Abstillen

Abstillen - Wie geht das? Hier finden Sie die Tipps, die das Abstillen erleichtern können.
Abstillen - Wie Abstillen?

Abstillen - Wie geht das?

Abstillen - aber wie? Manche Mütter können es kaum erwarten, andere schauen dem Ende der Stillzeit mit Wehmut entgegen. Durch die emotionale Bindung, die während des Stillens zwischen Mutter und Kind besteht, wird durch das Abstillen nämlich aufgegeben. Deshalb ist das Thema Abstillen eine heikle Angelegenheit. Wir haben deshalb ein paar Fragen beantwortet, wie das Abstillen am besten funktioniert.

Abstillen Tipps

Wann höre ich auf mit dem Stillen? Helfen homöopathische Mittel beim Abstillen? Wie lange dauert das Abstillen? Hier finden sie alle Tipps zum Thema!

1. Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Abstillen?

Den ,perfekten‘ Zeitpunkt gibt es streng genommen nicht. Experten raten, ab dem sechsten Lebensmonat mit der Entwöhnung der Muttermilch anzufangen, die Weltgesundheitsorganisation WHO wiederum empfiehlt eine Stillzeit von zwei Jahren.

Letztendlich muss die Mutter aber selbst entschieden, wann der Zeitpunkt zum Abstillen gekommen ist. Oft zeigt das Baby auch selbst, dass es feste Nahrung zu sich nehmen will. Wenn das Kind weniger Muttermilch zu sicht nimmt, stellt sich auch automatisch die Milchproduktion Schritt für Schritt ein. Setzt sich das Baby beispielsweise mit an den Tisch und will nach Brot oder Ähnlichem greifen, ist das ebenfalls ein Indiz, dass es feste Nahrung essen möchte. 

2. Wie stille ich richtig ab?

Langsam! Das ist zumindest der Rat von Experten. Entwöhnen Sie ihr Baby Schritt für Schritt vom Stillen. Beispielsweise durch das Verkürzen der Stilldauer oder dem Abfüllen der Muttermilch, angerührter Säuglingsmilch oder Kuhmilch in ein Fläschchen. So können sie langsam, aber sicher ihr Baby vom Stillen lösen. Seien Sie sich aber bewusst, dass das Procedere ihrem Baby nicht leichtfallen wird. Stillen bedeutet neben der Nahrungszufuhr nämlich Zufriedenheit und Glück. 

3. Gibt es Unterstützende Mittel, die das Abstillen fördern?

Viele Mütter berichten über ein homöopathisches Mittel, welches Stoffe der Kermesbeere beinhaltet. Aber auch drei Tassen Salbeitee am Tag können helfen, der Ausschüttung von Prolaktin entgegenzuwirken. Jedoch sollte man dafür frische Salbeiblätter nehmen, diese mit heißem Wasser übergießen und eine Viertelstunde ziehen lassen, bevor man den Tee trinkt. 

 

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