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Stromkosten sparen - Welche Möglichkeiten gibt es?

Die Stromkosten in Deutschland haben Rekordwerte erreicht und selbst mit dem aktuell geltenden niedrigeren Mehrwertsteuersatz dürften viele Verbraucher in diesem Jahr hohe Stromrechnungen zahlen. Entsprechend gibt es aktuell mehr als genug Gründe, sich nach Möglichkeiten zum Stromsparen umzuschauen. Neben dem Energieverbrauch selbst findet sich auch bei den Anbietern Potenzial zum Sparen.

Stromanbieter richtig vergleichen

Den günstigsten Stromanbieter zu finden, scheint auf den ersten Blick relativ einfach. Schließlich gibt es im Internet eine Vielzahl an Vergleichsportalen, die genau dies versprechen. Allerdings will auch richtiges Vergleichen gelernt sein. Gerade beim Stromvergleich sollten Verbraucher genau hinschauen. Oft ist der scheinbar günstigste Tarif, den ein Portal anzeigt, auf den zweiten Blick gar nicht mehr so attraktiv. Der Hauptgrund dafür sind Dinge wie lange Laufzeiten oder fehlende Preisgarantien, die dafür sorgen können, dass ein Stromvertrag am Ende deutlich teurer werden kann. Um wirklich das beste Angebot zu finden, lohnt es sich auf folgende drei Punkte zu achten:

  • Kurze Vertragslaufzeit: Ein kurzer Vertrag bietet Kunden die Möglichkeit schnell wieder zu wechseln und so erneut den günstigsten Anbieter zu finden.
  • Preisgarantie: Verträge mit Preisgarantie verhindern, dass der Anbieter innerhalb der Vertragslaufzeit die Preise erhöht.
  • Kurze Kündigungsfristen: Je kürzer eine Kündigungsfrist ausfällt desto einfacher kann ein Vertrag gekündigt werden, um vielleicht einen neuen und besseren zu unterschreiben.

Darüber hinaus sollten Verbraucher auch immer einen Blick auf eine eventuell automatische Vertragsverlängerung haben. Wer diese verpasst, muss oft mindestens ein weiteres Jahr bei seinem bisherigen Anbieter bleiben. Um dies zu verhindern, kann es sinnvoll sein, sich eine Erinnerung im Smartphone für den Kündigungstermin einzurichten.
 

Bonusangebote der Versorger nutzen

Neben der Suche nach dem besten Stromanbieter lässt sich oft auch über spezielle Angebote der Versorger Geld sparen. Ein gutes Beispiel ist das E.ON Plus-Angebot. Hier bietet das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit, Verträge mit ihren Freunden zu koppeln. Auf diese Weise spart jede Partei bis zu 60 Euro im Jahr und erhält Ökostrom ohne einen Aufpreis. Angebote wie diese werden von vielen Kunden noch unterschätzt und nur sehr wenig genutzt, obwohl sie finanziell oft sehr attraktiv sind. Auch das Werben von Kunden belohnen manche Versorger, was ebenfalls dazu beitragen kann, die jährlichen Stromkosten zu reduzieren.
 

Den Stromverbrauch senken

So sehr sich die Anbieterseite in Hinblick auf die Stromkosten auch optimieren lässt, das größte Sparpotenzial gibt es meist in den Haushalten selbst. Oft reichen schon einfache Maßnahmen aus, um den Stromverbrauch im Jahr deutlich zu reduzieren. Das Kochen und Backen mit Restwärme oder Kühlschränke beziehungsweise Kühltruhen regelmäßig abtauen, können schon einen deutlichen Unterschied ausmachen.

Veraltete Geräte tragen ebenfalls zu hohem Stromverbrauch in vielen Haushalten bei. Besonders bei Kühlschränken, Waschmaschinen und dem Elektro-Herd hat sich in den vergangenen Jahren in Hinblick auf den Stromverbrauch sehr viel getan. Neue Geräte haben einen deutlich niedrigeren Verbrauch und rechtfertigen ihre Anschaffung meist schon innerhalb von wenigen Jahren. Nützlich sind hier oft die Energiesparsiegel, mit denen sich besonders effektive Geräte einfach identifizieren lassen. Moderne energiesparende Geräte dürften sich anschließend sehr schnell auf der jährlichen Stromrechnung positiv bemerkbar machen.

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