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Ein Eigenheim für die ganze Familie: Tipps für den Hauskauf

Es gibt verschiedene Gründe, weshalb in Familien mit Kindern oft der Wunsch nach einem eigenen Haus reift. Es verspricht schließlich mehr Platz, mehr Gestaltungsfreiheit, mehr Sicherheit und schlichtweg mehr Wohnqualität für alle Familienmitglieder. Doch der Kauf eines Hauses ist eine wichtige Lebensentscheidung, die nicht unüberlegt getroffen werden darf. Stattdessen müssen viele verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Welche das sind, erfahrt ihr hier.

In Mietwohnungen wird oft irgendwann der Platz knapp, wenn eines oder mehrere Kinder geboren werden. Ein Haus zu mieten, bedeutet hingegen hohe monatliche Kosten. Geld, das nicht in die eigene Altersvorsorge investiert werden kann. Ein eigenes Haus erscheint daher oft als einzig sinnvolle Lösung, denn eine Immobilie ist zugleich eine gute Investition in die eigene Zukunft – sofern die richtige ausgewählt wird. Ein Hausbau bedeutet dabei, das Objekt optimal an den Bedarf der Familie anpassen zu können, ist aber auch ein aufwändiges Unterfangen, vor allem für Familien mit Kindern. Wer dafür nicht die Zeit oder Energie aufbringen kann beziehungsweise will, kann auch ein bestehendes Haus kaufen. Vom denkmalgeschützten Altbau bis zum unbewohnten Neubau sind vielfältige Optionen möglich, die für jede Familie eine passende Wahl bieten. Es gilt daher, den Hauskauf schrittweise anzugehen, um das perfekte Objekt für euch und eure Familie zu finden. Diese Tipps helfen euch dabei:

1. Das Budget festlegen.

Zuallererst ist es wichtig, das Budget zu definieren, welches euch für den Immobilienkauf zur Verfügung steht. Viele Elternpaare sind heutzutage Doppelverdiener, wenn auch oft in Teilzeit. Bestenfalls ergibt sich dadurch ein ausreichender finanzieller Spielraum – doch nicht für jeden ist der Kauf eines eigenen Hauses (schon) realistisch. Sich für diesen Traum zu überschulden, ist dann in keinem Fall ratsam. Am besten macht ihr deshalb erst einmal eine Bestandsaufnahme von eurem Vermögen und fragt euch, wie viel Eigenkapital ihr einbringen könnt. Geld, das fest gebunden oder anderweitig angelegt ist, steht dafür nämlich nicht zur Verfügung und kann deshalb nicht einkalkuliert werden. Es dient aber gegebenenfalls als zusätzliche Sicherheit für die Kreditgeber. Der zweite Schritt führt euch daher zu Banken, Bausparkassen & Co, um euch individuell beraten und Kreditangebote unterbreiten zu lassen. Dadurch erhaltet ihr einen realistischen Eindruck davon, wie viel das Haus kosten darf und wie hoch dann eure monatlichen Raten sowie die Tilgungsdauer wären.

2. Fördermöglichkeiten prüfen.

Vor allem für Familien mit Kindern stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zu Verfügung, um ein Haus zu kaufen. Dazu gehört das Baukindergeld, das als Zuschuss vom Staat gewährt wird und 12.000 Euro für jedes minderjährige Kind beträgt. Vorerst können entsprechende Anträge noch bis zum 31. Dezember 2023 eingereicht werden. Ob das Baukindergeld anschließend verlängert wird, ist noch unklar. Weitere Fördermöglichkeiten stehen beispielsweise direkt durch den Staat oder über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung. Dazu gehören die Wohnraumförderung für einkommensschwache Familien, die Eigenheimrente namens Wohn-Riester, die KfW-Förderung für Wohneigentum oder spezielle Eigenheimfördermittel der Länder und Kommunen. Es ist deshalb wichtig, dass ihr euch diesbezüglich über eure Möglichkeiten informiert und diese vollausschöpft. Falls ihr das gekaufte Haus zudem modernisiert, kommen eventuell weitere Förderprogramme rund um die Energieeffizienz infrage.

