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Ein Raum, der mitwächst dank clever konzipierter Möbel für Kinder

Ein liebevoll gestaltetes Kinderzimmer gehört zu den schönsten Gesten, den Familien-Nachwuchs willkommen zu heißen. Doch welche Einrichtungsgegenstände und Accessoires empfehlen sich, um den Raum zweckmäßig zu nutzen? Ein kleiner Ratgeber für werdende Eltern und alle, die das Paar in dieser Phase unterstützen möchten:

Ein natürliches Bedürfnis als bester Anlass

Vielleicht habt Ihr im Zusammenhang mit Schwangerschaften schon einmal vom Nestbautrieb gehört. Das Wort umschreibt den zwingenden Wunsch, einen Raum für das Baby herzurichten und ihm auf diese Weise zu vermitteln, wie gern es in die Familie aufgenommen wird. Meist keimt dieses Bedürfnis in den letzten Wochen der Schwangerschaft - einem Zeitpunkt, wo die Entwicklung des Kleinen weit fortgeschritten ist und Ihr die Geburt kaum noch erwarten könnt.

Leider nehmen mit dem Baby auch die Einschränkungen zu, die die werdende Mama akzeptieren muss. Ihre Beweglichkeit und Energie werden durch den stetig wachsenden Bauch immer mehr eingeschränkt, sodass sie den Nestbau wohl oder übel an andere Personen delegiert.

Kein Problem - denn junge Eltern bei konkreten Wünschen zu unterstützen ist das beste Geschenk, das Freunde und Familie machen können. Damit die Hilfe im Überangebot von Möbeln und Ausstattungs-Artikeln zielführend wirkt, haben wir die wichtigsten Merkmale eines sinnvoll eingerichteten Kinderzimmers zusammengefasst:
 

Grundlegendes zuerst

Ganz gleich, auf welche Einrichtungsgegenstände die Wahl letztlich fällt: Alle Materialien, die im Kinderzimmer zum Einsatz kommen, müssen schadstoffgeprüft und möglichst natürlichen Ursprungs sein. Da der Raum und die Möbel im besten Fall über viele Jahre genutzt werden, lohnt es sich auf Qualitätsware zu setzen.

Vor allem aber sollten die Stücke umbaufähig und/oder erweiterbar sein - denn mit jedem Tag wird das Baby älter, größer und verständiger. Es entwickelt sich scheinbar über Nacht vom hilflosen Säugling zum munteren Krabbler und steht bereits um den ersten Geburtstag herum auf eigenen Beinchen.

Mit diesen Fähigkeiten wachsen nicht nur die Ansprüche des Kleinen - sondern auch die Anforderungen, die ein Kinderzimmer erfüllen muss. Während es sich zunächst stark an den Bedürfnissen der Eltern orientiert, bekommt es zunehmend weitere Bedeutungen. Es wird von einer reinen Schlaf- und Pflegestätte zum vielseitigen Spiel- und Lerncenter. Parallel dazu ist es weiterhin die Ruhezone des Kleinen; aber auch Schatzkammer, Kleiderschrank und Ausstellungsfläche. Im Weiteren wird es Treffpunkt, Schminkplatz, Chill-out-Area und Vieles mehr.
 

Multifunktions-Möbel für lange Nutzung

Mit dieser Entwicklung muss die Einrichtung Schritt halten können; egal, ob es sich um Farben oder Funktionen handelt. Zeitlos designte erfüllen diesen Anspruch am besten.
 

Schlafen

Auch wenn Eltern sich zunächst für einen Bettbalkon, einen Stubenwagen oder ähnliche Säuglings-Schlafstätten entscheiden: am Gitterbettchen führt über kurz oder lang kein Weg vorbei. Bei geschickter Auswahl und mit geeigneter Ergänzung lässt es sich von Geburt an bis ins fünfte Lebensjahr hinein nutzen - und verdient daher ganz besondere Aufmerksamkeit.

Für ein Neugeborenes wird der höhenverstellbare Bettboden an den oberen Befestigungspunkten arretiert, sodass die Eltern das Kleine leicht hineinlegen und herausheben können. Ein zusätzlich eingebrachtes Stillkissen reduziert den großen Innenraum und sorgt dafür, dass sich das Baby sicher und geborgen fühlt.

Schon nach wenigen Wochen muss der Boden "tiefer gelegt" werden, denn mit etwa drei Monaten beginnen Kinder, erste Drehübungen zu machen und werden dadurch mobiler. Spätestens, wenn das Kleine anfängt sich an Wänden, Möbeln oder Beinen hochzuziehen, gehört der Lattenrost auf die unterste Stufe.

Die meisten Kleinkind-Betten verfügen über sogenannte Schlupfsprossen - zwei Gitterstäbe, die nicht fest im Rahmen verankert sind und problemlos herausgenommen werden können. Die so entstehende Ein- und Ausstiegsöffnung erhöht die Selbstständigkeit des Kindes; ist aber schmal genug, um es am Herausfallen zu hindern.

Zwischen dem zweiten und dritten Geburtstag können die Gitter und Giebelseiten entfernt werden, sodass ein frei zugängliches Bettchen entsteht. Dieser Moment erfüllt nahezu alle Kinder mit Stolz, denn nun sind sie groß. Mit vielen kleinen Kissen wird die Schlafstätte tagsüber zum Mini-Sofa und zeigt damit am deutlichsten, dass die multifunktionale Nutzung des Kinderzimmers im vollen Gange ist.
 

Pflege

Ein weiteres zentrales Element der Kinderpflege ist eine Vorrichtung zum Wickeln. Ob es ein dafür vorgesehenes Möbelstück sein muss oder nicht, hängt ein wenig vom Schnitt der Wohnung bzw. der Lage des Kinderzimmers ab.

Ist das Badezimmer ausreichend bemessen und gut erreichbar, sollte das "Frischmachen" besser dort stattfinden - denn egal, wie durchdacht der Wickeltisch konzipiert ist: das Kleine darf niemals (!) unbeaufsichtigt bleiben. Ein alternativer Klassiker ist die Waschmaschinen-Oberfläche, an deren Maße sich die meisten Wickeltischaufsätze anpassen lassen.

Entscheiden sich Eltern für den Standort Kinderzimmer, müssen sie darauf achten, alle Utensilien in Greifnähe zu haben. Bei einfachen Modellen reichen die verfügbaren Fächer meist nicht aus; bei höherwertigen Wickelkommoden ist das Handling oft problematisch - denn um die Schubladen aufzuziehen, müssen Pflegende ein Stück vom Tisch zurücktreten.

Eine gute Lösung für dieses Problem sind Regal-Systeme, die sich beliebig erweitern lassen und dem veränderten Bedarf angepasst werden. Sie nehmen sowohl Pflege-Artikel als auch Kleidungsstücke auf - und können später als Büchersammler oder zur Präsentation von Bastelarbeiten dienen.
 

Aufbewahrung

Auch die bald aufkommende Frage nach Stauraum kriegen klug konzipierte Kombinations-Möbel in den Griff. Einzeln erhältliche

  • Einlegeböden
  • Boxen
  • Schubladensätze
  • Schrankmodule
  • Tischplatten
  • Rollcontainer

ergänzen ein anfangs simples Regal zum cleveren Ordnungs-System mit Freifläche für Deko-Artikel. Das heißt Mitwachsen beim Wort nehmen und schafft die besten Voraussetzungen, um aus dem Säuglings- ein Kinderzimmer zu machen - das später zum Jugendbereich heranreift und vielleicht sogar den Grundstock für die erste eigene Wohnung liefert.

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