313
Beckenbodentraining mit Liebeskugeln

Beckenbodentraining mit Liebeskugeln

Die wichtigen Aufgaben, die der Beckenboden bei Frauen ebenso wie bei Männern übernimmt, sind vielfältig und werden zugleich doch von vielen Menschen für selbstverständlich genommen. Dabei ist der Beckenboden ein komplexer Muskel- und Bänderapparat, der genau wie viele sichtbare Muskelpartien des Körpers gut trainiert werden sollte, um die Muskeln zu stärken und somit Erkrankungen und gesundheitlichen Beschwerden effektiv vorzubeugen. Zu den Hauptfunktionen der Beckenbodemuskulatur zählen zum Beispiel die Unterstützung beim Anspannen der Harnröhre und der Schließmuskeln von Anus und Harnblase sowie die Entspannung bestimmter Partien beim Urinieren oder auch beim Geschlechtsverkehr.

Beckenbodentraining mit Liebeskugeln

Das voranschreitende Alter, aber genauso Überbelastung, Schwangerschaften, Krankheiten oder Operationen im Beckenbereich können zu einer zunehmenden Erschlaffung des Beckenbodens führen, welche wiederum oftmals unangenehme Begleiterscheinungen mit sich bringt. Viele Menschen mit einem schwachen Beckenboden leiden beispielsweise unter Harn- und Stuhlinkontinenz oder einer schlechten Körperhaltung.

Regelmäßiges Beckenbodentraining

Mit einem regelmäßigen Training lässt sich die Muskulatur im Körperinneren allerdings gut trainieren und dadurch einer Vielzahl von Krankheitsbildern entgegenwirken. Neben Menschen mit Inkontinenz profitieren vor allem Schwangere, Frauen mit einer Gebärmutterabsenkung und Männer mit einer erektilen Dysfunktion von einem täglichen Beckenbodentraining. Prinzipiell ist ein kräftiger Beckenboden aber für alle Menschen lohnenswert, denn dieser begünstigt nicht nur einen gesunden Körper, sondern kann sich zudem äußerst positiv auf das Sexualleben und das erotische Empfinden auswirken.

Beckenbodentraining mit Liebeskugeln, Kegelübungen und Beckenbodengymnastik

Studien zufolge sollen demnach vor allem Frauen durch gezieltes Training ihre Orgasmusfähigkeit verbessern können und dank eines gestärkten Beckenbodens intensivere Höhepunkte erleben. Populäre und wirksame Methoden die Muskulatur des Beckens zu trainieren bieten Liebeskugeln , Kegelübungen oder Beckenbodengymnastik. Liebeskugeln sind bereits seit Jahrhunderten bekannt und stammen ursprünglich aus Japan und werden zur sexuellen Stimulation vaginal eingeführt. Meist befinden sich bei dieser Art von Lovetoy zwei 3-4 cm große Kugeln von unterschiedlichem Gewicht an einer Schnur, die zum Herausziehen der Liebeskugeln aus der Scheide dient. Einige Kugeln sind innen hohl und beinhalten wiederum kleinere Kugeln, die bei Bewegung schwingen und so für lustvolle Vibrationen sorgen.

Was sind Liebeskugeln ?

Aber Liebeskugeln sind weit mehr als nur ein bloßes Spielzeug und eignen sich bei richtiger Anwendung als optimales Trainingsgerät für die Muskelpartien des Beckenbodens. Dazu werden die Kugeln ähnlich einem Tampon eingeführt und müssen nun durch Anspannung der Muskulatur in der Vagina gehalten werden. Daher ist es auch notwendig beim Workout zu stehen oder zu gehen statt zu liegen, damit die Liebeskugeln von der Schwerkraft nach unten gezogen werden. Je schwerer die jeweiligen Kugeln sind, umso mehr Kraft wird auch benötigt, um sie zu halten, und umso größer ist demnach auch der Trainingseffekt. Eine tägliche Trainigseinheiten von je 5 bis 15 Minuten – je nach Erfahrungsgrad - sollten im Schnitt ausreichen, um die Muskulatur des Beckenbodens ausreichend und langanhaltend zu stärken.

Den Beckenboden im Alltag trainieren

Das Beckenbodentrainig mit Liebeskugeln lässt sich ganz unkompliziert in den Alltag einbauen und unauffällig bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten durchführen. Egal ob beim Einkaufen, beim Gang zum Friseur oder beim Spazierengehen, mit den Liebeskugeln kann immer und überall diskret trainiert werden, ohne dass die Umwelt etwas davon bemerkt. Zu Beginn des Workouts sollten daher auch immer Kugeln getragen werden, die ohne allzu große Anstrengung in der Scheide gehalten werden können und erst nach und nach auch schwerere Modelle ausprobiert werden.

 

« Zurück zur Übersicht