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Co-Sleeping: Geborgenheit für die Kleinen und erholsamer Schlaf für alle

Hinter dem Begriff, der modern anmutet, verbirgt sich eine natürliche Praxis, ein urmenschliches Verhaltensmuster. Ihr wollt wissen was sich dahinter verbirgt? Schaut rein und erfahrt mehr!

Co-Sleeping liegt im Trend. In westlichen Ländern geriet es in Vergessenheit, in anderen Gesellschaften ist es dagegen selbstverständlich, dass sich alle Familienmitglieder den Schlafraum teilen. Mit ein paar Tipps lässt sich Co-Sleeping gut ins (zukünftige) Familienleben integrieren. 

Was versteht man unter Co-Sleeping?

Ob Babys und Kleinkinder im gleichen Bett mit den Eltern schlafen oder im gleichen Zimmer - beides kann als Co-Sleeping bezeichnet werden. Die Idee hinter beiden Modellen ist dieselbe. Das Kind oder die Kinder schlafen in unmittelbarer Nähe zu den Eltern. Diese Schlafumgebung sorgt dafür, dass sich Neugeborene an den Tag-Nacht-Rhythmus zu gewöhnen, dass Kinder geborgen und behütet schlafen und dass die ganze Familie einen erholsamen Schlaf hat.

Mit Nähe kann direkte körperliche Nähe gemeint sein. Darüber hinaus sorgt das Schlafen in einem Zimmer oder Bett aber auch dafür, dass sensorische Reize gegenseitig wahrgenommen werden. Das Baby merkt beispielsweise, wann die Eltern schlafen, es hört sie, es sieht sie. Und auch die Eltern hören ihr Kind atmen, empfinden die gleiche Zimmertemperatur oder nehmen die gleichen Gerüche wahr. 
 

Vorteile des gemeinsamen Schlafplatzes

Es gibt vielfach Studien, die darauf hinweisen, dass die Sicherheit für ein Baby beim Co-Sleeping erhöht ist. Denn: Indem alle in einem Raum schlafen, wird das Baby unbewusst besser überwacht, als das jedes Babyfon könnte. Das ist wichtig, um Gefahren eines SIDS (der sogenannte plötzliche Kindstod) in den ersten Lebensmonaten eines Neugeborenen zu erkennen und zu verhindern. Etwa wenn dem Baby zu warm ist, es sich auf den Bauch gedreht hat oder aus einem anderen Grund nicht gut Luft bekommt. 

Diese Kontrolle beruhigt die Eltern. Aber auch Kinder profitieren davon, wenn sie ihre Eltern wahrnehmen. Familienbetten können diese Vorteile unterstützen. Möbel-Eins bietet dafür eine große Auswahl an Betten in unterschiedlichen Ausführungen, damit Co-Sleeping für alle Familienmitglieder praktisch und bequem wird. 
 

Tag und Nacht kennenlernen

Neugeborene kennen unseren Tag-Nacht-Rhythmus noch nicht. Im Gegenteil: Im Bauch der Mutter schläft ein Baby zwar bis zu 20 Stunden am Tag, aber immer nur in recht kurzen Intervallen. Und das natürlich unabhängig von Tages- oder Nachtzeiten. Nach der Geburt kann es durch Co-Sleeping früh erfahren, in welchem Rhythmus die Eltern wach sind - oder nicht. 
 

Gemeinsam schläft sich’s besser

Forscherinnen und Forscher aus Kiel haben erst kürzlich festgestellt, dass Paare, die dauerhaft ein Bett teilen, besser schlafen. Zu zweit ist der Schlaf erholsamer. Laut der Studie steigere gemeinsames Schlafen sogar die Kreativität und fördere emotionale Ausgeglichenheit. Und wie so oft, auch hier spielt letztlich Evolution eine Rolle. Menschen schlafen seit jeher in Gruppen. Bereits in der Steinzeit schützte es vor Gefahren. Und auch heute vermittelt Co-Sleeping allen Familienmitgliedern, auch und vor allem den ganz Kleinen genau das: das Gefühl von Geborgenheit und, sich sicher zu fühlen. 
 

Leichterer Schlaf, erholsamere Nacht?

In Studien wurde belegt, dass Babys beim Co-Sleeping häufiger aufwachen. Was zunächst nicht optimal klingt, ist aber wichtig. Es verringert die Gefahr des plötzlichen Kindstods. Außerdem schlafen Babys mithilfe des aktiven Körperkontakts zu Mutter oder Vater auch schneller wieder ein. Sie sind also nur kurzzeitig wach. Nach etwas Eingewöhnung scheint dieses Modell also sowohl für die Großen wie auch für die Kleinen erholsame Nächte zu fördern. 
 

