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Tisch- und Esskultur

Tisch- und Esskultur im 21. Jahrhundert: Ja, es gibt sie noch!

Tisch- und Esskultur im 21. Jahrhundert: Ja, es gibt sie noch!

In der Vergangenheit wurden Tisch- und Esskultur in den Familien noch hochgehalten. Das Leben mag hart gewesen sein und in vielen Familien war es nicht immer einfach, genügend Geld zusammenzubekommen, um die laufenden Kosten decken zu können. Einige Punkte im Rhythmus der Tage, Wochen und Jahre waren allerdings geradezu heilig und schienen unverrückbar: Zu den Essenszeiten kam die Familie selbstverständlich gleichzeitig an den Tisch. Am Sonntag wurde hierfür sogar die gute Stube aufgeschlossen, die an Feiertagen zusätzlich geschmückt wurde. Heute wirkt all dies wie eine Erzählung aus einer sehr fernen Vergangenheit. Aber ist in der heutigen Zeit von Fastfood und Stress wirklich jede Tisch- und Esskultur verschwunden? Ganz und gar nicht!

Fastfood ist im Trend – aber auch das Selberkochen

Die Welt dreht sich immer schneller. Doch gleichzeitig mit Fastfood-Anbietern haben auch Feinkosthändler, Kochbuchautoren und Fernsehköche Hochkonjunktur. Auch wenn das Klischee etwas anderes behauptet, kommen in Millionen deutscher Wohnungen Tag für Tag keine Fertigprodukte auf die Teller, sondern leckere, mit Liebe zubereitete Kreationen aus der eigenen Küche. Für eine wachsende Zahl von Menschen schafft das Kochen und Backen einen willkommenen Ausgleich zum beruflichen Alltag. Hier kann man sich selbst entschleunigen und die Sinne auf andere Aspekte fokussieren, als es im Job notwendig ist. Und hier darf man gleichzeitig mit den Teller Sets bereits ein Weinglas aus der Vitrine holen und ein Schluck des guten Tropfens schon während des Kochens genießen. Übrigens kommt die Familie durchaus gerne am Esstisch zusammen, wenn es allen schmeckt. Kreativität ist dabei absolut erlaubt!

Zu Hause ist es am schönsten

Die Deutschen galten seit Jahren als Reiseweltmeister. Dann kam die Corona-Pandemie mit ihren zermürbenden Lockdowns und den damit einhergehenden Reisebeschränkungen. Auf einmal musste man sich wohl oder übel auf die eigenen vier Wände beschränken. Allerdings war das keineswegs mit Lethargie verbunden, sondern wurde kreativ genutzt. Baumärkte, Möbelhäuser und Gartencenter feierten neue Rekorde und zu Hause sieht es nun so toll aus wie nie zuvor. Manch einer mag die Wohnung früher als Schlafplatz mit angegliederter Koch- und Duschgelegenheit betrachtet haben. Auf einmal wird sie zum kuscheligen Nest, in dem es sich auch nach Aufhebung der Reisebeschränkungen richtig gut aushalten lässt. Küche und Esszimmer spielen dabei eine wesentliche Rolle. Denn solange man nicht einmal ins Restaurant gehen konnte, hat man es sich beim heimischen Essen so gemütlich wie nur möglich gemacht. Heute kann es so manches Esszimmer locker mit dem Edel-Italiener in der Stadtmitte aufnehmen. Dafür bestimmt man selber die Abfolge der Speisen, hat garantiert einen reservierten Sitzplatz und muss auch keine Rechnung befürchten, bei der sich Schweißperlen auf der Stirn bilden.

Lust auf einen kleinen Urlaub zwischendurch?

Die Dekoration der Wohnung macht es möglich, sich auch zu Hause ein richtiges Urlaubsfeeling zu schaffen. Während der Reisebeschränkungen war dies für manch einen sogar notwendig, um keinen Lagerkoller zu bekommen. Heute kann man sich natürlich weiterhin daran erfreuen. Wenn es daheim ausschaut wie am Mittelmeer oder auf einer Südseeinsel, kann man sich sogar den einen oder anderen Mini-Urlaub genehmigen. Mit dem neuen Lieblingsrezept, einer passenden Playlist, einem guten Getränk und vielleicht sogar dem entsprechenden Styling kann ein eigentlich gewöhnlicher Werktag einen stimmungsvollen Ausklang bekommen. Oder man nutzt die Möglichkeiten, sich auf den gerade gebuchten Urlaub einzustimmen. Wenn dieser irgendwann zu Ende ist, kann man sich daheim nochmal einen kleinen Nachschlag genehmigen.

Tisch- und Esskultur braucht einen kreativen Blick

Und natürlich lassen sich nicht alle Menschen über einen Kamm scheren. Jeder hat seine ganz eigenen Vorstellungen, was ihm gefällt und wie man eigentlich wohnen möchte. Dort, wo diese Dinge im Familienrat besprochen werden, braucht man sich keine Sorgen um eine fehlende Ess- und Tischkultur zu machen. In einer schönen Umgebung in netter Gesellschaft und bei gutem Essen findet man sich auch heute und in der Zukunft liebend gerne zusammen.

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