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Sport für Kinder: Welcher und wie viel?

Bewegung ist bekanntlich in jedem Lebensalter wichtig. Das gilt ganz besonders in jungen Jahren, weshalb Sport fest in den Alltag eures Kindes integriert werden sollte. Dennoch ist Vorsicht angeraten, denn nicht jede Sportart ist kindergeeignet und ebenso, wie euer Sohn oder eure Tochter zu wenig Bewegung haben kann, ist auch zu viel Sport möglich – mit Konsequenzen für die Gesundheit. Hier ihr erfahrt deshalb, wie viel Sport euer Kind wirklich machen sollte und welche Art von Bewegung sich dafür am besten eignet.

Wenn ihr an eure eigene Kindheit zurückdenkt, war diese vermutlich noch geprägt von Bewegung in unterschiedlichsten Formen. Früher haben die Kinder schließlich vor allem draußen an der frischen Luft gespielt. Sie sind gerannt, gesprungen, auf Bäume geklettert oder bei Regenwetter durch die Wohnung getobt – zum Leidwesen so mancher Eltern. Dass Kinder quasi ständig in Bewegung sind, war damals aber noch vollkommen normal und unterstützte eine gesunde Kindesentwicklung. Schließlich lernen Kinder nicht nur aus der Bewegung heraus, sondern sie ist auch schlichtweg für die körperliche sowie geistige Entwicklung unverzichtbar.

So wichtig ist Bewegung für die Kindergesundheit

Bewegung, am besten an der frischen Luft, ist neben einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Schlaf für die Kindergesundheit daher die wichtigste Grundvoraussetzung. Ihre positiven Effekte machen sich in jedem Lebensalter bemerkbar:

  • Stärkung der Muskulatur
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Normalisierung des Blutdrucks
  • Stärkung der Knochen
  • Aktivierung des Stoffwechsels
  • Stärkung des Immunsystems
  • Verbesserung der Blutfettwerte
  • Abbau von Stress

Zudem wirkt sich Bewegung auch positiv auf die Psyche aus, denn Sport macht nachweislich glücklicher. Insgesamt sind Kinder durch regelmäßige Bewegung also leistungsfähiger, ausgeglichener und auf allen Ebenen gesünder. Jedoch nimmt diese heutzutage im Alltag der Kinder oftmals einen zu kleinen Platz ein.

Auch Kinder leiden bereits unter Bewegungsmangel

Dass sich heutzutage viele Erwachsene zu wenig bewegen, weil sie beispielsweise viele Stunden pro Tag in einem Bürojob verbringen und selbst kurze Wege mit dem Auto zurücklegen, ist kein Geheimnis. Weniger bekannt ist jedoch, dass auch immer mehr Kinder heutzutage einen Bewegungsmangel aufweisen. Einerseits fehlt es ihnen durch die bewegungsarmen Eltern an den richtigen Vorbildern. Andererseits spielen die digitalen Medien eine wichtige Rolle, denn immer mehr Kinder verbringen viel Zeit vor der Spielekonsole, dem Tablet & Co. Hinzu kommen lange Schultage, die größtenteils im Sitzen verbracht werden, und eventuell fehlende Möglichkeiten zum Spielen in Außenbereichen, was vor allem in städtischen Gebieten zum Problem werden kann. Die Ursachen sind also vielfältig, doch sie führen allesamt dazu, dass sich schätzungsweise 80 Prozent der Kinder in Deutschland zu wenig bewegen – Tendenz steigend.