Nächtliches Stillen im Familienbett

Frauen, die stillen, bestätigen dies im Übrigen auch. Für viele ist es bequemer, direkt neben dem Säugling zu schlafen. Statt aufstehen zu müssen, geschieht das Stillen dann oft im Liegen. Selbst Frauen, deren Babys sehr häufig nachts stillen, fühlen sich am nächsten Morgen ausgeschlafen. Sie stillen im Halbschlaf und erinnern sich oft gar nicht genau daran, wie oft das Baby in der Nacht an der Brust war. 
 

Worauf sollte man achten?

Beim Co-Sleeping, vor allen Dingen, wenn Säuglinge mit im Familienbett schlafen, sollten ein paar Dinge beachtet werden:

  • Eigener Schlafsack: Babys brauchen keine Decke und kein Kopfkissen. Auch Kuscheltiere haben im Babybett nichts verloren. Zum Warmhalten in der Nacht eignet sich ein Schlafsack. Der sollte am Hals eng genug sein, dass das Baby nicht durchrutschen kann. Übrigens: Auch die Bettdecken und Kopfkissen der Eltern sollten nicht in greifbarer Nähe sein. 
  • Die Temperatur: Bei einer Zimmertemperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius schläft es sich am besten. Das gilt für Groß und Klein. 
  • No-Gos: Co-Sleeping kann dann sehr gefährlich werden, wenn Eltern unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten stehen. Auch Raucherinnen und Raucher sollten nicht direkt neben ihrem Baby schlafen. 
  • Rausfallschutz: Das Kind sollte genug Abstand zum Bettrand haben, um ein Herausfallen zu verhindern. Bettgitter könnten zusätzlich angebracht werden. Schlitze, etwa zwischen zwei Matratzen, können mit Decken gestopft werden, damit das Baby nicht hineinrutscht.
  • Nicht auf dem Sofa: Co-Sleeping auf Sofas wird nicht empfohlen.
     

Wie lange wird Co-Sleeping empfohlen?

Es gibt keine Regel, bis wann ein Familienbett sinnvoll ist und wann Kinder zu groß dafür sind. In der Praxis machen sich viele Familien darüber gar keine so großen Gedanken, denn Co-Sleeping schleicht sich häufig mit der Zeit einfach aus. Viele Kinder verspüren aus sich heraus irgendwann die Lust auf ein eigenes Zimmer und auch darauf, in diesem eigenen Zimmer in einem eigenen Bett zu schlafen. Diese Entwicklung geschieht oft spätestens im Grundschulalter. Wenn sich alle Familienmitglieder gut damit fühlen, ist es vollkommen in Ordnung, sich so lange das Bett oder den Schlafraum zu teilen, bis die Kinder dahingehend selbstständiger werden. 

Zur Planung: Wer sich dafür entscheidet, mit dem Kind in einem Raum zu schlafen, hat verschiedene Möglichkeiten, die Schlafsituation zu gestalten. Entweder das Baby schläft im eigenen Bett, im Beistellbett oder mit im Elternbett, das dann zum Familienbett wird.
 

Der Baby-Balkon

Ein Beistellbett ist eine praktische Möglichkeit, das Baby in der Nähe zu haben und ihm gleichzeitig einen eigenen Ort zum Schlafen zu schaffen. Gerade Neugeborene fühlen sich hier, wo der Raum begrenzter ist als im großen Elternbett, oft wohl. Es kann nicht herausfallen, denn zur einzigen offenen Seite hin liegen Mutter oder Vater. Auch für das Beistelltet gilt aber: Außer dem Kind sollte hier nichts hinein - kein Schmusetuch und kein Teddybär. 
 

Alle in einem

Familienbett kann bedeuten, dass Eltern ihr Kind einfach in die Mitte legen. Bequemer wird es allerdings, wenn das Familienbett auch wirklich groß genug für alle ist. Eltern müssen also zunächst überlegen, welche eigenen Schlafbedürfnisse sie haben. Im nächsten Schritt können sie nach Betten suchen, die Platz, Bewegungsfreiheit und Schutz gleichermaßen bieten.
 

Das perfekte Familienbett

Welche Bettgröße ist die richtige? Genügt eine Matratze oder wären mehrere Matratzen besser? Ein Boxspringbett, oder nicht? Das perfekte Familienbett ist so individuell wie jede Familie und richtet sich nach den jeweiligen Schlafgewohnheiten. Damit auch die Schlafsituation bietet, was Babys zum guten Aufwachsen benötigen: Geborgenheit, Nähe, Liebe. Was ihr neben einer guten Schlafsituation noch braucht, wenn das Baby kommt? Lest hier.

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