Darf ich als Mutter noch modisch sein?

Als frischgebackene Mama macht man sich selten Gedanken über sein Aussehen. Die Freude am Kind und das Miteinander stehen an erster Stelle. Doch nach einiger Zeit gewöhnt man sich an seine neue Rolle und fängt langsam an, sich in seinem Kleiderschrank umzuschauen. Passen die alten Klamotten noch oder schon wieder? Wenn ja, ist das hübsche weiße Kleidchen nicht viel zu schade dafür, dass das Kind darauf spuckt und es am Ende des Tages eher ein neuer Picasso ist? Wie man sich modisch und gleichzeitig alltagstauglich als Mama kleiden kann, verraten wir gerne.

Sich selbst lieben

Das wichtigste vorab: Es gibt keine Vorschriften, wie man sich anziehen darf, auch nicht als Mutter. Besonders in der heutigen Zeit sehen wir online viele Beispiele, wie man trotz Kindern mit Alltagsstress up-to-date sein kann und sich gleichzeitig in seiner Haut wohl fühlt. Denn das Wichtigste bei allem ist, mit sich selbst und seinem Körper zufrieden zu sein. Auch wenn man nicht aussieht wie die Models in den Zeitschriften. Was kaum jemand ohne Filter schafft. Wenn man diese Selbstliebe ausstrahlt, sieht man in jedem Outfit perfekt aus. Und wenn man doch ein oder zwei „Problemzönchen“ hat, mit denen man sich nicht wohlfühlt, kann man sie mit den richtigen Kleidungsstücken geschickt kaschieren.

Natürliche Veränderungen

Viele Mütter schämen sich frisch nach der Schwangerschaft für ihren Bauch, der meistens etwas mehr Zeit braucht, bis er sich zurückentwickelt. Dennoch stellt man später fest, dass er häufig anders aussieht als vorher. Das ist vollkommen natürlich, denn die Haut dehnt sich enorm während der neun Monate und es bedarf eines wirklich guten Bindegewebes, dass diese Zeit spurlos an einem vorbeigeht. Aus diesem Grund gibt es viele Möglichkeiten, sein Bäuchlein zu verstecken.

T-Shirt oder Bluse?

Am einfachsten gelingt dies mit Hilfe eines locker umspielenden Oberteils in Plus Size, wie es bei Ulla Popken erhältlich ist. Nicht zu knapp sollte es sein und das Wichtigste, man muss sich wohl fühlen. Neben einfachen T-Shirts, die häufig enger sitzen, empfehlen sich vor allem weite Blusen und Tuniken. Diese wirken meist eleganter, auch wenn man sie mit einer einfachen Jeans kombiniert. Im Sommer eignen sich hier helle Farben und leichte Stoffe wie Leinen, die zudem sehr robust sind. Im Winter hat man die Möglichkeit, zu Flanellhemden zu greifen oder einen warmen Pullover über die Bluse zu ziehen. Falls das Kind doch mal einen bleibenden Fleck darauf hinterlässt, kann man so seine Lieblingsbluse weiterhin tragen. Vorausgesetzt, die Bluse ist nicht am Kragen oder an den Enden der Ärmel schmutzig.

Wenn es etwas schicker sein soll, kann man einen weiten hochsitzenden Rock wählen, in den man die Bluse steckt. 2020 trägt man längere Oberteile auch gerne mal geknotet, was sich bei einem Hemd um ein Vielfaches einfacher gestaltet als bei anderen Kleidungsstücken. Durch den Knoten an der Taille werden ebenfalls Problemzonen am Bauch gekonnt überspielt. Somit hat man mit nur einem Kleidungsstück viele Kombinationsmöglichkeiten und sieht dabei immer modisch und elegant aus. Ein weiterer Pluspunkt von geknöpften Oberteilen ist zudem das öffentliche Stillen. Man gelangt ohne größere Anstrengungen durch das Aufknöpfen der Bluse dezenter an den Still-BH.

Rock oder Hose?

Gerade wenn das Kind anfängt zu laufen, rückt das Stillen meist in den Hintergrund. Dann ist man sich einer gutsitzenden Hose besonders bewusst. Man kommt dem Nachwuchs nicht mehr so leicht hinterher, wenn diese rutscht oder zu eng ist. Daher muss diese perfekt sitzen. Egal ob man sich für eine simple Jeans, eine modische Leggins oder eine bequeme Leinenhose entscheidet. Mobilität ist als Mutter sehr wichtig. Es gibt mittlerweile so viele verschiedene Hosentypen, dass man zu jedem Typ das geeignete Model findet. Zählen die Oberschenkel zu den Problemzonen, greift man gerne mal zu einem Rock oder Kleid. Wie schon bei einem weiten Oberteil, verhilft auch ein luftiges Kleid oder Rock dazu, dass man sich wohler fühlt. Man muss hier nur bedenken, dass man gerade mit kleineren Kindern häufig im Sand spielt oder einen kurzfristigen Sprint hinlegen muss. In diesem Fall sind weite und lange Röcke häufig hinderlich. Man kann sich leicht in ihnen verheddern oder sogar stolpern. Je nach dem wie gut man damit umgehen kann, spricht allerdings nichts dagegen. Wenn das Kind noch nicht laufen kann, entfällt diese Gefahr jedoch. Einige Jahre später, wenn das Kind alt genug ist, kann man das Outfit dann wieder bedenkenlos aus dem Schrank holen.

Waschen – Spielen – Haltbarkeit

Dass Kleidung nicht ewig hält, ist verständlich. Und man möchte sich auch gerne alle paar Jahre etwas Neues gönnen, um mit der Zeit zu gehen. Allerdings sollten die Lieblingskleiderstücke schon einiges aushalten und nicht nach einem Tag mit den Kindern zerstört sein. Aus diesem Grund sollte man die ersten Jahre als Mutter lieber auf feine Stoffe wie Seide und Spitze verzichten. Allgemein sollte man Kleidungsstücke meiden, die gebügelt werden. Als vielbeschäftigte Mutter zieht man andere Tätigkeiten einem Tag am Bügeleisen vor. Man merkt schnell, dass man beim Einkauf von neuer Kleidung auf praktischere Dinge achtet als vorher. Handwäsche oder 30 Grad-Wäsche sind weniger gut geeignet, da hier die Flecken schwieriger rausgehen. Gerade Baumwolle ist allerdings oft unbedenklich und einfach zu pflegen. Und bei hartnäckigen Flecken gibt es einige hilfreiche Haushaltstipps, die wahre Wunder bewirken. Denn nichts ist modischer als saubere und gepflegte Kleidung.

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