Folgen von Bewegungsmangel im Kindesalter

Dies sind erschreckende Zahlen, wenn ihr zugleich einen Blick auf die Folgen werft, welche dieser Bewegungsmangel für die Kindergesundheit hat: Eine mangelnde körperliche Fitness, eine geringe geistige Leistungsfähigkeit oder Haltungsschäden sind dafür nur einige von vielen Beispielen. Auch steigt die Gefahr von Übergewicht mit all seinen negativen Auswirkungen und sogar Spätfolgen sind möglich. Die Kinder haben im weiteren Lebensverlauf also ein höheres Risiko, an Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Rückenleiden zu erkranken. Einige Kinder sind sogar zu schwach für gewisse Bewegungsspiele und selbst der verfrühte Tod kann eine Folge sein. Diese Beispiele machen deutlich, dass Bewegungsmangel bei Kindern nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf. Stattdessen habt ihr als Eltern die Verantwortung dafür, den Alltag des Kindes gesund zu gestalten und somit auch ausreichend Bewegung darin zu integrieren. Selbst mit gutem Beispiel voranzugehen, ist dafür ein sinnvoller Schritt – und ein wichtiger für eure eigene Gesundheit.

So sehen die Empfehlungen für Kinder aus

Ausreichend ist die Vorbildrolle jedoch nicht, sondern es gilt natürlich, die Bewegung auch aktiv in den Alltag des Kindes zu integrieren. Das kann gemeinsam geschehen, sozusagen als Sport für die ganze Familie. Aber auch das Spielen mit Freunden, die Anmeldung in einem Sportverein oder Schulsport sind dafür hervorragende Möglichkeiten. Prinzipiell sind eurer Kreativität diesbezüglich keine Grenzen gesetzt. Viele Eltern sind jedoch unsicher, wie viel Sport ihr Kind treiben sollte. Die WHO hat diesbezüglich folgende Empfehlung herausgegeben: Kinder und Jugendliche sollten durchschnittlich jeden Tag für mindestens 60 Minuten einer körperlichen Aktivität nachgehen, und zwar bei moderater bis hoher Intensität. Diese können beliebig über die Woche verteilt werden und sollten vor allem im Ausdauerbereich stattfinden. Eine Empfehlung, die derzeit leider nur rund 20 Prozent der Kinder erfüllen, dabei handelt es sich um das absolute Minimum. Wenn es um die Bewegung im Kindesalter geht, lautet die Devise nämlich: Je mehr, desto besser!

Bewegung vs. Sport: Gibt es einen Unterschied?

Die Empfehlung der WHO macht aber auch deutlich, dass Bewegung nicht gleich Bewegung ist. Stattdessen kann sie unterschiedliche Intensitäten erreichen, wie ihr aus eigener Erfahrung wisst: Joggen ist beispielsweise anstrengender als das Spazierengehen. Es muss daher unterschieden werden zwischen Bewegung und Sport. Bewegung wird gemeinhin definiert als „körperliche Betätigung durch Zusammenziehen oder Anspannen der Muskeln“. Vom Aufstehen aus dem Bett über den Gang zum Frühstück bis hin zum Anziehen der Kleidung kann also bereits von Bewegung gesprochen werden. Wie vorab erwähnt, ist davon kaum zu viel möglich, sprich jeder Mensch und jedes Kind sollte es vermeiden, lange Zeit (vor Bildschirmen) zu sitzen oder zu liegen – abgesehen natürlich von der Nacht. Trotzdem bedeutet das nicht, dass das Kind exzessiven Sport betreiben sollte oder dass passive Beschäftigungen wie das Lesen eines Buches per se schlecht sind.

Wovon das Kind jedoch zu viel machen kann, ist Sport. Sport wird einerseits definiert als „jede Bewegung der Skelettmuskulatur, die zu einer erheblichen Erhöhung des Ruhenergieaufwandes führt“. In diesem Fall ist auch die Sprache von körperlicher Aktivität, sprich ihre Anstrengung geht über jene normaler Bewegung hinaus. Andererseits bezeichnet Sport oftmals „verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen“, die als unterschiedliche Sportarten bekannt sind – vom Tanzen bis hin zum Fußballspielen. Es gibt also durchaus einen nennenswerten Unterschied zwischen Bewegung und Sport; oder eben körperlicher Aktivität. Wenn die WHO von mindestens 60 Minuten pro Tag bei moderater bis hoher Intensität spricht, ist demnach die körperliche Aktivität durch die Ausübung mindestens einer, besser aber verschiedener Sportarten gemeint.

