Bommels Besuch auf dem Weihnachtsmarkt

Beitrag von Bommel Bär
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Es duftet nach gebrannten Mandeln und heißer Schokolade, die Dächer glitzern silbern und unzählige Lichter erhellen die Nacht. Richtig, Weihnachten rückt näher und damit auch die Zeit der Weihnachtsmärkte.

Auch Bommel – unser unternehmungslustiger Teddy – kann dem Zauber dieser magisch erscheinenden Orte nicht widerstehen. Mit Mütze und Schal vor den winterlichen Temperaturen geschützt, macht sich unser plüschiger Freund auf den Weg. Und weil so ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt erst in Gesellschaft richtig Spaß macht, hat er sich am prachtvoll geschmückten Weihnachtsbaum verabredet. Ungeduldig hüpft Bommel von einer Pfote auf die andere. Doch es soll nicht lange dauern, da wird er von einer stürmischen Umarmung überrumpelt. Wer sich da so freut, Bommel zu sehen? Es ist Benny, der Elch.

„Benny, du kannst dich doch nicht so anschleichen!“, entfährt es Bommel, noch ganz bleich vor Schreck. Benny hält sich derweil den Bauch vor Lachen und sagt: „Du hättest dein Gesicht sehen sollen. Zum Schreien komisch!“ Da kann auch Bommel nicht mehr anders und fängt an zu prusten. „Worüber lacht ihr denn so ausgelassen?“ werden die Beiden in ihrem Lachanfall unterbrochen. Verwundert schauen die Freunde sich um und erblicken Schneeflocke, die Eisbärin. Langsam kommt sie auf Bommel und Benny zugetapst. „Oh, hallo Schneeflocke“, begrüßen die beiden sie freundlich. „Sieh dich nur an. Du scheinst bei deinem dicken Fell keinen Schal zum Wärmen zu brauchen“, stellt Bommel begeistert fest. „Hihi, das stimmt. Wenn es draußen kalt ist, fühle ich mich erst richtig wohl“, erklärt Schneeflocke dem Teddy und dem Elch. „Verblüffend“, können die beiden da nur staunend entgegnen.

„Also Benny und ich müssen da ein bisschen nachhelfen. Wir wollten gerade einen heißen Kinderpunsch trinken gehen. Magst du mitkommen?“, fragt Bommel die Eisbärin. „Aber gerne. Bei diesen verlockenden Gerüchen und appetitlichen Auslagen könnte ich Stunden damit verbringen, sämtliche Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt zu probieren“, gibt Schneeflocke errötend zu. „Uns geht es da nicht anders“, erwidert Benny. „Wir arbeiten uns, bei der Punschhütte beginnend, einfach nach und nach zum Ende des Weihnachtsmarktes durch,“ schlägt der Elch verschmitzt vor.

Als sich die drei Gefährten schließlich durch Lebkuchen, Schokofrüchte und andere Naschereien gefuttert haben, sehen sie ihren Freund Frosti, den Schneemann. „Hey Frosti, hier drüben“, rufen die drei aus vollem Halse. Wie vom Blitz gerührt, dreht sich Frosti zu den Schreihälsen um. „Oh, hallo Freunde. Ihr seht ja lustig aus – um eure Münder klebt noch überall Schokolade“, stellt der Schneemann schmunzelnd fest. „Wir wollten uns bloß noch etwas für später aufheben“, antwortet Bommel mit einem breiten Grinsen. „Frosti, du siehst dafür aber umso unglücklicher aus,“ stellt Benny besorgt fest. „Ach wisst ihr“, erwidert Frosti geknickt, „ich würde so gerne mit euch über den Weihnachtsmarkt spazieren, die geschmückten Hütten bewundern und mir so richtig den Bauch vollschlagen. Aber zwischen all den Lichtern ist es einfach zu warm für mich – ich würde schmelzen.“ „Wie furchtbar, du Armer“, sagt Schneeflocke voller Mitgefühl. Betroffen schauen die Freunde zu Boden. Bis Bommel ruft: „Ich hab’s! Wir gehen einfach zusammen auf die Eisbahn. Da ist es mindestens genauso lustig und es besteht nicht die Gefahr, dass du schmilzt.“ „Du bist ein Genie, Bommel. Das ist die Lösung. Auf geht’s!“, rufen Benny, Schneeflocke und Frosti im Chor. Und so machen sich die Freunde auf den Weg, um gemeinsam Schlittschuh zu laufen. Voller Vorfreude springt Frosti vergnügt auf und ab und sagt: „Bommel, einen Freund wie dich sollte jeder haben.“

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