Reggio-Pädagogik
Das Kind als eifriger Forscher
Benannt wurde diese pädagogische Richtung nach der
norditalienischen Stadt Reggio Emilia. Kinder als kleine
Wissenschaftler dürfen in Reggio-Kindergärten ihre Welt
entdecken, eignen sich Wissen und Können durch Neugier und
Experimentierfreude selbst an. Fertige Lösungen
vorzuführen ist für Erwachsene tabu, die Erzieher
vermitteln Geborgenheit, beobachten, hören zu und beantworten
Fragen. Bei dieser Konzeption dominieren der Spiegel für das
Selbstentdecken, die Spielpuppe für das soziale Miteinander
(Marionette) sowie Farben und Stoffe, welche Darstellung von
Erlebnissen in unterschiedlichen Gestaltungsformen schaffen.
Kollektives Erfahren und Individualität sind
ausschlaggebend.






