Anzeige

Das Kinder-Sonnenschutz-Abc

Sommer, Sonne, Sonnenschein – endlich rückt der Sommer näher! Gerade bei den Kleinen ist die Vorfreude groß, denn was gibt es Schöneres, als die warme Sonne auf der Haut zu spüren, ausgelassen im kühlen Nass zu planschen und im Kindergarten oder am Strand endlich wieder draußen zu spielen? „Da Kinderhaut um einiges sensibler ist als die Haut von Erwachsenen, darf jedoch gerade bei den Kleinen der richtige Sonnenschutz nicht fehlen“, weiß Dr. Katja Warnke, Leiterin Produktentwicklung NIVEA Sun. Im Kinder-Sonnenschutz-Abc gibt die Expertin wertvolle Tipps für sorgenfreie Sonnenstunden – so kann die Draußensaison kommen!

Sorgenfreie Sonnenstunden für sensible Kinderhaut  

A = Abkühlung

Babys und Kleinkinder sollten grundsätzlich die pralle Sonne meiden. Deshalb gilt: Suchen Sie sich ein Schattenplätzchen. Ist es richtig heiß, empfiehlt sich eine Abkühlung beim Baden und etwas zu trinken. Sind auch nachts die Temperaturen im Kinderzimmer noch hoch, können feuchte Tücher helfen. 

B = Brille

Neben dem Schutz der sensiblen Kinderhaut müssen auch die sehr empfindlichen Augen ausreichend vor UV-Strahlung geschützt werden. Die Pupillen von Kindern sind größer und die Linsen klarer als die von Erwachsenen, sodass etwa 70 Prozent mehr UV-Licht auf die Netzhaut gelangt. Deshalb sollten schon die Kleinen eine coole Brille bekommen – in jedem Fall mit einem Schutz von UV 400! 

C = Creme

Man geht davon aus, dass bis zu 80 Prozent der Sonnenschäden vor dem 18. Lebensjahr verursacht werden. Deshalb sollte der passende Sonnenschutz für Kinder zur Standardausrüstung gehören. Auch im Schatten ist ein Sonnenschutz, der speziell auf die Bedürfnisse sensibler Kinderhaut abgestimmt ist, ein Muss. Der Lichtschutzfaktor sollte mindestens 30, im Idealfall 50 + betragen. Geeignet sind beispielsweise die NIVEA Sun Kids Produkte. 

D = Dosierung

Die richtige Dosierung von Sonnenschutzprodukten ist das A und O, denn verwenden wir zu wenig Creme, entfaltet sie nicht ihren vollständigen Lichtschutzfaktor. NIVEA Sun hat deshalb eine einfache Faustformel entwickelt:

Bei 3–5-Jährigen ist das Maß jeweils ein Strich Sonnenmilch in der Länge von einem bis etwa eineinhalb Mittelfingern (z. B. die NIVEA Sun Kids Pflegende Sonnenmilch) oder 5 bis 6 Sprühstöße NIVEA Sun Spray,

bei 6–10-Jährigen ein Strich von eineinhalb bis etwa zwei Mittelfingern oder 7 bis 10 Sprühstöße NIVEA Sun Spray (z. B. das NIVEA Sun Kids Pflegende Sonnenspray),

bei älteren Kindern und Erwachsenen ein Strich Sonnencreme vom Handgelenk bis zur Spitze des Mittelfingers oder 15 Sprühstöße.

Jeweils ein Maß sollte pro Arm und für die Region Hals, Gesicht und Nacken verwendet werden, jeweils zweimal das passende Maß für Rücken, Bauch und pro Bein. Übrigens: Bei Kindern bis zu fünf Jahren sollte auf den Gesichts-, Hals- und Nackenbereich die doppelte Menge aufgetragen werden, da der Kopf der Kleinen überproportional groß ist.

E = Eincremen

Heutige Texturen sind so formuliert, dass sie in der Regel bereits unmittelbar nach dem Auftragen schützen. Dies ist an der Auszeichnung „sofortiger Schutz“ erkennbar. Es ist jedoch weiterhin ratsam, die Sonnenschutzprodukte bereits vor dem Aufenthalt in der Sonne anzuwenden – bei Kindern sollten sie von einem Erwachsenen aufgetragen werden. Nur so kann ein umfassender Sonnenschutz vom ersten Moment der Sonnenexposition an gewährleistet werden. 

F = Familie

Sommerzeit ist Familienzeit! Wenn die Sonne lacht, kann man gemeinsam so viele schöne Dinge unternehmen wie in kaum einer anderen Jahreszeit. Das Thema Sonnenschutz betrifft aber nicht nur Kinder. Auch die Eltern sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Haut schützen. Denn Kinder lernen durch Nachahmung der Verhaltensweisen ihrer Umgebung. 

