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Der Mehrgenerationenhaushalt – Überblick über wichtige Aspekte

Ein Mehrgenerationenhaushalt kann eine ganze Familie unter einem Dach vereinen. Ein solches Modell des Zusammenlebens hat in verschiedenen Momenten und Situationen für alle Beteiligten Vorteile. Dabei müssen in einigen Bereichen von Anfang an bestimmte Aspekte beachtet werden, damit das gemeinsame Wohnen gelingt. Wir zeigen auf, was wichtig ist.

Vorteile eines Mehrgenerationenhaushaltes

Die Vorteile eines Mehrgenerationenhaushaltes sind vielseitig. Zum Teil kommen sie im Alltag zu tragen, darüber hinaus spielen familiäre Aspekte eine Rolle. Unter anderem gehören zu den positiven Faktoren:

  • die Möglichkeit des Lernens voneinander
  • gegenseitige Unterstützung im Alltag
  • familiäre Atmosphäre und Zusammenrücken der Familie

Voneinander Lernen

Unterschiedliche Generationen können vieles voneinander lernen. So können zum Beispiel die Eltern und Kinder den Großeltern beibringen, mit den technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit zurechtzukommen.

Dazu gehören zum Beispiel Smartphones. Senioren können auf diesem Wege leichter kommunizieren und womöglich einige soziale Kontakte aufrechterhalten. Darüber hinaus gibt es weitere Anwendungen, die für Menschen im Seniorenalter ideal geeignet sind und in verschiedenen Situationen eine echte Hilfe darstellen.

Natürlich ist es auch dann möglich, einem Familienmitglied den Umgang mit einem Smartphone beizubringen, wenn die Generationen nicht unter einem Dach leben. Allerdings macht es die räumliche Nähe deutlich einfacher. Dies gilt vor allem dann, wenn Fragen auftreten und der Umgang mit den Apps anfangs noch nicht geläufig ist.

Umgekehrt können die Kinder und Enkel einiges von der älteren Generation lernen. Durch das Zusammenleben und die Nähe gibt es viele Situationen oder Problemlagen, in denen die älteren Bewohner durch ihre umfassende Lebenserfahrung und den eigenen Weg eine Hilfe sein können.

Hierzu gehören unter anderem emotionale Problemstellungen oder Karrierefragen gehören. So können Oma und Opa den Enkeln zum Beispiel Ratschläge beim ersten Liebeskummer geben oder ihren Kindern bei Alltagsproblemen am Arbeitsplatz mit einer sinnvollen Empfehlung zum weiteren Vorgehen zur Seite stehen.

Gegenseitige Unterstützung im Alltag

Des Weiteren besteht in einem Mehrgenerationenhaushalt die Möglichkeit, sich im Alltag gegenseitig zu unterstützen. So lassen sich die täglichen Aufgaben im Haushalt durch die höhere Zahl an Bewohnern leichter und schneller bewältigen.

Zudem kann es gerade für die älteren Bewohner des Haushaltes notwendig sein, bei solchen Aufgaben Unterstützung zu erhalten. Dies gilt vor allem dann, wenn sie durch Krankheiten oder Alterserscheinungen körperlich oder geistig eingeschränkt sind.

Die räumliche Nähe kann dafür sorgen, dass diese Hilfen leichter in den Alltag der jüngeren Generationen integrierbar sind und weniger Stress entsteht. Zudem kann schneller auf Probleme reagiert werden.

Familiäre Atmosphäre und weniger Einsamkeit

Darüber hinaus kommt durch das Zusammenleben eine gewisse familiäre Atmosphäre auf. Die Familie kann ein wenig näher zusammenrücken und sich in schwierigen Zeiten umfassender zur Seite stehen.

Des Weiteren lässt sich durch einen Mehrgenerationenhaushalt vermeiden, dass sich einzelne Mitglieder der Familie allein fühlen oder sogar vereinsamen. So haben zum Beispiel die Kinder durch die Anwesenheit der Großeltern zu den Arbeitszeiten der Eltern vertraute Personen um sich herum.

