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Zoo Halle - Der Berg ruft!

Hoch über dem Tal, in dem sich die Saale romantisch zwischen sanft geschwungenen Hügeln und alten Burgen schlängelt, befindet sich auf dem Reilsberg der Zoologische Garten Halle. Diese einmalige Lage ist es auch, die ihn zu einem der landschaftlich schönsten und zum einzigen Bergzoo Deutschlands macht. Mit über 1200 Tieren in rund 200 Arten, einzigartigen Ausblicken über die gesamte Stadt sowie den malerischen Bergterrassen mit Biergarten und Spielplatz, bietet er ein Erlebnis für alle Sinne und jedes Alter.

Eine Reise durch die Lebensräume der Welt

Während in den vergangenen Monaten die Corona-Pandemie die Stadt und auch seinen Zoo fest im Griff hatte, wurde die Zeit trotz teils schwieriger Umstände für viele kleine und größere Veränderungen genutzt. Unter dem Leitsatz „Tiere erleben, Verständnis schaffen, Begeisterung wecken“ sind nun entsprechend dem Zukunftskonzept „Bergzoo 2031“, die Tieranlagen auf dem Zoogelände nach Lebensräumen neu gegliedert und entsprechend erlebbar gemacht worden. Die Besucher sind so in die Lage versetzt in ferne Welten einzutauchen um deren Lebensräume als prägende Elemente für die dort beheimatete Tierwelt zu verstehen. Insbesondere das Thema „Gebirge“ ist als Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Zoolandschaft besonders herausgestellt. Dazu sind zahlreiche Neu- bzw. Umbauten bereits realisiert worden bzw. noch in der Umsetzung und jede Menge neue Tierarten hinzugekommen. In vielen Anlagen wuseln zudem zahlreiche Jungtiere, die in den letzten Wochen und Monaten zur Welt kamen.  

Aktuelle Besucherregelungen

Mittlerweile hat sich auch beim Zoobesuch eine weitestgehende Normalisierung eingestellt. Die generelle Maskenpflicht ist aufgehoben und diese muss nur an Stellen getragen werden, wo ein Mindestabstand von 1,50 m nicht mehr möglich ist. Derzeit sind die Tierhäuser noch geschlossen, aber die Streichelanlage und die begehbaren Freiraum-Tieranlagen sind wieder geöffnet. Die meisten Tiere sind bei den sommerlichen Temperaturen ohnehin in Ihren Außenanlagen zu sehen. Auch die beliebten kommentierten Fütterungen werden wieder angeboten.

Die Spielplätze sind uneingeschränkt nutzbar und auch Bollerwagen können wieder geliehen werden. Auch der Zooshop ist geöffnet. In den Biergärten der Zoogastronomie kann man wieder ohne Test, aber mit Kontaktformular, Platz nehmen und unbeschwert ein Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie Erfrischungen genießen. Aber auch zahlreiche Bänke und Sitznischen laden dazu ein, die zahlreichen To-Go Angebote der Imbissstände oder Selbstmitgebrachtes ohne Einschränkungen zu genießen.

Eintrittskarten sollte man möglichst im Vorverkauf (schneller Einlass garantiert) in Online-Shop auf der Zoowebseite oder an einer Vorverkaufsstelle erwerben. Es sind auch Tickets an der Tageskasse erhältlich, aber ohne Gewähr auf Verfügbarkeit. Eine Einlassgarantie besteht nur mit einem im Vorverkauf erworbenen Ticket. Bitte informiert euch unbedingt vor eurem Besuch auf der Zoo-Webseite über die aktuell gültigen Regelungen.

Kassenzeiten
Mai - Okt.: 9.00 - 17.00 Uhr
Der Zoo schließt um 19:00 Uhr

Preise:
Erw. 9,50 € p. P. | Kinder 4-17 4,50 € p. P. (unter 4 J frei)

Zoologischer Garten Halle
Haupteingang & Parkhaus: Reilstraße 57, 06114 Halle
Tel.: 0345-5203300 | Webseite: www.zoo-halle.de
E-Mail: besucherservice@zoo-halle.de
 

Mex sucht das Zootier des Jahres - Eine gemeinsame Aktion von Maya mare, HAVAG und Zoo widmet sich dem Artenschutz

Für die Sommerferien haben sich das hallesche Erlebnisbad Maya mare und der Zoo zusammengetan, um mit einer gemeinsamen Kampagne und Aktionen auf ihre Einrichtungen, aber noch viel wichtiger, auf ein wichtiges internationales Artenschutzprojekt verstärkt hinzuweisen. Es handelt sich dabei um das Zootier des Jahres, welches in diesem Jahr das Krokodil ist.

Was lag da näher als mit dem Maya mare zusammenzuarbeiten, denn dessen Maskottchen ist das allseits bekannte Maskottchen Mex – Das Krokodil. Um das wichtige Thema vor allem auch Kindern auf sympathische und spielerische Art und Weise zu vermitteln, wurde eine Aktion ins Leben gerufen, die jedes Wochenende im Zoo stattfindet.  In dieser ist ein etwas durchgeknallter, aber liebenswerten Forschungsreisender im Zoo unterwegs und sucht schon seit vielen Jahren nach Krokodilen, die er aber bei bestem Willen nicht finden kann. Begleitet wird er dabei von einer nicht minder Krokodilverrückten Assistentin. Natürlich brauchen diese ob der bisher erfolglosen Suche die Hilfe der Besucher. Gleichzeitig ist Mex im Zoo unterwegs und wird dabei natürlich von vielen Besuchern gesehen. Die beiden Forscher sind nun sehr bemüht mit Hilfe der Besucher eine erneute Expedition zusammenzustellen, damit diese ihnen bei der Suche nach dem Krokodil helfen. Ganz besonders die Kinder sind natürlich eifrig bemüht den Beiden zu helfen und tatsächlich gelingt es ihnen zusammen Mex – Das Krokodil zu finden. Die beiden Forscher sind bei Sichtung von Mex ganz aus dem Häuschen und wollen ihn erst einmal gründlich untersuchen. Der gesamte Verlauf der Geschichte, der eigentlich im Maya mare seinen Anfang nimmt, wird demnächst auch in einer Videoproduktion erlebbar sein, die auf YouTube und anderen Social-Media-Kanälen der beiden beliebten Freizeiteinrichtungen ausgestrahlt wird. Unterstützt wird die gesamte Aktion von den Halleschen Stadtwerken und seinen Firmen.

Hintergrund
Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) sowie der Verband der zoologischen Gärten e.V. (VdZ) wählen jedes Jahr ein Zootier des Jahres. Dies dient dazu auf Schutz-Bedürftigkeit und Bedrohung bestimmter Arten aufmerksam zu machen. 

Krokodile übernehmen in ihrem Lebensraum wichtige Aufgaben für ihre Umwelt: sie fressen Aas, halten die Gewässer sauber und machen ein gesundes Ökosystem erst möglich, da sie vorwiegend verletzte und kranke Tiere fressen. Der Bergzoo Halle hält momentan in seinem Krokodilhaus 3 weibliche Krokodile: Mexim, Irina und Gina-Lou. Zwei von ihnen sind Nilkrokodile und ein weiteres eine sehr seltene Unterart, das Wüstenkrokodil. Dessen zufällige Entdeckung bzw. Identifikation durch einen Gentest, galt in der Fachwelt als Sensation, insbesondere da es diese unter anderem die Gewässer von Wüstenoasen bewohnenden Art nur sehr selten gibt und in keinem anderen Zoo in Europa gehalten wird. 

© Zoo Halle

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