeit unserer Jüngsten heutzutage noch möglich machen und vielleicht manch schlimmen Vorfall verhindern.
Für mehr Opferschutz, auch wenn Gesetzesänderungen
notwendig sind
Er kämpft für einen verstärkten Opferschutz und musste dafür von seinen politischen Gegnern heftige Kritik einstecken: Der Sächsische Staatsminister des Inneren Dr. Albrecht Buttolo im Interview mit "KIDS und Co"
Herr Dr. Buttolo, Sie haben mit unendlicher Erleichterung Anfang März verkünden können, dass der mutmaßliche Mörder des damals neunjährigen Mitja gefasst wurde. Wenn solche schlimmen Schicksale des Kindesmissbrauchs passieren, was empfinden Sie als Mensch - und dabei speziell als zweifacher Familienvater - sowie in Ihrer Funktion als politisch Verantwortlicher für Sicherheit im Freistaat Sachsen? »
Sie haben Recht, zu Beginn meiner Überlegungen reagiere ich in der Tat erstmal als Mensch und weiß, wie schlimm so ein Fall ist, wie viel Leid er mit sich bringt und ich bin selbst tief berührt. Meine Kinder sind zum Glück schon erwachsen, 28 und 31 Jahre alt. 'Zum Glück' deshalb, weil ich mir keine Sorgen als Vater mehr dahingehend machen muss. Allerdings sehen wir momentan Großelternfreuden entgegen, so dass von der menschlichen Seite her die Sorgen wieder von vorn anfangen, dass unserem Enkelkind nie etwas zustößt. Ich bin mir aber auch im Klaren darüber, dass ich in der politischen Verantwortung für den Schutz der Bevölkerung bin. Das wird zurecht von einem Innenminister erwartet. So der zweite Schritt meiner Überlegungen.«
Wie sicher oder unsicher ist Sachsen generell im
Hinblick auf Verbrechen an Kindern einzustufen? Können Sie uns
eine Entwicklung der vergangenen Jahre aufzeigen, die Zahl der
Täter und Fälle im Bundesvergleich kurz
skizzieren?
»Wir haben es hier mit keinem länderspezifischen, keinem ortsgebunden - sondern vielmehr einem gesamtgesellschaftlichen Problem zu tun, das sich über die Jahre hinweg bundesweit auf nahezu gleichem Niveau hält, in Sachsen mit einer Spitze im Jahr 1997. Man kann sagen, dass die Häufigkeit (Verhältnis Anzahl der Fälle im Bezug auf Einwohnerzahl, Anm. d. Red.) von Sexualstraftaten an Kindern und Jugendlichen im gesamten Bundesgebiet mit geringen Abweichungen mal niedriger, mal höher liegt. Entgegen mancher Behauptungen der letzten Wochen ist in unserer Langzeitstudie leider kein jahrelanger starker Rückgang zu verzeichnen.«
Als Sie dazu unmittelbar nach dem schlimmen
Ereignis in Leipzig im Februar/März Gesetzesänderungen
vorgeschlagen haben, wurden Sie scharf kritisiert. Warum teilen
andere Parteien Ihre Auffassung nicht, dem Schutz der Opfer/ Kinder
Vorrang gegenüber den Rechten der Täter zu
geben?
»In der Tat ist es mir unerklärlich, warum für andere Politiker immer nur die Rechte der Täter im Vordergrund stehen und nicht zumindest in gleichem Maße die der Opfer. Bei vielen, die in der politischen Welt agieren, ist solch ein Ungleichgewicht mittlerweile zu beobachten. Alle sind im ersten Moment in solchen Fällen bewegt und erschrocken, aber es werden zu wenige Konsequenzen gezogen. Für mich ist die Verfassung unseres demokratischen Staates bindend. Wir sind in der Pflicht, die Gesetzesgebung an die Realität anzupassen, wenn es nötig ist. Eine einseitige Betrachtungsweise ist dabei nicht hilfreich. Woran mir viel bei diesem bundesweiten Problem liegt, man muss hier als Gesellschaft grundlegend diskutieren und handeln.«
Was kann, ja muss Ihrer Ansicht nach denn dringend getan werden, um künftig Familien ein beruhigenderes Gefühl zu vermitteln?
