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Scheidungskinder

Egal ob in der Fernsehwerbung, in der Politik oder im Alltagsleben: Überall begegnet man dem perfekten Familienleben. Mama und Papa leben gemeinsam mit ihrem Kind oder ihren Kindern in ihren eigenen vier Wänden, gestalten ihren Tag mit einer gewissen Routine und leben zusammen als die perfekte Vorzeige-Familie.

Wenn Eltern getrennt leben

 

Aber was, wenn in den eigenen vier Wänden dann doch nicht alles so gut läuft, wie es nach außen hin erscheint? Was, wenn die Eltern sich abends nichts mehr zu erzählen haben? Was, wenn sie zu viel Angst davor haben, dass eine alleinerziehende Elternschaft zu viele negative Auswirkungen auf das Kind haben könnte? Dieses Thema wurde in den Medien und Fachzeitschriften schon häufig diskutiert. Denn hier stellt sich die Frage: Ist es wirklich besser für das Kind, wenn die Eltern nur der Kinder wegen zusammen bleiben? Wenn die heile Familie nur vorgetäuscht ist? Sind Kinder wirklich so naiv, dass sie nichts von den Problemen in der Familie mitbekommen, deren Teil sie doch sind?

Rechtzeitig handeln

Experten sind sich bei diesem Thema einig: Eine funktionierende Familie mit zwei Erziehungsberechtigten, die sich liebevoll um die Kinder kümmern, ist immer zu bevorzugen. Stellt sich aber heraus, dass die Eltern kein intaktes Familienleben mehr bieten können, dann leidet auch das Kind mehr unter diesem Schauspiel als man vermuten würde.

Ungern wird das Thema Scheidung in einer Familie angesprochen, und doch ist es gut, wenn man sich der Thematik stellt. Wichtig ist dabei, dass man sich einsichtig und erwachsen dem Thema stellt, sich professionell beraten lässt und daraufhin alle wichtigen Punkte klärt. Auch das Internet kann beim Thema Trennung eine Rolle spielen und Hilfestellung sein. Hier kann man sich über das Thema Online-Scheidung informieren und sich die Tatsache bewusst machen, dass auch nach einer Scheidung ein gutes Leben für die Kinder möglich ist. Vom Erfolg dieser Plattform zeugen die einsehbaren Presseberichte. Denn auch nach einer Scheidung kann man seiner Elternrolle verantwortungsbewusst und mit Herz nachgehen – man muss sich nur, für das Wohl der Kinder, der neuen Situation entsprechend anpassen. Unbedingt wichtig ist zum Beispiel eine Elternvereinbarung, bei welcher bestimmt wird, welches Elternteil die Kinder auf Dauer beheimaten wird. Außerdem sollten die Zeiten des anderen Elternteils genau bestimmt werden, um weiterhin einen ordentlichen Alltag im Leben der Kinder zu ermöglichen.

Auch nach einer Scheidung kann man seine Elternrolle gut ausführen. Zeit mit den Kindern zu verbringen, ihnen ein gemütliches Heim bieten, ihnen die richtige Erziehung zukommen lassen – all dies ist möglich, wenn man sich der Wahrheit stellt. Und wer weiß, manch einer wird feststellen, dass es so besser funktioniert als vorher.