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Hobbys im Herbst – Die spannendsten Beschäftigungen für drinnen

Wenn im Freibad die Schotten fallen, nur noch die Hartgesottenen durch den Weiher paddeln und es abends viel zu schnell dunkel und kalt wird, um viel Zeit auf der Terrasse zu verbringen, wird es Zeit klassische Herbst-Hobbys zu reaktivieren oder gar neu zu starten. Dieser Beitrag soll hierfür Inspirationen liefern.

Tipp 1: Die Eisenbahn im Keller entstauben

Passionierte Modellbauer haben nicht selten einen riesengroßen Schatz im Keller: ihre Modelleisenbahn. Jetzt, wenn es niemanden mehr reut, seine Zeit im Keller zu verbringen, weil ohnehin keine Sonnenstrahlen mehr am Himmel sind, kann dieser Schatz wieder zu neuem Leben erweckt werden. Nach einer Entstaubungskur, dem Elektro-Check, ob noch alle Bahnen laufen, wie vor der Sommerpause, kann ein Plan ausgetüftelt werden, an welcher Stelle aus- oder umgebaut wird. Auf der Intermodellbau, der weltgrößten Messe für Modellbau und Modellsport, die vom 17. bis zum 20. November in Dortmund stattfindet, lassen sich sicherlich einige Ideen einsammeln, wie die private Modellbahnwelt aufgestockt werden kann.

Tipp 2: Die Spielesammlung mit einem Escape-Spiel aufstocken

Vielerorts entstehen gerade Escape-Rooms, also Themenräume, in denen die Spieler in der Realität Rätsel lösen müssen, um binnen einem vorgegebenen Zeitraum nach draußen zu kommen. Da es Escape-Rooms noch nicht flächendeckend gibt, gibt es auch einige Varianten für zuhause, nämlich Escape-Room-Brettspiele. Zu den beliebtesten Escape-Room-Brettspielen, bei denen Rätsel gelöst werden müssen, um voran zu kommen, gehören:

  • Unlock! Dieses Spiel gibt es in zahlreichen Ausführungen: Timeless Adventures, Heroic Adventures, Mystery Adventures, Secret Adventures, Escape Adventures, Das Haus auf dem Hügel, Star Wars Escape Game, Mythic Adventures

  • Escape Room: Das Spiel. Für dieses Spiel gibt es bereits Erweiterungen: The Legend of Redbeard’s Gold, Secret Agent

  • EXIT: Das Spiel – Die verlassene Hütte

Wer erklärter Puzzle-Fan ist, hat mit einem Escape-Puzzle sicherlich doppelt Spaß: Puzzlen, Knobeln und das Rätsel lösen, ist eine prima Herbst-Aufgabe.

Tipp 3: Schneidern lernen, aber wie anfangen?

Wer auf der Suche nach einem sinnvollen und zugleich kreativen Hobby ist, der könnte mit dem Schneidern beginnen. Die Konzentration auf Stoff und Nähwerk beansprucht den Kopf und lenkt ab vom oft stressigen Alltag. Um mit dem Schneidern beginnen zu können, braucht es für den Anfang lediglich eine anfängertaugliche Nähmaschine. Diese sollte einfach und intuitiv zu bedienen sein, damit nicht Stunden damit zugebracht werden müssen, die Bedienungsanleitung zu wälzen. Im besten Fall kann das Gerät mehrere Sticharten nähen, beispielsweise den Steppstich, den Zickzackstich und den Geradstich. Automatik-Funktionen, wie etwa die Fadenspannung, helfen dabei, schnell und einfach mit dem Nähen zu starten.

Nadel, Nähspule, Auftrenner, Stoffschere, Stecknadeln, Maßband, Nähgarn und Nähkreide gehören darüber hinaus zum Näh-Equipment. Online gibt es eine große Auswahl an Schnittmunster vom Federmäppchen über die Gürteltasche bis hin zur Wohlfühlhose. Wer ein Schnittmuster für Anfänger wählt, wird recht schnell Erfolge erzielen und Vorzeigbares schneidern können – das motiviert natürlich umso mehr. Die ersten Nähschritte, beispielsweise mit einem selbstgenähten Kissen, können gut und gerne mit ausrangierten Stoffen umgesetzt werden. Ohnehin findet sich meist im eigenen Kleiderschrank einiges, was umgearbeitet werden könnte. Material und Ideen sollten so gut über Herbst und Winter reichen.

Tipp 4: Via Upcycling zur neuen Dekoration zuhause

Wer regelmäßig saisonal (um-)dekoriert, kann sich natürlich auch zum Beginn der Indoor-Jahreszeit etwas Neues für Zuhause überlegen und sogar das Raumklima verbessern. Am günstigsten ist das Umdekorieren dann, wenn es im Zuge von Upcycling passiert. Das wiederum bedeutet: Ungenutztes wird mit ein paar Handgriffen zur ansehnlichen Deko. Und was passt für den Herbst besser als bunte Herbstfarben, ein Hauch von Grusel-Halloween oder ganz viel Entspannung nach dem Hygge-Modell?

Zu den klassischen Herbst-Motiven gehören Kürbisse, Pilze und Laub. Doch eben diese lassen sich auf ganz natürliche Art und Weise eher selten langfristig in den Wohnraum bringen, denn sie verderben schnell. Deswegen kann es sinnvoll sein, Kürbisse zu basteln – aus einem Stück Stoff, einem Stück Holz und ein paar selbstgebastelten Blättern. Auch eine alte Jeans kann zum Kürbis zusammengenäht werden. Selbst aus alten Büchern lassen sich Kürbisse gestalten. Wer handwerklich begabter ist, kann aus Metall oder aus einem alten Abzugsrohr Kürbis-Deko kreieren, die unvergänglicher ist als das Original.

Ein mit Tannenzapfen und besprühten (und so konservierten) Blättern gefülltes Gefäß sorgt für herbstliches Ambiente. Auch Flaschen, die in Herbstfarben erstrahlen oder mit farbigen Lebensmitteln wie Samen oder Körnern bestückt sind, können als Herbstdeko herhalten. Gläser, die sonst recht lieblos aussehen würden, könnten ein Strick-Gewand erhalten, beispielsweise von einem ausrangierten Pulli. Auch mit buntem Papier lassen sich Gläser umhüllen, in denen dann eine Kerze flackert. Die Wald-Deko mit Pilzen könnte beispielsweise aus altem Zeitungs- oder Notenpapier gebastelt werden.

© Text: Sören Breiter

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