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Gemeinsam mit den Kleinen zum Recyclingheld*in werden

Unser Abfall besteht aus vielen kleinen Schätzen: Metalle, Kunststoffe, Papier, Bioabfälle, Glas usw. Diese Wertstoffe können recycelt werden. Wer also zu Hause alle Abfälle richtig voneinander trennt, trägt aktiv dazu bei, dass diese Schätze nachhaltig verwertet werden. Und dabei kann jedes Kind mithelfen. Wir geben Tipps, was bei diesen wertvollen Schätzen zu beachten ist:

Plastik: Platz sparen und Verpackungen ineinander schachteln? Bitte nicht!

Verpackungen, die in den gelben Sack bzw. in die gelbe Tonne gehören, werden gerne ineinandergesteckt, um Platz zu sparen. Beim Recycling können sie aber unter Umständen nicht mehr voneinander getrennt werden und landen in der Müllverbrennung. Zu schade für wertvolles Plastik aus Erdöl! Es ist wichtig, alle einzelnen Teile voneinander zu trennen. Dann kann auch richtig sortiert und recycelt werden. Verbundmaterialien wie Getränkekartons können in der Regel nicht recycelt werden. Der Deckel von der Käsepackung ist oft weicher als die Schale, weil das verschiedene Sorten Plastik sind. Hier kann der Deckel abgezogen werden, dann kann beides verwertet werden. Vielleicht finden Sie mit Ihrem Kind weitere Verpackungen, die aus mehreren Materialien bestehen.

Experiment für zu Hause

Zerschneiden Sie vorsichtig eine PET-Flasche in kleine Stücke. Zerschneiden Sie auch den Deckel der Flasche. Füllen Sie eine Schale mit Wasser und geben Sie die Plastikteile hinein.

Was passiert nun? Beobachten Sie mit Ihrem Kind, was mit den Plastikteilen passiert.

Dieses Verfahren wird übrigens tatsächlich beim Kunststoffrecycling angewandt, um verschiedene Materialien voneinander zu trennen. Keine Sorge: Auch zerkleinert können Sie die Kunststoffteile anschließend im gelben Sack bzw. in der gelben Tonne entsorgen.

Altpapier: Recyclingpapier ergibt Sinn

Trotz Computer und Smartphone verwenden wir mehr Papier denn je: 81 Kilogramm Altpapier pro Person jährlich in Hannover. Für neues Papier werden weltweit Regenwälder gefällt. Deshalb ist es umso wichtiger, darauf zu achten, woher das Papier kommt. Recyceltes Altpapier zu nutzen, spart 50 % der Energie und 33 % des Wassers im Vergleich zur Holzfaser. Mit verlässlichen Siegeln wie dem „Blauen Engel“ sind Sie auf der sicheren Seite. Nicht zu empfehlen ist Papier mit dem „FSC-Siegel“, dieses besteht aus Holzfasern, dementsprechend wurden CO2-bindende Bäume für das Papier gefällt. Papierfasern können bis zu sechs Mal wiederverwertet werden. Deshalb ist es besonders wichtig, Altpapier sauber und trocken zu trennen, damit es später optimal sortiert und recycelt werden kann. Außerdem können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind überlegen, wo sich Papier zuhause einsparen oder noch besser trennen lässt.

Bioabfall: „Bioplastik“ nicht in den Bioabfall werfen

Plastik aus nachwachsenden Rohstoffen herzustellen, ist erstmal eine tolle Idee. Denn das Erdöl wird früher oder später knapp. Aber „Bioplastik“ ist in den seltensten Fällen vollständig kompostierbar oder biologisch abbaubar. Landet es im Bioabfall, reicht die Zeit in der Kompostanlage in den meisten Fällen nicht. Es entsteht auch kein wertvoller Kompost, denn „Bioplastik“ zerfällt meist nur in Wasser und stößt CO2 aus. Vor allem bleibt selbst nach vollständiger Zersetzung Mikroplastik über, was nur schwer herauszufiltern ist. Konsequenz: „Bioplastik“ gehört in den Restabfall.

Minikompost für zu Hause

Bioabfall zersetzt sich zu hochwertigen Kompost. Wie das passiert, lässt sich Kindern mit einem kleinen Minikompost im Glas zeigen. Dazu einfach ein altes Glas, wie in der Grafik gezeigt, in Schichten mit Komposterde, Tonerde, Papier und Gras befüllen. In der Komposterde stecken die nötigen kleinen Lebewesen, die das Papier nach und nach zersetzen. Wie lange dauert es, bis das Papier vollständig zu Kompost zersetzt ist?

Kinderpodcast von aha mit Holli und Dr. Bo

Kennen Sie schon Holli und Dr. Bo, die zwei Wesen vom Planeten Rebuas? Wie schreibt sich Rebuas andersherum? Ihre Rakete hatte einen Stromausfall und da sind sie im Maschsee notgelandet. Holli landete mitten in einem Haufen Abfall, der jetzt wie Kleidung an ihr hängen bleibt. Auf ihrem Heimatplaneten gibt es keinen Abfall und so findet Holli, dass der Abfall ganz schick aussieht. Dr. Bo trägt eine Schlaubrille, mit der sie die Welt des Abfalls schnell verstehen kann. Gemeinsam lernen die zwei die Welt rund um aha kennen und erleben viele Abenteuer. Hören Sie rein in unseren neuen Kinder-Podcast. Alle zwei Monate kommt eine neue Folge. Ab dem 17. Mai finden Sie den Podcast auf unserem extrabunten Kinderbereich!

Abfall-Werkstätten für Kitas und Schulen

Aha bietet außerdem ein breites pädagogisches Angebot für Schulen und Kitas in der Stadt und der Region Hannover. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: www.aha-region.de

Ausmalbilder und spannendes Brettspiel für zu Hause

Auf der aha-Website finden Sie außerdem viele Materialien zum Ausdrucken zu Hause. Werden Sie und Ihre Kinder kreativ und teilen Sie mit uns Ihre Kunstwerke über unsere Social-Media-Kanäle, Instagram und Facebook: @aharegion #aharegion

© Text und Bilder Abfallwirtschaft Region Hannover

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