3. REALISTISCH KALKULIEREN.

Um eure finanziellen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen, dürft ihr aber nicht nur die Kosten für den Hauskauf selbst oder eine anfängliche Modernisierung einkalkulieren. Ihr müsst stattdessen auch die laufenden und die Kaufnebenkosten berücksichtigen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um die Grunderwerbssteuer, die Notarkosten, eine Maklerprovision, Umzugskosten, Instandhaltungskosten, Versicherungen oder Betriebskosten. Ihr müsst also trotz Kredit noch ausreichend finanziellen Spielraum haben, um all diese Kosten zu tragen und auf unerwartete Zusatzkosten reagieren zu können – wenn beispielsweise etwas am Haus kaputtgeht.

4. Kreditzusagen einholen.

Wenn ihr euer Budget kennt und zu dem Entschluss gekommen seid, dass es für den Hauskauf ausreicht, geht ihr erneut zum ausgewählten Kreditgeber. Dort könnt ihr euch eine verbindliche Kreditzusage einholen, in der bereits alle wichtigen Details wie der Zinssatz enthalten sind. Erst dann empfiehlt es sich, konkret auf die Suche nach einem geeigneten Objekt zu gehen und den Verkäufern ein Angebot machen. Denn vor allem auf umkämpften Immobilienmärkten, wie es sie derzeit vielerorts in Deutschland gibt, ist Schnelligkeit Trumpf. Wer also bereits die Kreditzusage vorlegen kann, hat höhere Chancen auf den Zuschlag. Trotzdem müsst ihr euch darauf gefasst machen, dass die Haussuche zu einem langwierigen und anstrengenden Unterfangen wird.

5. Den richtigen Zeitpunkt finden.

Auch der richtige Zeitpunkt ist daher entscheidend, wenn es um den Hauskauf geht. Ist beispielsweise die Frau gerade schwanger, kann es sinnvoll sein, damit noch einige Monate oder wenige Jahre zu warten, um keinen unnötigen Stress in dieser ohnehin aufregenden Zeit zu verursachen. Habt ihr hingegen noch keine Kinder, wünscht euch solche aber, kann es ebenfalls besser sein zu warten – nicht immer klappt die Kinderplanung schließlich wie gewünscht. Ebenso solltet ihr geduldig sein, wenn ihr bezüglich eurer Familienplanung noch unsicher seid. Ansonsten ist das Haus am Ende vielleicht zu groß oder zu klein. Der perfekte Zeitpunkt für einen Hauskauf ist also jener, wenn ihr das Geld, die Zeit und die Energie habt, um diese wichtige Lebensentscheidung zu fällen. Bestenfalls befindet ihr euch zudem in einer stabilen (ehelichen) Partnerschaft und habt eure Familienplanung zumindest grob abgeschlossen.

6. EINEN BLICK IN DIE ZUKUNFT WERFEN.

Aber nicht nur, wenn es um die Anzahl der Kinder geht, die ihr euch wünscht, müsst ihr einen Blick in die Zukunft werfen. Das gilt auch für viele andere Fragen, wie: Werden wir eines Tages vielleicht Angehörige zur Pflege bei uns aufnehmen? Wo möchten wir im Alter leben? Wie sind unsere Karrierepläne? Welche Altersvorsorge haben wir neben der Immobilie? Kann das Haus bei Bedarf barrierefrei umgebaut werden? Reichen unsere finanziellen Mittel für eventuelle Renovierungs- oder Umbauarbeiten aus? Damit ist die Liste noch lange nicht zu Ende. Die Entscheidung für ein eigenes Haus ist also eine Entscheidung für viele Jahre, bestenfalls sogar für ein ganzes Leben, und daher müssen auch verschiedene Zukunftsszenarien durchgespielt werden. Ebenso gilt es unangenehme Fragen zu klären, wie: Was passiert bei einer Trennung? Was, wenn einer von euch den Job verliert? Wie hoch wären eure Verluste bei einer Zwangsversteigerung? Ebenso muss die zu erwartende Wertentwicklung der Immobilie berücksichtigt werden, denn ein zukünftiger Verkauf lässt sich niemals ausschließen – schließlich nimmt das Leben oft unerwartete Wege. Ihr solltet daher zwar nicht ängstlich an den Hauskauf herangehen, aber vernünftig. So könnt ihr direkt einen Kriterienkatalog definieren, den euer Traumhaus neben dem Preis erfüllen muss.