So intensiv kann und sollte die körperliche Aktivität sein

Die WHO empfiehlt also Ausdauertraining mit mäßiger bis großer Anstrengung. Genau genommen, empfiehlt sie sogar eine aerobe Aktivität, sprich auch die Art des Ausdauertrainings muss noch einmal unterschieden werden. Es ist deshalb wichtig, sich einmal intensiv mit diesen Begriffen auseinanderzusetzen. Aerobe Aktivität bedeutet, dass das Kind nicht an seiner Leistungsobergrenze trainiert, sondern dass es auf sanfte Weise eine hohe Ausdauerleistungsfähigkeit ausbildet, die seinem Herz-Kreislauf-System zugute kommt. Auch deshalb ist die natürliche Form der Bewegung, wie Kinder sie beispielsweise beim Fangespielen, Fahrradfahren oder Trampolinspringen ausüben, zugleich die gesündeste Form der Bewegung. Denn der Körper befindet sich noch im Wachstum und eine zu hohe Belastung wäre für dessen Entwicklung nicht unbedingt förderlich. Für euch als Eltern klingt das nun aber vermutlich sehr verwirrend, zumal niemand die Herzfrequenz des Kindes misst, wenn es sich bewegt. Als Faustregel gilt daher: Das Kind sollte so viel moderate Bewegung in den Alltag integrieren wie möglich und zusätzlich an mindestens drei Tagen pro Woche so richtig ins Schwitzen kommen, sowohl durch Ausdauertraining als auch durch einen sanften Muskelaufbau.

Risiken von zu viel Sport im Kindesalter

Nun, da die Frage nach der Menge beantwortet wurde, stellt sich jene nach der Sportart, die das Kind hierfür ausüben sollte. Neben der körperlichen Aktivität im Alltag, beispielsweise das Fahrradfahren zur Schule oder das Rennen, Springen & Co mit den Freunden, empfiehlt es sich durchaus, das Kind auch gezielt sportlich zu fördern. Bestenfalls erhält es die Gelegenheit, verschiedene Sportarten auszuprobieren und mindestens eine dauerhaft auszuüben. Allerdings muss es sich um eine kindergeeignete Sportart handeln. Wer nämlich zu viel Sport im Kindesalter ausübt oder den falschen, dem drohen beispielsweise folgende Konsequenzen:

  • Akute Verletzungsgefahr
  • Überlastungserscheinungen (z. B. Schmerzen, Erschöpfung)
  • Schwächung des Immunsystems
  • Fehlstellungen (z. B. O-Beine)
  • Erhöhtes Risiko von Folgeerkrankungen (z. B. Arthrose)
  • Wachstumsstörungen (z. B. Deformierungen)
  • Rückenprobleme (z. B. Gleitwirbel)
  • Mikrotraumatische Überlastungsverletzungen

Zudem können die Kinder psychisch leiden, wenn sie von den Eltern unter sportlichen Leistungsdruck gesetzt werden. Sport sollte für sie stattdessen spielerisch stattfinden und Spaß machen. Übertriebener elterlicher Ehrgeiz ist daher nicht anzuraten und sogar, wenn sich euer Sohn oder eure Tochter selbst für den Leistungssport entscheidet, liegt es in eurer Verantwortung, ihn oder sie gegebenenfalls zu bremsen. Experten empfehlen: Mindestens zwei Ruhetage pro Woche sollten Kinder und Jugendliche haben, an denen sie sich natürlich bewegen dürfen und sollten, aber nur in einem moderaten Ausmaß. Es darf also keine körperliche Aktivität in Form von sportlichem Training stattfinden, damit sich der Körper regenerieren kann. Zudem sollte Sport an den aktiven Tagen nicht länger als drei bis vier Stunden täglich betrieben werden. Und zuletzt ist es wichtig, dass unterschiedliche Trainingsreize gesetzt werden. Kinder sollten sich also nicht auf eine Sportart konzentrieren, sondern abwechslungsreich trainieren, um den Körper nicht einseitig zu belasten oder zu überlasten.