G = Gesicht

Gerade das Gesicht wird nicht durch Kleidung geschützt und benötigt besonderen Schutz. Auch hier einen hohen Lichtschutzfaktor verwenden und darauf achten, auch die Ohren einzucremen. Ein Hut wird außerdem empfohlen – er spendet zusätzlichen Schatten und schützt vor direkter Sonneneinstrahlung. 

H = Heilung

Schon eine leichte Rötung kann bei Kinderhaut gefährlich sein: Die Anzahl der Sonnenbrände in der Kindheit korreliert mit der Hautkrebsrate im Alter. Eine kühlende Lotion fördert die Heilung. Auch kühle Umschläge und lauwarme Duschen lindern das unangenehme Brennen. Ab sofort sollte direkte Sonneneinstrahlung verhindert werden! 

I = Immunsystem

Sonnenstrahlen sind wichtig für unser Wohlbefinden: Das im Sonnenlicht gebildete Vitamin D ist wichtig für unser Immunsystem und die Knochen. Allerdings sollte man immer auf das Maß achten. Denn gerade Kinder bekommen schnell einen Sonnenbrand und leiden bei zu viel Sonne häufig an Kopfschmerzen oder bekommen einen Sonnenstich. 

J = junge Haut

Die Haut von Kindern wird als eigener Hauttyp gesehen, da die hauteigenen Schutzmechanismen noch nicht ausgereift sind. Daher ist sie viel empfindlicher als die von Erwachsenen. Deshalb ist es wichtig, einen Sonnenschutz zu verwenden, der speziell auf die Bedürfnisse von sensibler Kinderhaut abgestimmt ist, wie z. B. die NIVEA Sun Kids Produkte. 

K = Kopfbedeckung

Die Körperregionen, die der Sonne am nächsten sind, sollten auch am meisten geschützt werden. Egal, ob beim Spaziergang im Park, auf dem Weg zum Kindergarten oder am Strand – der Kopf des Kindes sollte immer bedeckt sein. Am besten einen Sonnenhut kaufen, der zusätzlich Hals, Nacken und Gesicht schützt. Ein Bändchen sorgt dafür, dass er an Ort und Stelle bleibt! 

L = Lichtschutzfaktor

Der Schutz der Haut vor UV-Strahlung ist bei Kindern noch nicht vollständig ausgebildet. Daher beträgt die Eigenschutzzeit in der Sonne nur etwa fünf Minuten, bevor Hautschädigungen auftreten können. Die Wirkung einer Sonnencreme besteht in der Verlängerung dieser Eigenschutzzeit. Bei Kindern sollte mindestens ein Lichtschutzfaktor von 25 verwendet werden. Damit verlängern Sie den Schutz auf etwa zwei Stunden, denn die Schutzzeit mit Sonnencreme errechnet sich durch die Eigenschutzzeit mal LSF. Für einen sicheren Schutz empfehlen wir bei Kindern einen Lichtschutzfaktor von 50 +. Ganz wichtig: Verwenden Sie eine ausreichende Menge an Sonnenschutz und cremen Sie alle zwei Stunden nach! 

M = Mittagssonne

Zwischen 11 und 15 Uhr sollten Kinder die Sonne auf jeden Fall meiden. In dieser Zeit ist die Intensität der Sonne am stärksten und damit auch am gefährlichsten. Die perfekte Zeit für eine erfrischende Mahlzeit und ein erholsames Mittagsschläfchen. 

N = Nachcremen

Alle zwei Stunden und in jedem Fall nach dem Baden und Planschen sollte der Sonnenschutz neu aufgetragen werden, da durch Schweiß und Wasser und beim Spielen die Sonnencreme „abgetragen“ werden kann. Doch aufgepasst, durch Nachcremen wirkt der Sonnenschutz nicht von neuem: Das Nachcremen dient dazu, die Eigenschutzzeit aufrechtzuerhalten. 

O = Orte

Ob beim Einkaufen oder am Strand: Sonnenschutz sollte nie fehlen. Speziell die Haut von Kindern sollte immer geschützt werden. Der Glaube, dass in Deutschland die Sonne nicht stark genug scheint, als dass man einen Sonnenbrand bekommen könnte, beruht nicht auf Tatsachen. 