7. Für einen Wohnort entscheiden.

Sowohl die Immobilienpreise in der Region als auch die soeben geprüften Zukunftsszenarien spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die Frage geht, wo das Eigenheim gekauft werden soll. Dabei müssen aber noch weitere Faktoren berücksichtigt werden, die das alltägliche Leben der Eltern und Kinder betreffen: Wie weit wären die Wege zum Arbeitsplatz? Gibt es Kindergärten und Schulen in der Nähe? Wie mobil sind die Kinder, wenn sie älter werden und sich beispielsweise mit Freunden treffen wollen? Welche Karriereperspektiven haben die Eltern in der Region? Und wie wird sich diese voraussichtlich entwickeln? Vor allem ländliche Regionen erfreuen sich derzeit steigender Beliebtheit. Das hat verschiedene Ursachen wie die höhere Lebensqualität, die geringeren Immobilienpreise oder die zunehmende Flexibilisierung der Arbeit. Das bedeutet aber, dass sich diese in den kommenden Jahren stark verändern und daher müssen auch die Strategien der Innenentwicklung berücksichtigt werden, wenn ihr nach einem geeigneten Wohnort sucht. Die Familie will dort schließlich für lange Zeit, vielleicht sogar für immer leben. Die Entscheidung für einen Wohnort betrifft also alle Familienmitglieder und muss für einen langen Zeitraum getroffen werden. Es ist deshalb wichtig, dass ihr als Eltern für eure Zukunft dieselben Vorstellungen habt. Falls ihr euch hingegen nicht einig werdet, kann das Wohnen zur Miete zumindest überbrückungsweise die bessere Option sein.

8. Die Umgebung analysieren.

Es gilt also, die Bedürfnisse aller Familienmitglieder zu berücksichtigen, sowohl privater als auch schulischer oder beruflicher Art. Es kann daher sinnvoller sein, in einer Kleinstadt zu bleiben als auf das abgelegene Land zu ziehen, wenn die Kinder dort eine bessere Schulbildung erhalten. Es kann sinnvoller sein, mit den Kindern in Deutschland zu bleiben, bis sie erwachsen sind, falls ihr anschließend auswandern wollt. Es kann sinnvoller sein, den Wohnort nach dem Job des Hauptverdieners auszurichten als nach den besten Freizeitaktivitäten in der Umgebung. Ihr müsst also eigene Prioritäten festlegen und dabei stehen die Kinder und ihre Bedürfnisse natürlich stets an oberster Stelle. Auch hier kann die Miete daher eine Überbrückungslösung sein, falls sich die unterschiedlichen Bedürfnisse nicht unter einen Hut bringen lassen. Es gilt also, die Umgebung auf die Immobilienpreise, die Schulen, die Arbeitsplätze, die sozialen und viele weitere Faktoren zu überprüfen, bevor die Entscheidung für oder gegen einen Wohnort für lange Zeit fällt.