Ungeeignete Sportarten für euer Kind

Es gibt also Sportarten, die eine zu hohe oder einseitige Belastung für den kindlichen Körper darstellen und daher nicht für Kinder geeignet sind. Das gilt beispielsweise für exzessives Krafttraining oder sogar Bodybuilding. Krafttraining sollt deshalb, wie bereits erwähnt, auf sanfte Weise erfolgen sollte. Anstelle von Gewichten sind dafür alltägliche sowie spielerische Übungen besser geeignet. Aber auch Sportarten, die zu starken Erschütterungen oder sogar Verletzungen führen, sind bei Kindern unbedingt zu vermeiden. Vom Boxen über das Freeclimbing bis hin zum Tiefseetauchen ist die Reihe solcher „riskanter“ Sportarten lang. Für die Eltern sollte daher höchste Priorität haben, eine sichere sowie schonende Sportart für ihr Kind auszuwählen oder sie – besser noch – gemeinsam mit dem Sohn oder der Tochter auszusuchen. Ungeeignet ist nämlich auch alles, worauf das Kind keine Lust hat oder wo es sogar unter Leistungsdruck gesetzt wird. Dann verliert es schnell die Freude an der Bewegung und es wird für euch umso schwieriger, es zu körperlicher Aktivität zu motivieren.

Bewegungsfreude in den Alltag integrieren

Wenn das Kind hingegen selbst wählen darf, welche Sportart es ausüben möchte und dabei viel Abwechslung erlebt, wird es Spaß an der Bewegung finden und auch in Zukunft einen aktive(re)n Lifestyle führen. So stellt ihr also die Weichen für ein langes sowie gesundes Leben. Am besten lasst ihr euer Kind daher bereits in jungen Jahren so viele Sportarten wie möglich ausprobieren. Schnupperstunden oder spezielle Eltern-Kind-Kurse eignen sich dafür gut, aber auch im Alltag bieten sich zahlreiche Möglichkeiten wie das Ballspielen im Garten oder die Fahrradtour am Wochenende. Mit der Zeit wird sich dann herauskristallisieren, wo die Talente sowie Interessen des Kindes liegen. Daraufhin könnt ihr diese gezielt fördern – jedoch bleibt Abwechslung wichtig. Versucht deshalb, quasi beiläufig möglichst viel Bewegung in den Alltag des Kindes zu integrieren: Lasst es bei der Hausarbeit helfen, schlagt ihm aktive Spiele vor oder gestaltet das Wochenende ganz selbstverständlich mit sportlichen Familienausflügen. Je „normaler“ die Bewegung von Beginn an für das Kind ist, desto weniger wird es diese hinterfragen.

Sollte sich euer Sohn oder eure Tochter dennoch, zumindest zeitweise, zum Sportmuffel entwickeln, stellen sich viele Eltern die Frage: Wie viel Druck darf ich ausüben? Wichtig ist erst einmal Verständnis zu zeigen und die Ursachen herauszufinden, weshalb das Kind keine Lust (mehr) auf Sport hat. Manchmal reicht es bereits aus, diese Ursachen zu beseitigen, indem das Kind zum Beispiel die Sportart wechselt oder seine Angst vor Fehlern verliert. Oftmals kann dadurch wieder der Spaß und damit auch die Motivation geweckt werden. Versucht also, mit dem Kind eine Sportart zu finden, die es gerne ausübt oder zumindest entsprechende Aktivitäten selbst in den Alltag einzubauen. Geduld und Ermutigung führen dabei oftmals zum Erfolg. Auch könnt und solltet ihr umso mehr mit gutem Vorbild vorangehen.

Extra-Tipp: Gegebenenfalls könnt ihr einen Kompromiss finden. Das Kind soll beispielsweise dreimal pro Woche an einem Sportkurs teilnehmen, darf aber selbst entscheiden, welcher das ist. So geht das Kind zwar nicht voller Begeisterung zum Sport, aber er wird zumindest zur Routine und damit leistet er einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Entwicklung.

