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Das Plus für die Gesundheit: Früchte können unser Wohlbefinden beeinflussen!

Obst und Gemüse sind gesund und sollten täglich auf dem Speiseplan stehen. Doch wie sieht die pauschale Aussage "gesund" eigentlich in der Praxis aus? Sind alle Früchte empfehlenswert, welche Früchte haben besondere Effekte? Wir haben uns den großen Obstkorb, den die Natur liefert, einmal genauer angesehen. Worauf kommt es beim Einkauf an, welche Früchte sind für Kinder besonders gut geeignet? Entdeckt jetzt, wie Ihr Obst in die Ernährung integrieren könnt und wie die ganze Familie davon profitiert!
Früchte

Tipps für den Einkauf von Früchten

Früchte sind bei Kindern und Erwachsenen meist sehr beliebt. Damit Obst nicht nur schmeckt, sondern auch positive Effekte für die Gesundheit hat, sind einige Grundregeln hilfreich:

  • Regionale und saisonale Früchte sind grundsätzlich gut geeignet.
  • Achtet zusätzlich auf Bio-Qualität, wenn möglich.
  • Jedes Obst sollte den richtigen Reifegrad haben.
  • Früchte müssen immer gründlich gewaschen werden.
  • Die Wahl der Früchte sollte auf das Alter von Kindern abgestimmt sein.


Am besten sind heimische Früchte, denn hier entfallen lange Transportwege, das Obst kommt frisch auf den Tisch. Nachdem aber in Deutschland aufgrund des Klimas nicht alles wächst, sind selbstverständlich auch exotische Früchte eine Bereicherung. Bananen sind schon bei Kleinkindern das Lieblingsobst. Zitrusfrüchte, Kiwis und Ananas sind ebenfalls bei vielen Familien beliebt. Allerdings werden exotische Früchte oft zu früh geerntet, der volle Geschmack kann sich dann nicht richtig entfalten. Ein guter Mix aus heimischen und importierten Früchten kann helfen, diesen Nachteil auszugleichen. Der Reifegrad spielt eine wichtige Rolle: Unreifes Obst kann zu Bauchschmerzen oder Durchfall führen, sehr reifes Obst sollte vor dem Verzehr genau angeschaut werden. Wenn sich schimmelige Stellen gebildet haben, bitte auf keinen Fall mehr essen!

Die Vorteile von Früchten für die Gesundheit

Generell sind Früchte reich an Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralstoffen und den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen. Die sekundären Pflanzenstoffe können die Entstehung von Krankheiten reduzieren. Das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt täglich zwei Portionen Obst und fünf Portionen Gemüse. Kinder essen oft lieber Obst als Gemüse, denn Früchte sind von Haus aus süß. Versucht als Eltern trotzdem, einen ausgewogenen Mix anzubieten. Und wenn Früchte oder Gemüse nicht besonders beliebt sind, könnt ihr die Lebensmittel so dekorativ anrichten, dass jeder gern zugreift.

Etliche Früchte haben den Ruf, besonders gesund zu sein. Oft unterschätzt werden dabei oft Zwetschgen und Pflaumen, dabei zeigen diese besonders gute Eigenschaften:

- Sie fördern die Verdauung.
- Die Inhaltsstoffe können Entzündungen hemmen (bspw. bei Rheuma sehr günstig).
- Ein positiver Effekt ergibt sich auch bei der Linderung von Osteoporose-Beschwerden.
- Zwetschgen und Pflaumen sind reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

Wer Pflaumen und Zwetschgen zum Ankurbeln der Verdauung nutzen möchte, kann frische Früchte essen oder zu Dörrpflaumen greifen. Die enthaltenen Ballaststoffe Zellulose und Pektin quellen auf, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Schon zehn frische Zwetschgen oder fünf über Nacht eingeweichte Dörrpflaumen reichen aus, um den Darm anzuregen. Zusätzlich zu den getrockneten, eingeweichten Pflaumen sollte viel Wasser getrunken werden. Die empfohlene Menge bitte nicht überschreiten, sonst kann der verdauungsfördernde Effekt zu stark werden. Für Kinder ist auch Pflaumensaft gut geeignet.

Die weiteren Inhaltsstoffe von Zwetschgen und Pflaumen sind für die Gesundheit ebenfalls wichtig. Kalium ist ein Baustein für Muskel- und Nervenzellen. Eisen ist verantwortlich für die Bildung der roten Blutkörperchen. Kalzium spielt eine Rolle, damit Knochen und Zähne gesund bleiben. Außerdem enthalten die blauen Früchte Magnesium und Zink sowie die Vitamine A, C, E und B.

Sehr gute Eigenschaften haben auch Äpfel, Bananen und alle Beerensorten. Äpfel sind sogar Bestandteil eines englischen Ratschlags: "An apple a day keeps the doctor away!" So kann ein Apfel täglich zum Beispiel das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Bananen gelten als zuverlässiger Lieferant für Magnesium. Beeren in allen Sorten sind ebenfalls sehr gesund. Viele Vitamine stärken das Immunsystem. Blaubeeren und Heidelbeeren sind reich an Antioxidantien, also entzündungshemmend, und gut für die Blutbildung. Übrigens: Früchte schmecken nicht nur lecker und sind gesund. Für Kinder ist auch spannend, wie die verschiedenen Früchte auf englisch heißen. Spielerisch lernt euer Kind die englischen Begriffe!

Früchte sind für fast jeden gesund. Wichtig ist aber, dass ihr auf Allergien und Unverträglichkeiten achtet. Zuviel Obst und der enthaltene Fruchtzucker können unter Umständen negative Auswirkungen haben. Wer an einer Fructose-Intoleranz leidet, muss auf den Fruchtzucker achten und die Menge reduzieren. Allergien können bei vielen Früchten auftreten. Allerdings sind nicht alle einzelnen Sorten gleich allergieauslösend. Es gibt zum Beispiel viele Apfelsorten, die gut verträglich sind. Dazu zählen vor allem alte Sorten, die nicht durch Züchtungen verändert sind. Als Vorsichtsmaßnahme: Genau beobachten, ob nach dem Verzehr von Obst bestimmte Reaktionen auftreten und dann die betreffende Sorte meiden. So bleibt der gute Effekt von Früchten für die Gesundheit erhalten!

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