»Opferschutz muss Vorrang haben. Die Gesellschaft muss hier reagieren - auch wenn das bestimmte Änderungen oder Ergänzungen in Gesetzen der Länder oder sogar auf Verfassungsebene bedeutet. Opfer können nichts für ihr Schicksal. Sie sind unfreiwillig um Vieles betrogen. Wie kommen sie mit solch einem Schicksal in ihrem Leben klar? Es besteht dringender politischer Handlungsbedarf, sie zu unterstützen und zu schützen, auch für erweiterte Präventionsmaßnahmen. Hingegen wer so schlimme Taten begeht, muss wissen, welches Risiko er eingeht. Das sollte man sich als Diskussionsgrundlage klarmachen.«
Ebenfalls im März, allerdings vor 26 Jahren erschoss Marianne Bachmeier den mutmaßlichen Täter Klaus Grabowski im Gerichtssaal des Lübecker Landgerichts, der ihre siebenjährige Tochter Anna misshandelt hatte und löste mit ihrer Tat einerseits Reaktionen des Mitgefühls, andererseits Diskussionen über die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit aus. Grabowski war Wiederholungstäter wie auch der Mörder von Mitja - was halten Sie vom Recht auf Resozialisierung von Pädophilen?
»Mir ist es ein besonderes Anliegen, einen klaren Weg zu beschreiten, um ein hohes Risiko für unseren Nachwuchs auszuschließen - mit entsprechender gesetzlicher Grundlage. Das heißt nicht, den Tätern die Chance auf Resozialisierung wegzunehmen. Vielmehr ist ein noch verantwortungsvollerer Umgang mit ihnen wichtig, um Gefahren einzudämmen. Nicht nur die Politik sehe ich da in der Pflicht, auch die Wissenschaft ist gefragt. Hier muss man auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen neben den Verwahrungen drängen, zum Beispiel mehrere, professionell ausgebildete Gutachter einbeziehen.«
Sind Ihnen auch aktuelle Ergebnisse der Hirnforschung über Sexualstraftäter bekannt oder können Sie andere Methoden benennen, um zukünftig die Zahl solcher Gewalttaten an Kindern zu minimieren?
»Bei Hirnforschungsergebnissen muss ich leider passen. Aber DNA-Strukturauswertungen können durchaus aussichtsreich sein. Hier ist jedoch noch viel Aufklärungsarbeit unsererseits notwendig, denn es geht keinesfalls darum, unbescholtene Bürger anzuklagen. Wie der Fall des kleinen Mitja gezeigt hat, ist die Videoüberwachung hilfreich, vielleicht zunehmend auch als Abschreckung - hierbei vor allem auch bei der Fahndung.«
Der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt hat sich hinter Sie gestellt - welche konkreten politischen Maßnahmen, die Sie ja schon in Ihrem Fünf-Punkte-Programm benannt haben, werden nun in die Tat umgesetzt? Wird es zu einer Verfassungsänderung kommen?
»Er hat in diesem Zusammenhang einen konkreten Arbeitsauftrag an mich gestellt, das Fünf-Punkte- Programm unter anderem mit Vorschlägen ressortübergreifend vorhandener Überlegungen zum Opferschutz zu bündeln und konkrete Handlungsvorschläge für Sachsen zu unterbreiten. Diese würden dann zunächst die Zustimmung des Kabinetts erfordern und anschließend - besonders wichtig, die des Sächsischen Landtags. Der zweite Weg ist parallel dazu, auf bundesrechtlicher Ebene nachhaltig etwas zu bewirken. Auf der nächsten Innenministerkonferenz werde ich darüber mit meinen Kollegen sprechen. Und ich habe die Hoffnung, dass sie mitziehen, schließlich ist jeder Innenminister in seinem Bundesland in derselben Pflicht wie ich.«
Wir bedanken uns für das Gespräch, Herr Minister Buttolo!
Viele Grüße von Poldi und pass immer gut auf dich auf!
Wie verhalten sich Kinder am besten, wenn sie allein auf der Straße angesprochen werden? Was tun, wenn ihnen ein Fremder etwas geben will oder sie plötzlich anfasst und die Kleinen das gar nicht mögen? Wem darf man die Haustür öffnen, ohne dass ein Erwachsener zu Hause ist? Poldi, der dicke grüne Kinderpolizist, hat so manche Verhaltensregel Fremden gegenüber parat.
Genau wie Ingolf Dießner, Polizeihauptmeister im Revier Leipzig-Nord. Sein Kalender ist für Monate ausgebucht. Seit fast drei Jahren besucht er Schulen und Kindertagesstätten in seinem Einzugsgebiet und bietet unter anderem Präventionsgespräche mit Rollenspielen zum Thema "Verhalten gegenüber fremden Personen" an. Das ist nur ein Teil eines umfassenden kostenfreien Angebotes der sächsischen Polizei mit dem netten Dinosauriermaskottchen, das Kinder begeistert. »Immer altersgerecht, spielerisch und am besten durch offene Gespräche können sich Eltern und Erzieher auch schwierigen Thematiken wie Gewalt und sexueller Missbrauch nähern«, rät Ingolf Dießner. »Meinen achtjährigen Sohn frage ich zum Beispiel manchmal scheinbar ganz beiläufig beim Abendbrot: "Was würdest du tun, wenn dir ein Fremder auf der Straße 500 Euro anbieten würde?'« Rollenspiele und darüber gemeinsam zu sprechen, hält der Polizeihauptmeister und Präventionsfachberater für Schwerpunkte zum Schutz unserer Jüngsten.