9. Umzug sorgfältig abwägen.

Manchmal bedeutet der Kauf eines eigenen Hauses also auch einen Umzug in einen weiter entfernten Ort. Vielleicht sind die Immobilienpreise dort niedriger oder die Schulen besser. So oder so ist ein solcher Umzug eine große Veränderung im Leben der Eltern und der Kinder. Je älter die Kinder sind, desto schwieriger kann diese für sie sein. Das gilt vor allem im Schulalter, wenn die Freunde bereits eine wichtige Rolle im Leben der Kinder spielen. Sollte für euren Hauskauf also ein größerer Umzug notwendig sein, sodass sich das soziale Umfeld, der Kindergarten, die Schule oder eure Arbeitsplätze ändern würden, müssen die Vor- sowie Nachteile sorgfältig abgewogen werden. Manchmal ist es besser, weiterhin zur Miete zu wohnen, falls der Hauskauf zu große Nachteile für einzelne Familienmitglieder mitbringt. Manchmal ist er aber auch eine Chance, sei es beruflich oder für die Persönlichkeitsentwicklung. Ein Umzug (im Kindesalter) ist daher nicht per se etwas Schlechtes, doch könnt ihr als Eltern am besten einschätzen, wie sehr er euer Kind oder eure Kinder derzeit belasten würde. Er muss zudem für die Kinder so stressfrei wie möglich gestaltet werden.

10. BETREUUNG DER KINDER KLÄREN.

Sind eure Kinder noch so klein, dass sie nicht ohne Aufsicht bleiben dürfen – oder plant ihr in Zukunft weitere Kinder – stellt sich die Frage nach der Betreuung. Ihr müsst also verschiedene Optionen zur Kinderbetreuung prüfen. Ein Elternteil kann beispielsweise zuhause oder zeitweise überhaupt nicht arbeiten. Vielleicht gibt es eine Kindertagesstätte in der Nähe, bei der ihr einen Platz anfangen könnt. Manchmal können die Großeltern einspringen, wenn sie nur unweit entfernt wohnen. Auch solche Argumente sind daher bei der Wahl des Wohnortes ein wichtiges Entscheidungskriterium. Erstellt daher ein tragfähiges Konzept, wie euer Familienalltag im neuen Eigenheim organisiert werden könnte. Erst dann empfiehlt sich der Kauf, ansonsten stoßt ihr eventuell auf unerwartete Schwierigkeiten.

11. Versicherungsschutz abschließen.

Nicht fehlen darf nach dem Kauf natürlich ein ausreichender Versicherungsschutz. Das gilt einerseits für das Haus selbst, sprich ihr braucht die wichtigsten Versicherungen für Hausbesitzer. Gleichzeitig muss die Familie abgesichert werden, falls einem Elternteil etwas passieren sollte. Dafür wird im Regelfall eine Risikolebensversicherung gewählt, damit der verbliebene Elternteil das Haus trotz Schicksalsschlag halten kann. Ein Umzug wäre in einer solchen Situation schließlich eine zusätzliche und unnötige Belastung für die ganze Familie. Es ist deshalb wichtig, euch im Zuge des Hauskaufs durch einen Versicherungsexperten beraten zu lassen.

12. Sicherheit für Kinder herstellen.

Sicherheit ist aber nicht nur auf der finanziellen Ebene wichtig, sondern natürlich auch im Alltag. Je nach Alter der Kinder muss das Haus vor dem Einzug also kindersicher gemacht und kindergeeignet eingerichtet werden. Vor allem bei älteren Gebäuden gilt es dabei auch auf Faktoren wie ein Asbestdach oder auf Schimmel in den Wohnräumen zu achten. Es ist deshalb wichtig, vor dem Hauskauf ein Gutachten erstellen zu lassen und eventuelle Umbauarbeiten sowohl finanziell als auch zeitlich einzuplanen. Ein Haus, das für euch selbst oder eure Kinder nicht sicher ist, ist nämlich kein Zuhause zum Wohlfühlen für die ganze Familie.

13. Raum für Familienzuwachs lassen.

Lebensumstände ändern sich und deshalb könnt ihr niemals mit Sicherheit ausschließen, dass ein weiteres Kind in euer Leben treten wird. Es ist somit wichtig, im neuen Eigenheim auch Raum für Familienzuwachs zu lassen – selbst, wenn ihr mit eurer Familienplanung eigentlich abgeschlossen hat. Dadurch bleibt ihr in Zukunft flexibel, wenn ihr doch noch ein Kind bekommt, aber ebenfalls bei anderen unerwarteten Mitbewohnern wie pflegebedürftigen Angehörigen. Gerne darf das Haus also ein bisschen größer sein als euer „Mindestbedarf“. Dadurch bleibt ihr in Zukunft flexibel und Nutzugsmöglichkeiten für den zusätzlichen Platz gibt es vom Kinderspielzimmer über das Homeoffice bis zum Gästezimmer schließlich viele.

