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Volkssolidarität Leipzig bereitet Kinder auf die Schule vor

Das letzte Jahr im Kindergarten ist der Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt. Sowohl für die Kinder und ihre Eltern als auch für die Erzieherinnen und Erzieher. Vorfreude und Aufregung machen sich gleichermaßen breit. Der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e.V. begleitet in seinen 15 Kindertagesstätten in der Messestadt Kinder und Eltern auf dem Weg vom Kindergarten zur Grundschule.

Vom Kindergarten zur Grundschule

Der erste Wackelzahn und endlich zu den „Großen“ gehören: Gerade im letzten Kindergartenjahr haben Kinder nochmal einen großen Entwicklungsschub und nehmen eine neue Rolle in ihrer Gruppe ein. Einigen geht es nicht schnell genug, endlich in die Schule zu kommen. Bei Anderen wiederum steigen die Aufregung und mitunter auch der Druck.

Für die Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten der Leipziger Volkssolidarität ist es nun Aufgabe und Herausforderung, in der Vorschulzeit einen gelungenen Übergang vom Kindergarten zur Grundschule zu gestalten. Durch eine altersgerechte Förderung der Kinder und das Stärken ihrer Kompetenzen in unterschiedlichen Entwicklungsbereichen soll die „Schulfähigkeit“ vorbereitet werden. Dabei geht es nicht darum, dass Kinder schon lesen, schreiben oder rechnen können. Vielmehr sind Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Geschicklichkeit, Koordination und Ausdauer gefragt. Die Neugier der Kinder soll geweckt und Interessen unterstützt werden, um ihnen den Schulstart zu erleichtern und ihnen zu ermöglichen, sich schneller und leichter im späteren Schulleben zurecht zu finden. Die Vorschularbeit gestaltet sich je nach den Konzepten der Kitas individuell. Wahlweise gibt es ein „spezifisches“ Vorschulprogramm oder verschiedenste Aktivitäten werden in den Kitalltag eingebaut.
 

Tipps für Eltern zur Schulvorbereitung

Doch mit der Vorschularbeit in der Kita allein ist es noch nicht getan. Auch die Eltern sind gefragt. Mit kleinen Dingen im Alltag können sie beinahe „nebenbei“ die Schulvorbereitung der Kinder, spielerisch und ganz ohne Druck, unterstützen. Die pädagogischen Fachkräfte der Volkssolidarität haben ein paar Beispiele zusammengestellt:

  • Spielerisch lassen sich Feinmotorik (z.B. beim Broteschmieren, Getränke selbst eingießen, Schälen und Schneiden von Eiern, Obst und Gemüse) und Grobmotorik (z.B. beim Laufen von kurzen Wegen, Fegen oder Staubsaugen) schulen.
  • Zählen geht immer: parkende Autos, beim Treppensteigen oder Einkauf
  • Rechts oder links: Die Richtungsorientierung lässt sich gut beim Tisch decken, Einkaufen oder Fahrradfahren üben.
  • Regen Sie Ihr Kind zum Erkennen von Buchstaben und Zahlen beispielsweise auf Wegweisern, Straßenschildern, Werbeschildern an. Beim gemeinsamen Wäsche- oder Geschirrsortieren lassen sich auch gleich noch Mengen (klein/groß oder weniger/mehr) trainieren.
  • Üben Sie Verkehrsregeln und Verkehrszeichen: Lassen Sie sich über die Straße führen und auf Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam machen. Laufen Sie den Schulweg mehrere Male ab.
  • Trainieren Sie das Gedächtnis durch das Merken der eigenen Adresse sowie von Liedtexten und Reimen.
  • Stellen Sie den Kindern Fragen: Was habt ihr heute gespielt? Wo seid ihr spazieren gewesen?


© Volkssolidarität Leipzig

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