Sportarten für Kinder und ihre Vorteile

Schlussendlich müsst ihr einen individuellen Weg finden, um das eigene Kind zum Sport zu motivieren. Die Auswahl der richtigen Sportarten spielt dafür oft eine wichtige Rolle und die meisten Kinder orientieren sich dabei an ihren Eltern, Geschwistern oder Freunden. Welche Sportarten ihr selbst ausübt und das Kind schon in jungen Jahren ausprobieren kann, prägt also mit großer Wahrscheinlichkeit seine lebenslangen Gewohnheiten. Erneut ist es deshalb wichtig, dem Kind eine große Vielfalt zu präsentieren und ihm sportliche Abwechslung zu bieten. Allerdings müssen dabei auch limitierende Faktoren berücksichtigt werden. Nicht immer ist eine Eishalle in der Nähe oder das Reiten ist vielleicht zu teuer – um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen. Prüft also, welche Sportarten in eurem individuellen Fall für das Kind infrage kommen und lasst es diese daraufhin ausprobieren. Typische Sportarten, die von Kindern oft gerne ausgeübt werden und zahlreiche Vorteile für deren Entwicklung mit sich bringen, sind zum Beispiel:

  • Turnen für die Grob- sowie Feinmotorik, den Kraftaufbau, die Beweglichkeit sowie die Koordination.
  • Fußballspielen für Ausdauer, Koordination und soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit.
  • Tennis für die Konzentration, Koordination sowie Ausdauer.
  • Handball für die Schnelligkeit, das Ballgefühl, die Ausdauer, die Koordination sowie ebenfalls soziale Kompetenzen.
  • Leichtathletik für die Vielseitigkeit, Ausdauer, Koordination, Kraft und Schnelligkeit.
  • Reiten für die Rückenmuskulatur, das Gleichgewicht und die positiven Auswirkungen durch den Umgang mit dem Tier.
  • Schwimmen für sanftes Krafttraining, Beweglichkeit und Koordination.
  • Fahrradfahren für Gleichgewicht, die Beinmuskulatur und Ausdauer.
  • Tanzen für Gleichgewicht, ein gutes Rhythmusgefühl sowie Gelenkigkeit und Koordination.
  • Skifahren für die Koordination, Kräftigung und das Gleichgewicht.

Ihr seht: Die Auswahl ist groß und daher ist sicherlich auch für euer Kind eine passende Wahl dabei. Natürlich muss die Sportart zudem an das Alter, die Interessen, die körperlichen sowie geistigen Fähigkeiten des Kindes angepasst werden. Deshalb gibt es keine pauschalen Empfehlungen, wann Kinder welche Sportart ausüben sollten und in welchem Ausmaß. Die Liste könnte daher noch ergänzt werden, denn vom Wandern über das Eisstockschießen bis hin zu schonendem Kampfsport sind eurer Kreativität und jener eures Kindes keine Grenzen gesetzt. Am besten ergänzen sich die gewählten Sportarten, sodass das Kind in allen Bereichen wie der Ausdauer, Kraft, Koordination, Konzentration, Beweglichkeit & Co gleichermaßen gefördert wird. Auch eine Mischung aus Einzel- sowie Teamsportarten empfiehlt sich, um die geistige Kindesentwicklung zu unterstützen.

Fazit

Als Eltern besteht eure Aufgabe vor allem darin, den Spaß des Kindes am Sport und an der Bewegung im Allgemeinen zu wecken. Deshalb sollten diese vielfältig und frühzeitig in den Alltag integriert werden, damit sie für das Kind eine Routine darstellen. Ihr könnt gemeinsam als Familie Sport treiben und zusätzlich kann jeder eigenen Sportarten nachgehen. Dafür informiert ihr euch am besten über die Möglichkeiten, die es in der Umgebung gibt – und prüft anschließend, welche Sportart ab welchem Alter geeignet ist. „Ausprobieren“ lautet daraufhin das Motto und wenn ihr dabei die genannten Tipps berücksichtigt, wird euer Kind in vielerlei Hinsicht von dem Sport profitieren.

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