Gleiches gilt für die ältere Generation. Gerade im hohen Alter besteht bei Personen, die allein Leben, in einigen Fällen die Gefahr einer Vereinsamung. Dies liegt unter anderem daran, dass es aufgrund von körperlichen Einschränkungen schwerer fallen kann, soziale Kontakte zu pflegen – vor allem dann, wenn Freunde und Bekannte aus früheren Lebensphasen in einer ähnlichen Situation sind.

Aus diesen Umständen resultiert womöglich eine Anfälligkeit für bestimmte psychische Krankheiten. Eine Studie hat herausgefunden, dass zumindest eine gewisse Korrelation zwischen Einsamkeit und Depression im Alter besteht. Mit dem Herstellen einer familiären Atmosphäre und viel gemeinsamer Zeit in einem Mehrgenerationenhaushalt lässt sich diese Gefahr sicherlich einschränken.

Gemeinsames Gespräch über wichtige Faktoren vor dem Zusammenziehen

Vor dem Zusammenziehen in einen Mehrgenerationenhaushalt ist es sinnvoll, zunächst ein Gespräch über grundlegende wichtige Aspekte zu führen. So ist das Risiko geringer, dass es später zu Problemen im alltäglichen Zusammenleben kommt und die Zufriedenheit sowie harmonische Stimmung leidet. Von Bedeutung ist dabei, was für die einzelnen Familienmitglieder im Alltag wichtig ist. Monetäre Fragen spielen ebenfalls eine Rolle.

Was ist den Familienmitgliedern individuell wichtig?

Zunächst kann geschaut werden, worauf die Familienmitglieder grundsätzlichen Wert legen. Dabei sind mehrere Fragestellungen relevant:

  • Wie viel Platz benötigen die einzelnen Personen?
  • Was ist den Familienmitgliedern im Alltag wichtig, welche Gewohnheiten haben sie?
  • Wie lassen sich bei Widersprüchen Kompromisse finden?

Zuerst ist zu klären, wie viel Platz die einzelnen Personen im Haushalt benötigen. Reicht ein kleines Zimmer oder legen einzelne Familienmitglieder besonders großen Wert darauf, in einem geräumigen Umfeld zu leben? Falls ja, wie realistisch ist dieser Wunsch?

Darüber hinaus sollte besprochen werden, was den Menschen, die in einem Mehrgenerationenhaushalt zusammenleben möchten, im Alltag wichtig ist. Hierfür sollten alle gemeinsam eine Liste anfertigen. Dabei geht es weniger um die konkrete Organisation des Alltags (dazu später mehr), sondern eher um grundsätzliche Einstellungen, Wünsche und Werte.

Möglicherweise treten dabei einige Widersprüche auf, die zunächst unvereinbar erscheinen. Allerdings ist dies nichts Ungewöhnliches, da beim Einzug in einen Mehrgenerationenhaushalt oftmals verschiedene Lebenswelten zusammengeführt werden müssen.

In einer solchen Situation sollte überlegt werden, wie sich ein sinnvoller Kompromiss finden lässt, mit dem alle Beteiligten zufrieden sind. Wichtig ist, keine Wünsche zu übergehen. Dies kann später zu Problemen, Differenzen oder sogar zu Streitigkeiten führen.

Monetäre Fragen

Des Weiteren sollten in diesem Gespräch monetäre Fragen, die in einem Mehrgenerationenhaushalt eine Rolle spielen, geklärt werden. Zu den bedeutenden Posten können folgende gehören:

  • Mietkosten
  • Kosten für Verpflegung
  • Kosten für die Einrichtung

Bezüglich der Mietausgaben ist die Frage grundlegend, welche Kosten für den gesamten Mehrgenerationenhaushalt realistisch tragbar sind – diese sollte zuerst beantwortet werden. Darüber hinaus ist zu klären, wer welchen Anteil der Mietausgaben übernimmt.

Dieser Posten kann durchaus beträchtlich sein. Dies gilt gerade aufgrund des Umstandes, dass ein Mehrgenerationenhaushalt grundsätzlich mehr Platz benötigt als ein Single-Haushalt oder eine Familie mit einem Kind.

Daher sollte besonders genau hingeschaut werden. So sind die Mieten in urbanen Gebieten oftmals teurer als in ländlichen Räumen. Aber auch zwischen den Städten gibt es deutliche Unterschiede, selbst bei einer Betrachtung der teuersten zehn urbanen Räume in der Bundesrepublik. Während der durchschnittliche Quadratmeter-Mietpreis im ersten Quartal 2021 in Wiesbaden nur 12,95 Euro betrug, lag er in München bei 18,48 Euro.