Die wichtige Botschaft, immer auf sich aufzupassen, jedoch nicht in jedem Menschen, den man nicht kennt, Böses zu sehen, möchte der engagierte Polizist den Kindern gern mit auf den Weg geben. Heute ist er dazu am Vormittag in die Kindertagesstätte in der Hannoverschen Straße 50 von Fröbel e.V. in Leipzig zu einer Gesprächsrunde mit elf Vorschulkindern eingeladen. Es ist ein warmer Apriltag. Gespannt und mit sichtbar gemischten Gefühlen verfolgen die Kinder, was ihnen der Mann in Uniform alles erzählt. Die unterschiedlichsten Alltagssituationen spielt und spricht er mit ihnen durch. Es ist bei einigen kleinen Teilnehmern sofort spürbar, dass das Thema, auch im Zusammenhang mit dem jüngsten Fall schon im Elternhaus thematisiert wurde.
Was ist ein fremder Mensch? Jemand, den wir nicht kennen. Mama und Papa legen fest, mit wem ihr Kind mitgehen darf. Wie kann man unterscheiden, wer lieb und wer böse ist? Da sich manche Menschen auch verstellen können, ist das gar nicht so einfach herauszukriegen. Leonie ist erfreut, als der Polizist sie plötzlich ein hübsches Mädchen nennt, kurz darauf demonstriert er ihr durch Schimpfen das Gegenteil. Simon hat er binnen kürzester Zeit in ein Gespräch verwickelt, als sie eine Situation auf dem erdachten Schulweg nachspielen. Dann den Arm um ihn gelegt und ihn mit einem Mal ganz festgehalten. Nun ist der Ingolf Dießner Autofahrer, dem angeblich sein Handy aus dem Fenster gefallen ist. Mit seiner kindlichen Hilfsbereitschaft liegt Gason jedoch falsch. Denn, zack, hat ihn "der Fremde" ins Auto gezogen. Ebenso können angebotenes Geld und gespieltes Interesse an persönlichen Informationen über Namen, Wohnort, die Eltern usw. Lockmittel sein. »Lieber nichts über euch sagen und auf einen vorbeikommenden Erwachsenen verweisen, der dann auch aufmerksam auf die Situation wird, am besten generell ein wenig Abstand halten«, schlägt Ingolf Dießner seinen kleinen Zuhörern vor. »Wenn es klingelt oder klopft und ihr seid allein zu Hause, bleibt die Tür unter allen Umständen zu - egal, was der Fremde sagt oder ob ihr durch den Türspion vielleicht ein Paket mit einem tollen Geschenk seht. Auch hier gilt, am besten auf Nachbarn verweisen, Nachrichten können im Briefkasten hinterlassen werden«, erklärt der Polizeihauptmeister. Sollte irgendeine dieser Situationen oder eine ähnliche unangenehm werden, am besten durch "Hilfe"- oder noch besser "Feuer"-Schreie auf sich aufmerksam machen. Mit der Hoffnung, dass sich die Kinder im Notfall wenigstens daran erinnern, da war doch was - also aufpassen, verabschiedet sich Ingolf Dießner gut eine Stunde später von Leonie, Simon, Gason und ihren Freunden.
Buchtipps
"Geh nie mit einem Fremden
mit"
von Trixi Haberlander und Ursula Kirchberg/
Heinrich-Ellermann-Verlag Lisa ist sechs Jahre alt. Sie weiß
genau, dass sie niemandem die Haustür öffnen darf, wenn
sie allein ist. Und auch, dass sie mit keinem Fremden mitgehen
darf. Ihr Papa hat es ihr erklärt, und sie hat es ihm fest
versprochen. Doch eines Tages, als sie auf dem Spielplatz im
Sandkasten spielt, setzt sich ein fremder Mann zu ihr. Er fragt, ob
sie sich nicht die kleinen Häschen bei ihm zu Hause angucken
möchte …
"Ich dachte du bist mein Freund - Kinder
vor sexuellem Missbrauch schützen"
von Marie Wabbes/Brunnen Verlag Dieses Bilderbuch bietet eine
Hilfe, mit Kindern ab 4 Jahren über die Gefahr des sexuellen
Missbrauchs zu sprechen. In bildhafter, kindgerechter Darstellung
wird die Geschichte vom kleinen Bären und seinem
vermeintlichen Freund, dem Wolf erzählt. Als der Wolf Dinge
mit dem kleinen Bären macht, die dieser gar nicht mag und ihn
außerdem bittet, alles für sich zu behalten,
erzählt der Teddy alles den anderen Bären. Im Buch sind
für Eltern und Erzieher Leitlinien eines Psychiaters und
Psychotherapeuten enthalten.