P = Planschen

Im Wasser zu planschen ist für viele Kinder das Schönste am Sommer! Gerade hier sollte auf einen ausreichenden Sonnenschutz geachtet werden. Denn Wasser reflektiert die Sonne und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit eines Sonnenbrands. Gerade beim Planschen sollte daher die Mittagssonne gemieden werden. Man muss aber nicht ganz auf das nasse Vergnügen verzichten. Ein extra wasserfester Sonnenschutz ist hierfür das A und O. Nach dem Baden nachcremen nicht vergessen! 

Q = Quengeln

Erst einmal am Strand angekommen, wird es schwer, die Kinder noch von Kopf bis Fuß einzucremen, denn die Vorfreude aufs Sandburgenbauen steigt. Für ungeduldige Kinder empfiehlt es sich deshalb, den Sonnenschutz schon zuhause aufzutragen. 

R = richtig 

Wenn schon eincremen, dann richtig. In den meisten Fällen werden bestimmte Körperregionen vergessen. So cremen wir gerne das ein, was uns gerade so ins Auge sticht: die Beine, den Bauch, die Schultern und die Arme. Zonen, die man leicht vergisst, sind die Ohren, der Nacken, die Nasenflügel, die Augenbrauenpartie, die Fußrücken und die Knie. Besonders gründlich müssen die sogenannten Sonnenterrassen geschützt werden, da die Sonnenstrahlen frontal auf sie treffen. Dazu zählen der Nasenrücken, die Wangen, die Stirn, die Schultern, die Füße und der Kopf. 

S = Spielen

Beim Spielen und Rumtollen in der Sonne merkt man oft nicht, wie die Zeit vergeht. Das Wasser erfrischt, der Wind weht, die Hitze ist kaum bemerkbar. Doch egal, ob beim Fußballspielen am Strand, Frisbeewerfen im Wasser oder beim Bau einer Sandburg mit Papa, schützen Sie die sensible Kinderhaut mit Kleidung und Sonnencreme vor einem Sonnenbrand und cremen Sie alle zwei Stunden nach. 

T = T-Shirt

Nicht nur mit Sonnencreme, auch mit Kleidung kann die Haut vor der Sonneneinstrahlung geschützt werden. Statt zu Kunstfasern sollte man lieber zu natürlichen Stoffen, wie Baumwolle, greifen. Zudem schützt dunkle Kleidung mehr als helle und trockene Kleidung doppelt so gut wie nasse. Deshalb nach dem Baden das T-Shirt wechseln und das nasse Shirt zum Trocknen aufhängen. Am besten wird die Haut mit UV-Schutz-Kleidung, die einen Lichtschutzfaktor von 30 + hat, geschützt. 

U = UV-Strahlen

UV-Strahlen werden in drei verschiedene Arten unterteilt: UV-A, UV-B und UV-C. Letz-tere werden dabei komplett von unserer Atmosphäre herausgefiltert. Die UV-B-Strahlen sorgen für die Bildung von Vitamin D, sind aber auch gleichzeitig für Sonnenbrand verantwortlich. Die UV-A-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein, da sie langwelliger sind – sie können vorzeitige Hautalterung sowie Allergien auslösen. UV-A- und UV-B-Strahlen erhöhen zudem das Hautkrebsrisiko. Bei der Wahl der Sonnencreme sollte also unbedingt auf ausreichenden UV-A- und UV-B-Schutz geachtet werden. 

V = Vitamin D3

Sosehr wir uns vor der Sonne schützen müssen, genauso wichtig ist sie auch: Ob Jung, ob Alt – ist die Sonne da, kommt der Vitamin-D-Haushalt wieder ins Gleichgewicht. Das für unsere Gesundheit so wichtige Sonnenhormon stärkt beispielsweise unsere Knochen. 

W = Wolken

Oftmals vergessen wir die Sonne, wenn wir sie nicht spüren. Doch aufgepasst: Wenn man die Sonne nicht sieht, bedeutet das nicht, dass sie nicht da ist. Auch an leicht bewölkten Tagen ist es wichtig, die Haut zu schützen, denn bis zu 90 Prozent der Sonnenstrahlen können die Wolken durchdringen. 

Y = Yellow

Gelb ist die Farbe der Sonne – und steht gleichzeitig für Wachheit, Kreativität und schnellen Verstand. Also raus an die frische Luft und den warmen Stern genießen – gut geschützt, versteht sich! 

Z = Zeit 

Mit dem richtigen Zeitplan kann nichts schiefgehen! Beim Sonnenbaden steht das richtige Maß an erster Stelle. Sonne tut uns gut, aber eben nicht den ganzen Tag lang. Wer die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meidet und die eigene Schutzzeit beachtet, tut sich selbst und seiner Haut etwas Gutes.