Sofern bei allen Familienmitgliedern eine entsprechende Flexibilität besteht, kann der Umzug in eine nahegelegene und gleichzeitig etwas günstigere Region sinnvoll sein. Oder eben der Wechsel von einem urbanen Raum in ein umliegendes ländliches Gebiet. Hiermit sollten jedoch alle beteiligten Personen vollumfänglich einverstanden sein. Gleiches gilt natürlich für den schlussendlich gewählten Umfang der Mietkosten sowie die Aufteilung.

Des Weiteren müssen die Familienmitglieder klären, wie die Kosten für die Verpflegung aufgeteilt werden. Soll es für Nahrungsmittel eine Gemeinschaftskasse geben oder sorgt jeder (abgesehen von den Kindern) für die eigenen Einkäufe? Auch eine Kombination aus beiden Möglichkeiten ist denkbar, wenn zum Beispiel nur eine Mahlzeit am Tag gemeinsam eingenommen wird.

Darüber hinaus können für die Einrichtung Kosten entstehen. Dies gilt vor allem dann, wenn nicht geplant ist, Möbelstücke aus der alten Wohnung in den Mehrgenerationenhaushalt mitzunehmen. Hierbei sollten alle ebenfalls auf eine faire Aufteilung achten.

Einrichtung der Wohnung oder des Hauses

Bezüglich der Einrichtung müssen nicht nur die Kosten geklärt werden. Es ist außerdem nötig, die konkrete Gestaltung der Wohnung abzustimmen. Dabei sind womöglich besondere Faktoren wie die Barrierefreiheit zu berücksichtigen.

Rückzugsort für jeden Bewohner (Individualität der Einrichtung)

Zunächst sollten Rückzugsorte, also eigene Zimmer für jeden Bewohner, angedacht werden. Diese kann sich das jeweilige Familienmitglied dann individuell nach den eigenen Wünschen einrichten und gestalten.

Der große Vorteil ist, dass sich jeder Bewohner auf diese Weise sein eigenes Reich zum Wohlfühlen schaffen kann. Falls es einmal stressig wird, was bei mehreren Personen auf einem begrenzten Raum durchaus vorkommt, hat jedes Familienmitglied die Möglichkeit, sich für eine gewisse Zeit zurückzuziehen.

Gemeinschaftlich genutzte Räume

Darüber hinaus müssen die Räume eingerichtet werden, die gemeinschaftlich genutzt werden. Dazu gehören in vielen Haushalten:

  • Küche
  • Wohnzimmer
  • Bad

An der Gestaltung dieser Zimmer sollten alle Bewohner teilhaben können. Dies gilt vor allem dann, wenn sie eine neue Wohnung beziehungsweise ein neues Haus gemeinsam beziehen, für die Kreativität bei der Einrichtung also ein großer Spielraum besteht.

Dabei sollten zudem praktische Aspekte des Alltags bedacht werden. Welche Couch ist zum Beispiel groß genug, dass die ganze Familie darauf Platz findet? Gibt es einen Herd und andere Geräte für die Küche, die für die Ansprüche des Mehrgenerationenhaushalts ideal sind?

Es kann sinnvoll sein, sich in Ruhe einen Überblick über die Optionen zu verschaffen, die der Markt zu bieten hat. Dabei ist zudem auf wichtige Details zu achten, die im Alltag später eine Rolle spielen. Des Weiteren können für eine Kostenersparnis die Preise mehrerer Hersteller verglichen werden.

Anpassen der Einrichtung an besondere Bedürfnisse

Womöglich gibt es besondere Bedürfnisse, die berücksichtigt werden müssen. Zum Beispiel, wenn ein älterer Bewohner des Mehrgenerationenhaushaltes durch eine Krankheit oder aufgrund von Alterserscheinungen körperliche Einschränkungen hat. In diesem Fall sollte das Wohnumfeld angepasst, also barrierefrei gestaltet werden. Hierbei sind unter anderem von Bedeutung:

  • Treppenlifte
  • die Höhe der Einrichtungsgegenstände
  • einfacher Zugang zum Haus oder der Wohnung

Treppenlifte helfen der betroffenen Person dabei, die Stufen problemlos zu überwinden, wenn dies mit einfachen Schritten nicht mehr möglich oder äußerst beschwerlich ist. Eine niedrige Höhe der Einrichtungsgegenstände erleichtert den Zugang zu Schränken, Regalen, zu der Dusche oder zu einem Waschbecken.

