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Unserer Unternehmensphilosophie: Kinder sind willkommen

"Sonnenkinder", so der Name der Betreuungseinrichtung im Haus der Generationen seit elf Jahren. Hier werden tagsüber die Kleinen betreut, wenn Mama oder Papa ihre Ärzte- und Schwestern-Kittel anziehen und sich um das Wohl der Patienten sorgen. Es ist kein neuer Ansatz für das Klinikum Chemnitz und seine Tochtergesellschaften, in denen insgesamt rund 4.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten. Denn bereits seit 1972 gibt es eine betriebseigene Kita, die sich damals jedoch auf dem Gelände des Küchwald-Krankenhauses befunden hat, welches ebenfalls zum Unternehmen gehört.

»Wir haben erkannt, dass der Betriebskindergarten ein Kriterium für junge, qualifizierte Mitarbeiter ist. Wir wollen unser Personal gern halten.«, berichtet Dr. Uta Dornheim, Verwaltungsdirektorin und Mitglied der Geschäftsführung der Klinikum Chemnitz gGmbH. »Vor allem im Pflegebereich, aber auch unter den Assistenzärzten und Ärzten gibt es viele Frauen«, erzählt sie weiter. Um genau zu sein sind etwa 80 Prozent der Belegschaft hier weiblich. Die Tendenz zu mehr Geburten bei den Mitarbeitern und somit der Bedarf auf Kinderbetreuungsplätze seien da, deshalb sei es auch geplant, den Kindergarten zu erweitern.

»Es ist ein fester Grundsatz unserer Unternehmensphilosophie, dass Kinder willkommen sind und dass wir uns untereinander helfen«, fährt die Verwaltungsdirektorin fort. Bisher sind 32 Kinder bei Helga Baum, der Leiterin der Kita, und ihrem Team untergebracht. Vorübergehend haben sogar zur Freude aller Kleinen und Großen Besucher Schildkröten in der Sonnenkäfergruppe Unterschlupf gefunden. Wie in anderen Kindereinrichtungen auch, arbeiten die Erzieher hier nach dem Sächsischen Bildungsplan, schaffen den Kindern Möglichkeiten, damit Erziehung und Bildung geschehen können.

Durch die Nähe zum Klinikum und den Status eines Betriebskindergartens gibt es aber auch ein paar Besonderheiten. »Zum Beispiel haben der Elternrat und das Betreuungsteam schon gemeinsame Weiterbildungsveranstaltungen besucht. Dann sind vor allem die Nähe zum Arbeitsplatz und der Einblick für die Kinder in die Arbeit ihrer Eltern durch Besuche der Stationen Vorteile«, beschreibt Helga Baum. Besonders die Rettungsstation und der Fuhrpark seien am interessantesten für die Kleinen. Aber man gestalte auch schon jahrelang Aufführungen für die Krebsstation und die Weihnachtsfeiern im Klinikum. Längere Öffnungszeiten der Kita gäbe es allerdings bisher nicht. Der Bedarf sei laut Elternbefragung vor zwei Jahren nicht vorhanden.

Aus Unternehmenssicht ist es eine Selbstverständlichkeit, um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen bemüht zu sein, wie es in einer Dokumentation des Klinikums Chemnitz heißt: »Die räumliche Nähe der Kindertagesstätte zum Arbeitsplatz hilft den jungen Eltern, Zeit zu sparen und freie Zeit für das gemeinsame Familienleben mit ihren Kindern zu schaffen. Die Tatsache, dass die Eltern ihre Jüngsten in der Einrichtung gut versorgt wissen, während sie selbst ihrer täglichen Arbeit nachgehen, trägt aus Sicht des Unternehmens erheblich zur Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation im Arbeitsprozess bei.«

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