Sichere Produkte schützen die Gesundheit von Kindern
Das Angebot an schönen, witzigen und nützlichen Produkten für Säuglinge und Kleinkinder ist riesig. Jedoch wissen Eltern häufig nicht, dass nicht alle Produkte, die für Säuglinge und Kleinkinder auf dem Markt sind, auch gut für sie sind. Nicht selten enthalten Produkte giftige Substanzen oder Kleinteile, die eine Gefahrenquelle für die Gesundheit der Kinder darstellen. Doch wie den Steppkes ein gesundes Umfeld schaffen?
Eltern
tun gut daran, sich genau zu informieren. In der Schwangerschaft
und Säuglingszeit sind Kinder im besonderen Maße
sensibel für störende Umweltfaktoren und schädliche
Inhaltsstoffe in Produkten. Vermehrtes Auftreten von Allergien und
Neurodermitis bei Säuglingen und Babys, für die neben der
genetischen Disposition auch Umweltfaktoren verantwortlich sind,
sind nur ein Symptom, das hellhörig machen sollte. In Europa
leidet jedes vierte Kleinkind an mindestens einer Allergie, in
manchen Regionen sogar jedes Dritte. Aber auch eine Zunahme der
Krebserkrankungen bei Kindern, die möglicherweise
umweltbedingt sind, alarmieren. Verhalten und Exposition sind in
der frühen Kindheit anders als im späteren Lebensalter.
Bezogen auf das Körpergewicht trinken und atmen Kinder mehr
als Erwachsene, haben eine größere Hautoberfläche,
ihre Haut ist deutlich dünner als die der Erwachsenen und die
Abwehr- sowie Entgiftungsmechanismen müssen sich erst
entwickeln.
Umso wichtiger ist es, für eine Reduzierung dieser Stoffe zu sorgen. Dazu kann eine sorgfältige Auswahl an Produkten für das Umfeld des Kindes Säuglinge beitragen, was bei der Vielzahl des Angebots und wegen des Mangels an klaren Deklarationen von Inhaltsstoffen häufig schwierig ist. Viele der am häufigsten vorkommenden Schadstoffe in Innenräumen sind für den Laien nicht erkennbar. Formaldehyd aus Spanplatten, Möbeln, Lacken, Tabakrauch, Schimmelpilz, Lösungsmittel aus Lacken, Farben und Klebern, Weichmacher (Phthalate) in Produkten wie Bodenbeläge, Kabelummantelungen, Spielzeug, Flammschutzmittel aus Möbeln, Textilien, Polstern, Matratzen und sind Beispiele, die Säuglingen und Kleinkindern schwer zu schaffen machen. Da Menschen rund 90 Prozent der Zeit in Innenräumen verbringen - für Säuglinge und Kleinkinder ist dies meistens die elterliche Wohnung - sollte man hier Schadstoffe vermeiden bzw. deutlich reduzieren, was auch ohne großen finanziellen Aufwand funktioniert.
Mit
der Auswahl von emissionsarmen Renovierungsprodukten,
Bodenbelägen, Möbeln und anderen
Einrichtungsgegenständen kann die gesundheitliche Belastung
während der Renovierung reduziert und das Wohnklima dauerhaft
verbessert werden. Dass eine kindergerechte Wohnung eine rauchfreie
Zone sein sollte, in der regelmäßig gelüftet und
Elektrosmog reduziert wird, versteht sich von selbst.
Neben Schadstoffen zählen Unfälle zu den größten Risiken für die Gesundheit von Kindern. Alle 18 Sekunden ereignet sich in Deutschland ein Unfall, bei dem ein Kind zu Schaden kommt. Auf Nummer sicher gehen Eltern, wenn Sie beim Einkauf auf Siegel wie der "Blaue Engel", die "Euroblume" oder das "nature-Plus" Zeichen achten. Sie garantieren Gesundheits- und Umweltverträglichkeit. Das "GS Zeichen" geprüfte Sicherheit und Zeitschriften wie "Ökotest" oder das "Testmagazin" erleichtern die Kaufentscheidung. Auch die eigene Intuition kann zu richtigen Auswahl beitragen. Farben, Teppiche, Möbel, die komisch riechen oder Kuscheltiere, die sich unangenehm anfühlen, taugen meist nichts. Banale Dinge wie Lüften sind das A und O für ein gesundes Raumklima, ebenso wie das Auslüften neuer Gegenstände.
Weitere Informationen zu
diesem Thema erhalten Sie auf www.nestbau.info - ein europäisches Projekt,
das Eltern helfen will, ihrem Kind ein gesundes Umfeld zu
schaffen