Der Zugang zur Wohnung beziehungsweise zum Haus kann, sofern die Räumlichkeiten im Parterre liegen, ebenfalls durch den Verzicht auf Stufen erleichtert werden. Zudem sollte für eine Person, die einen Rollstuhl nutzt, darauf geachtet werden, dass die Wege leicht befahrbar sind. Entsprechend sollten die Bodenbelege im Innen- wie auch im Außenbereich beschaffen sein.

Organisation des Alltags

Wenn das Zusammenziehen umgesetzt und das gemeinsame Wohnumfeld passend gestaltet ist, gilt es, den Alltag zu organisieren. Hierbei sollten Details in verschiedenen Bereichen berücksichtigt werden.

Aufgaben im Haushalt verteilen

Zunächst ist es wichtig, die Aufgaben fair und sinnvoll aufzuteilen. Dabei spielen unter anderem zeitliche Aspekte eine Rolle. Darüber hinaus können gewisses Grenzen bestehen, wenn die älteren Bewohner des Mehrgenerationenhaushaltes körperlich eingeschränkt sind und daher einige Arbeiten nicht mehr machen können. Unter anderem gehören zu den alltäglichen Aufgaben:

  • Aufräumen und Putzen
  • Wäsche waschen
  • Einkaufen und Kochen

Das Aufräumen und Putzen sollte regelmäßig stattfinden, damit alle sich in den vier Wänden wohlfühlen können. Dabei gibt es die Möglichkeit, dass jeder einen bestimmten Bereich übernimmt und sich regelmäßig um diesen kümmert.

Alternativ kann in einer Art rotierendem System immer jemand anderes die gesamte Wohnung beziehungsweise das gesamte Haus aufräumen und putzen. Falls eine Person im Haushalt gesundheitliche Einschränkungen hat und das Putzen nicht mehr leisten kann, ist es notwendig, dass andere Bewohner das Aufräumen und Säubern seines Zimmers übernehmen.  

Gleiches gilt für das Waschen der Kleidung dieses Familienmitglieds. Übrigens: Unabhängig davon, wer die Wohnung reinigt, lässt sich diese Aktivität mit einem sinnvollen System schneller und zielführender erledigen.  

Für das Einkaufen und Kochen sollte ebenfalls ein strukturierter Plan vorliegen. Wer ist wann für welche Aufgaben zuständig? So kann sichergestellt werden, dass der Mehrgenerationenhaushalt jederzeit kulinarisch optimal versorgt ist.

Mit der Absprache untereinander wird zudem die Lebensmittelverschwendung durch überschüssige Einkäufe verhindert. Dies stellt in Deutschland durchaus ein Problem dar. Laut dem aktuellen Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), wirft jeder Deutsche pro Jahr rund 75 Kilogramm Lebensmittel weg. Für die Ziele der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung ist das ein äußerst kontraproduktiver Umstand.

Routinen und zeitliche Abläufe

Darüber hinaus müssen die zeitlichen Abläufe des Alltags besprochen werden. Dies fängt bei einfachen Dingen wie der morgendlichen Nutzung des Badezimmers an. Feste Zeiten für jeden Bewohner können dafür sorgen, dass im stressigen Alltag kein Chaos entsteht. Gleiches gilt für die Essenszeiten sowie möglicherweise auch für gewünschte Ruhephasen.

Vor allem zu Beginn sollte dem Einspielen der Abläufe ein wenig Zeit gegeben werden. Alle Bewohner müssen sich an die neuen Routinen gewöhnen. In einer solchen Situation ist es durchaus normal, dass einiges nicht von Anfang an optimal klappt.

Vorsorgen für Unvorhergesehenes

Des Weiteren kann es sinnvoll sein, für unvorhergesehene Ereignisse durch eine gute Planung vorzusorgen. Wer kümmert sich um den Nachwuchs, wenn dieser krank ist und nicht zur Schule oder in den Kindergarten gehen kann? Ein Plan für solche Situationen kann vermeiden, dass im Fall der Fälle Stress entsteht.