14. Zukünftige Nutzungsmöglichkeiten prüfen.

Stellt sich jedoch die Frage, was ihr mit dem großen Haus macht, wenn eines Tages alle Kinder ausgezogen sind. Dann habt ihr nämlich viele leere Räume zur Verfügung und wohnt in einem eigentlich zu großen Haus. Manchen Menschen macht das nichts aus; sie nutzen den überflüssigen Platz für andere Zwecke wie eine eigene kleine Wellness-Oase. Aber auch der Einbau einer Ferienwohnung als zusätzliche Einnahmequelle oder weitere Nutzungsmöglichkeiten kommen infrage. Es gibt jedoch Menschen, die sich in einem solch großen Eigenheim verloren fühlen. Vielleicht macht es ihnen die schmerzliche Leere bewusst, welche die Kinder hinterlassen haben. Stichwort: Empty-Nest-Syndrom. Oder der Aufwand für die Reinigung ist zu groß, vor allem bei ersten gesundheitlichen Beschwerden im Alter. Es ist deshalb wichtig, sich schon heute darüber Gedanken zu machen, ob und wie die Eltern das Haus nach dem Auszug ihrer Kinder nutzen möchten. Wenn ja, sollte frühzeitig ein barrierefreier Umbau vorgenommen werden, damit sie bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden bleiben können. Wenn nicht, muss die Frage geklärt werden, was stattdessen mit dem Haus passieren soll.

15. Schenkung an Kinder erwägen.

Solltet ihr das Haus nach dem Auszug der Kinder nicht mehr selbst bewohnen können oder wollen, könnt ihr dieses einerseits verkaufen. Andererseits interessieren sich vielleicht eure Kinder selbst dafür, die Immobilie zu übernehmen. Sie von euch abzukaufen, ist jedoch keine sinnvolle Option. Besser ist eine Schenkung über mehrere Jahre hinweg, um die Steuerlast zu minimieren. Dann ist aber natürlich wichtig, dass eine faire Lösung gefunden wird. Falls ein Kind die Immobilie kostenfrei erhält, bekommt das andere Kind dafür beispielsweise einen Barbetrag oder einen größeren Anteil vom Erbe. Wichtig ist also, solche Vereinbarungen notariell festzuhalten, damit es später zwischen den Kindern nicht zu (Erb-) Streitigkeiten kommt. Dies ist nämlich sicherlich nicht, was ihr mit dem Hauskauf bezwecken wolltet. Stattdessen ist das Eigenheim eine wertvolle Investition in eure eigene Zukunft und jene eurer Kinder. Auch, wenn ihr so lange wie möglich darin leben möchtet, kann sich deshalb eine Schenkung an die Kinder früher oder später lohnen, um ihnen einen möglichst großen Erbanteil steuerfrei zu hinterlassen. Auch dann sind individuelle Vereinbarungen möglich und sinnvoll, damit ihr beispielsweise trotzdem so lange wie möglich in der Immobilie wohnen bleibt. Und auch dann empfiehlt es sich, diese schriftlich festzuhalten. Denn egal, wie gut euer Verhältnis zu euren Kindern ist – wenn es um Geld geht, entsteht schneller Streit als gedacht.

Wenn ihr all diese Tipps beherzigt, kann der Hauskauf eine lohnenswerte Entscheidung für die ganze Familie sein, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch für die Lebensqualität der Eltern und Kinder. Falls ihr jedoch zu dem Entschluss gekommen seid, dass der Hauskauf im Moment nicht möglich oder sinnvoll ist, könnt ihr euer Geld anderweitig anlegen und diese Option in einigen Jahren erneut prüfen. Irgendwann ist dann gewiss der richtige Zeitpunkt gekommen!

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