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Flugverspätung mit Kindern: Wie überbrücke ich die Zeit?

Wer mit den Liebsten in den Urlaub fliegt, bekommt es bereits vor der Abreise oft mit Zeitdruck und Stress zu tun: Der Koffer muss gepackt sein, das Lieblingsspielzeug darf nicht fehlen und die gesamte Familie muss pünktlich am Terminal im Flughafen erscheinen. Was aber, wenn der Flug sich verspätet – und die Kinder ungeduldig werden? Ein zusätzlicher Belastungsfaktor für viele Familien. Die gute Nachricht: Mit einigen hilfreichen Tipps gelingt es Betroffenen, die Wartezeit gekonnt zu überbrücken und unter Umständen eine Flugkostenerstattung zu erhalten.

Mit Baby und Kleinkind eine Flugverspätung überstehen – das gibt es zu beachten

Ob technische Probleme, ein überraschendes Unwetter oder ein Pilotenstreik: Es gibt keine Garantie dafür, dass der Urlaubsflieger pünktlich landet und rechtzeitig startet. Flugverspätungen in Deutschland sind schon lange keine Seltenheit mehr. Besonders schwer haben es Familien mit Babys und Kleinkindern – denn Betroffene müssen viel Geduld beweisen und die Wartezeit gemeinsam überbrücken. Auf folgende Situationen stellen Eltern sich jetzt am besten ein:

  • Langeweile: Die Kleinsten werden schnell ungeduldig und sehnen sich nach Spaß und Unterhaltung.
  • Hunger: Das Baby muss gestillt werden.
  • Müdigkeit: Während einer längeren Wartezeit kann es passieren, dass Kinder Anzeichen einer Müdigkeit zeigen und sich nach einem Rückzugsort sehnen.
  • Stress: Die Flugverspätung kann Kinder emotional herausfordern, wenn die Wartezeit zur Geduldsprobe wird.



Auch die Frage, ob Betroffenen eine finanzielle Entschädigung zusteht, beschäftigt viele Familien. Passende Ansprechpartner, etwa Flightright, schaffen schnell Abhilfe und klären auf, ob eine Erstattung in speziellen Fällen möglich ist. Eine Erleichterung für Familien ist vor allem die kostenlose Prüfung ihres Falls, um schneller Gewissheit zu erlangen, ob ihnen grundsätzlich eine Flugkostenerstattung zusteht.
 

Tipps für die Flugvorbereitung mit Kindern

Ungeduldiges Auf- und Abhüpfen, Tränen der Verzweiflung, Schreie: Oft fühlen sich Kinder überfordert, wenn sie eine längere, ungeplante Verzögerung ertragen müssen. Für Eltern gilt in einer solchen Situation: Ruhe bewahren, die Situation bei Möglichkeit erklären und – wenn es sich um besonders kleine Kinder handelt – für Ablenkung sorgen.

Für Familien mit Kindern lohnt sich eine gewissenhafte Vorbereitung, um die Wartezeit am Flughafen im Ernstfall unkompliziert und sorgenfrei zu überbrücken. Wichtig: Alles, was Fluggäste in den Wartebereich mitbringen, muss ins mitgebrachte Handgepäck passen. Der Transport größerer Gepäckstücke erfolgt im Frachtraum des Flugzeuges. Woran Eltern grundsätzlich bei der Vorbereitung denken sollten:

  • Essen und Getränke für die Kleinsten einpacken
  • genügend Reservekleidung mitnehmen
  • ggf. das Lieblingsspielzeug, Ausmalbilder, kleinformatige Spielzeuge u. Ä. für die Mitnahme vorbereiten
  • Ausweise, Gesundheitskarten und wichtige Dokumente einpacken


Ablenkung am Flughafen – diese Möglichkeiten haben Familien

Wer sich an einem internationalen Flughafen befindet, denkt am besten über einen kleinen Bummel-Spaziergang durch den Einkaufsgang nach, um die Kinder gekonnt abzulenken. Die neuen Eindrücke sorgen für Abwechslung und Spaß und laden dazu ein, sich die Beine ein wenig zu vertreten.

Tipp: Einige Flughäfen bieten spezielle Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für Familien mit Kindern an. Deshalb kann es sich für viele Eltern lohnen, sich direkt beim Flughafenpersonal – oder im Internet auf der Seite des entsprechenden Flughafens – nach passenden Möglichkeiten zu erkunden.
 

Flugverspätung: Wann besteht ein Anspruch auf Entschädigung?

Die EU-Fluggastrechte-Verordnung bestimmt, wann und wem eine Entschädigung bei einem verspäteten Flug zusteht. Sie regelt auf diese Weise die Fluggastrechte einheitlich, damit es eine sichere Rechtsgrundlage im Falle einer Flugkostenerstattung für Betroffene gibt. Eine wichtige Bedingung ist beispielsweise, dass der verspätete Flug von einer europäischen Fluggesellschaft durchgeführt wird. Zudem gilt: Das Flugzeug startet oder landet innerhalb der EU. Weiterhin regelt die Verordnung, dass eine Entschädigung grundsätzlich ab einer Flugverspätung von mehr als drei Stunden möglich ist. Ausschlaggebend ist hierbei die Ankunftszeit.

Wichtig: Nicht in jedem Fall erhalten Reisende eine Entschädigung. Ein Anspruch entfällt vor allem, wenn es sich bei der Verspätung nicht um ein Eigenverschulden der Airline handelt. Dies ist beispielsweise bei höherer Gewalt der Fall, etwa bei Unwetter, welches die Sicherheit der Fluggäste und des Personals bedroht.
 

Haben Kleinkinder und Babys Anspruch auf Entschädigung bei einer Flugverspätung?

Auch Kinder erhalten eine Entschädigung, wenn ein Flug sich verspätet. Das bedeutet, dass die Fluggastrechte nicht nur für Erwachsene gelten, sondern auch die Kleinsten berücksichtigen. Grundsätzlich erfolgt so die Flugkostenerstattung pro Gast. Tipp: Für Familien lohnt es sich stets, sich eine Verspätung schriftlich von der Airline bestätigen zu lassen. Am einfachsten ist es, wenn Reisende sich vor Ort eine Bestätigung vom Flughafenpersonal ausstellen lassen.

Hinweis: Ab einer Verspätung von mindestens zwei Stunden haben Reisende das Recht auf eine Versorgung mit Getränken und Snacks gegen Durst und Hunger am Flughafen. Da sich die Wartezeiten manchmal noch etwas in die Länge ziehen, lohnt es sich, vom seinem Recht Gebrauch zu machen und sich mit Nahrung und Getränken zu versorgen.
 

Flugverspätung mit Kindern unkompliziert gestalten

Flugreisen mit Kindern entpuppen sich immer wieder als nervenaufreibend – sowohl für die Eltern als auch für die Kleinsten, die bei einer Verspätung besondere Geduld beweisen müssen. Deshalb gilt: Eine gute Vorbereitung rettet die Situation, reduziert den Stresspegel und hilft bei der zeitlichen Überbrückung am Flughafen. Um gegebenenfalls eine Flugkostenerstattung zu erhalten, sollten Familien außerdem ihre Rechte als Fluggast kennen; wichtig ist vor allem, dass Reisegäste sich die Verspätung stets von der Fluggesellschaft bestätigen lassen, um später ihren Fall zu prüfen. Bis dahin gilt: Geduld beweisen, die Wartezeit gemeinsam mit den Kindern aushalten – und hoffentlich schon bald in den langersehnten Urlaub fliegen.
 

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