Fantasie im Kinderzimmer – 5 Einrichtungstipps für Spiel und Spaß

Ein Kinderzimmer sollte ein einladender Rückzugsort zum Wohlfühlen sein. Gleichzeitig sollte der Raum fantasievolles Spielen fördern und funktional gestaltet sein. Wir haben für euch sieben Einrichtungsideen arrangiert. Lasst euch inspirieren!

1. Höhlen für die Kleinen 

Kleinkinder lieben höhlenartige Rückzugsmöglichkeiten. Gut, wenn im Kinderzimmer alles zum Bau einer eigenen Höhle griffbereit ist. Für kleine Indianer könnte es ein Tipi-Zelt sein. Diese gibt es im Handel fertig als Set inklusiv Gestell, Bezug und kuscheligen Decken. Das Zelt sollte sich mit Klettverschlüssen schließen lassen. Kombiniert mit Lichterketten, Kissen und Kuscheltieren entstehen gemütliche Kuschelzonen. Ist kein Platz für ein Tipi-Zelt, lässt sich das Kinderbett mit entsprechenden Rückzugsorten kombinieren. Praktisch sind Hochbetten, weil sie unterhalb der Liegefläche Raum für Spielecken und Höhlen schaffen. Besonders fantasievolle Lösungen bieten Spielbetten. Sie sind mit spannenden Details ausgestattet und verwandeln ein gewöhnliches Möbelstück in einen Abenteuerspielplatz für Zuhause. Neben wohnlichen Rückzugsmöglichkeiten garantieren integrierte Rutschen, Kletterwände und vieles mehr pure Abwechslung. Die Auswahl an Spielbetten im Onlineshop betten.de kann als Inspirationsquelle dienen. Der Fachhändler für Schlafzimmermöbel präsentiert vom Kinderbett in Strandhaus-Optik über Hochbetten für kleine Piraten mit Spielvorhang und fantasievollen Autobetten bis zum stufenförmigen Etagenbett für Dachschrägen mit Spieltunnel diverse Varianten. 

In unserem Beitrag für wohltuenden Schlaf im Kinderbett findet ihr ergänzende Informationen zur Möbelauswahl. 
 

2. Wände als Leinwand 

Die Wände im Kinderzimmer lassen sich mit etwas Fantasie in eindrucksvolle Gemälde umgestalten. Ob Fototapete mit Bäumen, die den Eindruck eines beruhigenden Waldes erweckt, aufgemalte Heißluftballons, die ein Gefühl der Schwerelosigkeit vermitteln oder dekorative Wolken. Neben farbenfrohen Tapeten lassen sich mit wohngesunden Wandfarben kreative Designs verwirklichen. Aber auch Magnettafeln, Wandtattoos, Bordüren und Wandteppiche bieten zahlreiche Möglichkeiten. Das Interieur-Magazin schoener-wohnen.de hat Ideen für eine kindgerechte Wandgestaltung zusammengestellt. Reinschauen lohnt sich! 
 

3. Bewegung ins Spiel bringen! 

Der Bewegungsdrang von Kindern ist groß. Bietet das Kinderzimmer bei schlechtem Wetter Optionen zur Aktivität, wird es garantiert nicht langweilig. Wie wäre es beispielsweise mit einer Schaukel, Hängematten, Bällebad oder Bewegungslandschaften, die platzsparend an der Wand befestigt werden. Der Deutsche Turner-Bund hat auf seiner Internetpräsenz dtb-online.de einen Ratgeber zum bewegten Kinderzimmer veröffentlicht und gibt eine Vielzahl spannender Anregungen zum Thema. Unter anderem schlägt der DTB vor: 

  • Statt Stühle Schaumstoffwürfel und Pezzibälle bereitstellen. 
  • Aufhängen von Schaukeln, weil diese Beschäftigung beruhigt und das Gleichgewichtssystem fördert. 
  • Mit Seilen, Tüchern und Wäscheklammern können sich Kinder Höhlen bauen und Rollenspiele spielen. 
  • Für Hüpfspiele eignen sich bunte Teppichfliesen. 

Mit aufblasbaren Pools, die mit Bällen gefüllt werden oder Spielmatten undSprossenleitern lassen sich Spielbereiche vergleichsweise günstig realisieren. Ein Gang durch den Baumarkt kann inspirierend sein und zu alternativen Lösungen zum kleinen Preis anregen. 
 

4. Themenzimmer einrichten 

Kinder haben individuelle Vorlieben. Wenn im Alter von etwa drei Jahren die Rollenspielphase beginnt, steigt das Interesse an Themen wie Piraten, Feuerwehr, Prinzessinnen, Feen, Ritter und bekannten Superhelden. Rollenspiele sind für die Entwicklung elementar. Unter anderem entwickeln Kinder dabei Sozialverhalten, steigern ihre sprachliche Fähigkeiten und befassen sich mit der Welt der Erwachsenen. Durch ein thematisches Konzept könnt ihr die Fantasie des Nachwuchses bereits im Kinderzimmer anregen. Durch das Abstimmen von Wandfarben, Textilien und dekorativen Accessoires entstehen stimmungsvolle Räume zum Spielen und Träumen. Beschäftigt sich ein Kind beispielsweise viel mit Piraten, könnten kleine Schatztruhen, ein Bett im Schiffs-Design, Fischernetze und Segel als dekorative Elemente dienen. Ein Farbkonzept mit Nuancen wie Sand und Marineblau kombiniert mit rustikalen Holzmöbeln unterstreichen das Thema farblich. Steht stattdessen die Prinzessin im Fokus, entstehen mit Pastelltönen, Betthimmel, Krönchen und Tüllstoffen zauberhafte Kinderzimmer. 

Tipp: Oft hat der Nachwuchs genaue Vorstellungen. Eltern, die ihre Kids mitentscheiden lassen, senken das Risiko für Unzufriedenheit und Enttäuschungen. 
 

5. Spielteppiche verlegen 

Der Fußboden bietet reichlich Platz zum Toben, Spielen und Fantasieren. Deshalb macht es Sinn, die Fläche aktiv als Einrichtungselement zu nutzen. Viele Kinder spielen sowieso am liebsten auf dem Boden. Hier kann nichts herunterfallen und Spielzeug wird beliebig aufgestellt. Spielteppiche gibt es in vielerlei Ausführungen für jeden Bedarf. Ob mit Straßensystemen, Planeten, Zahlen oder als Matte mit herausnehmbaren Objekten. Auch Wende-Teppiche mit zweierlei Themen sind erhältlich. Sind euch die klassischen Straßenteppiche aufgrund der vielen Details und bunten Farben zu unruhig, könnten einfarbige Kinderteppiche oder Modelle mit reduziertem Design eine Alternative sein. Varianten mit integriertem Hüpfspiel oder tierischen Motiven sind ebenso denkbar. 

Wie ihr Kinder zum Aufräumen animieren und euch das Halten von Ordnung erleichtern könnt, HIER zusammengefasst.

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