Auch für härtere Ernstfälle kann und sollte vorgesorgt werden. Wer kümmert sich zum Beispiel um die pflegebedürftigen Großeltern, wenn die Eltern einen Verkehrsunfall haben und einige Zeit im Krankenhaus verbringen müssen?

Eine sinnvolle Unterstützung für solche Situationen ist die Notfallkarte. Diese ermöglicht, dass für die pflegebedürftigen Angehörigen der verunfallten Person schnelle Unterstützung organisiert werden kann.

Hierfür wird auf der Karte eine Kontaktperson eingetragen. Diese sollte zu jeder Zeit gut erreichbar sein. Die Kontaktperson organisiert dann die Versorgung der Angehörigen, wofür sie im besten Falle bereits im Vorhinein alle nötigen Hintergrundinformationen kennen sollte. Dazu gehört etwa eine Liste der benötigten Medikamente sowie die medizinischen Ansprechpartner des Pflegebedürftigen.

Gemeinsame Gestaltung der Freizeit

Um einen Ausgleich für den in einigen Momenten stressigen Alltag zu schaffen, kann eine schöne und spannende Freizeitgestaltung eine große Hilfe sein. Gerade in diesem Bereich bietet der Mehrgenerationenhaushalt allen Bewohnern gute Möglichkeiten zum Zusammenkommen.

Gemeinsame Aktivitäten und Unternehmungen

Für eine erfüllte Freizeit können regelmäßige gemeinsame Aktivitäten geplant werden. Hierfür eigenen sich etwa ein Spiele- oder ein Filmabend. Für Letzteren finden sich online einige Ideen und Anregungen, die für ein Zusammentreffen von Kids, Eltern und Großeltern vor dem Fernseher ideal geeignet sind. Auch gemeinsame Radtouren bieten sicherlich viel Spaß für Groß und Klein.

Es kann sinnvoll sein, hierfür einen bestimmten Wochentag sowie eine genaue Uhrzeit festzulegen. Dies gibt zum einen Struktur. Zum anderen besteht bei den Bewohnern des Mehrgenerationenhaushaltes womöglich bereits in den Tagen davor eine gewisse Vorfreude, die über schwierige und stressige Situationen hinweghelfen kann.

Außerdem lassen sich einige spannende Unternehmungen planen, die es der gesamten Familie ermöglichen, einmal etwas anderes zu sehen als die eigenen vier Wände. Dazu gehören unter anderem: 

  • ein Besuch im Zoo oder Freizeitpark
  • ein Wochenendtrip
  • ein gemeinsamer Urlaub

Ein Besuch im Zoo oder dem Freizeitpark kann ohne großen Aufwand und relativ spontan organisiert werden. Wochenendtrips und Urlaube bedürfen einer umfassenderen Vorplanung. Dabei ist es wichtig, ein Ziel zu finden, für das sich alle Bewohner des Haushaltes begeistern können.

Beteiligen an den Aktivitäten anderer Bewohner

Des Weiteren können sich die einzelnen Bewohner des Haushaltes an den Freizeitaktivitäten der anderen beteiligen. Hat der Nachwuchs zum Beispiel eine große Begeisterung für Fußball und geht dieser Leidenschaft in einem Verein nach, können Eltern und Großeltern mit den Kids im Garten ein wenig kicken oder sie zu den Spielen begleiten.

Gleiches gilt für alle weiteren Hobbys, denen einzelne Familienmitglieder nachgehen. So können die Aktivitäten die anderen Bewohner des Mehrgenerationenhaushaltes dazu inspirieren, für sich selbst neue Freizeitbeschäftigungen zu entdecken, die großen Spaß bereiten.

Fazit

Damit die vielen Vorteile eines Mehrgenerationenhaushaltes zum Tragen kommen können, ist es wichtig, dass von Beginn an eine offene Kommunikation zwischen den Bewohnern besteht. Zudem sollte die Einrichtung gemeinsam geplant sowie der Alltag zusammen strukturiert werden. Auf dieser soliden Basis lassen sich dann einige gemeinsame Freizeitbeschäftigungen organisieren, die einen Ausgleich zum Alltag ermöglichen.

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