Einnistungsblutung

Was ist eine Einnistungsblutung und warum verunsichert sie mitunter viele Frauen? Wenn sich eine befruchtete Eizelle in die Gebärmutter einnistet, spricht man von der sogenannten Implantation. Insofern ist die Einnistungsblutung auch als Implantations- oder auch Nidationsblutung bekannt. Ein Beweis für eine bestehende Schwangerschaft ist das allerdings nicht.

Die Einnistungsblutung - wann ein Indiz für eine erfolgreiche Befruchtung?

Sicherlich kann eine Schwangerschaft nur dann erfolgen, wenn zuvor die Einnistung der befruchteten Eizelle erfolgreich war. Anderenfalls ist die Entwicklung eines Embryos nicht möglich. Die Voraussetzung dafür, dass sich die Eizelle einnisten kann ist, dass sie als erstes durch ein Spermium in den Eileitern befruchtet wird. Im Anschluss daran kann die Eizelle in die sogenannte Gebärmutterhöhle gelangen. Ab diesem Moment teilt sich das Ei in zwei Teile. Die eine Zellhälfte wird dabei zum Mutterkuchen und aus der anderen entsteht der Embryo. Ist dieser Prozess erfolgreich abgeschlossen, wählt das Ei eine bestimmte Stelle auf der Oberfläche der Gebärmutterschleimhaut aus und nistet sich ein.

Einnistungsblutung Farbe

Die Einnistungsblutung Farbe kann dabei hell rötlich sein und wie eine Schmierblutung anmuten. Schon allein mit Blick auf die Einnistungsblutung Farbe sind also Unterschiede auszumachen. Fakt aber ist auch, dass sich Einnistungsblutung Farbe und Konsistenz unter Umständen in einem so geringfügigen Maße unterscheiden, dass die Frau nicht weiß, um welche Art Blutung es sich dabei tatsächlich handelt: um die Einnistungsblutung oder Periode. Interessanterweise streiten sich die Gelehrten nach wie vor darüber, ab welchem Zeitpunkt exakt eine Schwangerschaft gegeben ist. Während einige Forscher der Ansicht sind, dass eine Schwangerschaft bereits mit der Eizellenbefruchtung beginnt, vertreten andere Experten die Meinung, dass eine Frau erst dann schwanger sei, wenn sich die Eizelle in die Gebärmutter eingenistet hat. In jedem Fall ist die Einnistung unabdingbar dafür, dass die Entwicklung des Embryos überhaupt gewährleistet werden kann. Natürlich ist dabei die Einnistungsblutung Farbe oder die Einnistungsblutung Dauer unwesentlich.

Einnistungsblutung braun?

Grundsätzlich gilt, dass weder eine Zwischenblutung, noch die Einnistungsblutung für die Frau mit gesundheitlichen Risiken oder dergleichen verbunden ist. Ganz gleich, wie die Einnistungsblutung Farbe ist. Ist sie hellrot oder erscheint die Einnistungsblutung braun, spielt das mit Blick auf die Gesundheit der Frau keine Rolle. Gelegentlich auftretende Zwischenblutungen sind meist harmlos oder ein Indiz dafür, dass gerade eine hormonelle Umstellung im weiblichen Körper von statten geht. Insofern treten sie vor allem bei Frauen über 40 relativ häufig auf. Ganz gleich, ob die Einnistungsblutung stark ist oder eher seicht verläuft: Im Zweifel macht es Sinn, auf die Einnistungsblutung Dauer zu achten. Hält sie etwa fünf bis sechs Tage an, handelt es sich nicht um die Einnistungsblutung, sondern um die Monatsblutung. Sicherheitshalber kann im Zweifel der Arzt konsultiert werden, damit unnötige Bedenken frühzeitig aus der Welt geschafft werden können. Handelt es sich bei der Blutung um eine Einnistungsblutung braun, so ist es in jedem Fall empfehlenswert, einen Einnistungsblutung Schwangerschaftstest zu machen. Allerdings ist Vorsicht geboten: In den ersten Tagen einer Schwangerschaft kann es möglich sein, dass eine Schwangerschaft bei einem Schwangerschaftstest nicht eindeutig dargestellt bzw. ermittelt werden kann. Aus dem Grund ist es sicherlich von Vorteil, den Gynäkologen des Vertrauens zu Rate zu ziehen und diesen über die Einnistungsblutung Farbe, die Einnistungsblutung Dauer sowie die Einnistungsblutung Schmerzen und nicht zu vergessen über die Einnistungsblutung Dauer zu informieren. Anhand dieser Informationen kann er sich ein Bild darübermachen, ob es sich um die Einnistungsblutung oder Periode handelt. Insbesondere wenn die
Einnistungsblutung stark ist, macht ein Arztbesuch Sinn.
Grundsätzlich gehen Frauen somit auf Nummer sicher.

Wie fühlt sich die Nidationsblutung an und sind Einnistungsblutung Schmerzen spürbar?

Sobald sich die Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat, ist sie, wie mit einem unsichtbaren Adapter, mit dem Körper der Frau bzw. mit ihrem Organismus "gekoppelt". Dieser Schritt geht zugleich mit dem Transfer von Hormonen einher, was für die Frau nun ein untrügliches Indiz dafür ist, dass eine Schwangerschaft besteht. In der Konsequenz werden weitere Eisprünge unterbunden, sodass die monatliche Menstruation ab sofort für die Dauer der Schwangerschaft ausbleibt. Häufig ist eine sehr seichte, hellrot eingefärbte Blutung, die sogenannte Implantationsblutung zu erkennen. Auch die Einnistungsblutung braun ist dabei selbstverständlich möglich. Es kommt vor, dass die Einnistungsblutung Dauer mehrere Tage beträgt. Auch die Einnistungsblutung Schmerzen empfindet jede Frau unterschiedlich. Nicht jede Frau vermag diese deshalb auch als Nidationsblutung zu erkennen. Es kann folglich eine Einnistungsblutung oder Periode sein. Aufgrund der rötlichen Färbung gehen sie nicht selten von der klassischen Regelblutung oder nach einer Zwischenblutung aus. Auch wenn die Einnistungsblutung braun ist, ist dies kein Indiz für eine Schwangerschaft. Wissenswert ist im Übrigen, dass die Einnistungsblutung braun oder rot dadurch entsteht, dass im Rahmen der Einnistung der Eizelle kleinste Beschädigungen einiger Blutgefäße in der betreffenden Umgebung der Gebärmutter auftreten können. Ähnlich wie bei der Menstruationsblutung kann es auch bei einer Nidationsblutung zu leichten Einnistungsblutung Schmerzen in Form eines leichten Ziehens im Bereich der Gebärmutter bzw. im Unterleib kommen.

Einnistungsblutung oder Periode? Wie unterscheidet man die Einnistungsblutung von der Regelblutung?

Handelt es sich um eine Einnistungsblutung oder Periode? Im Allgemeinen beinhaltet die Regelblutung unterschiedliche Symptome. Nicht jede Frau erlebt dabei dieselben Symptome, sondern einige treten auf, andere nicht. Bei einigen Frauen ist die Einnistungsblutung Farbe hellrot und seicht, bei anderen ist die Einnistungsblutung braun. Während es Frauen gibt, die unter starken Krämpfen leiden, verspüren andere so gut wie gar keine Schmerzen, wenn sie ihre Tage haben. Übrigens ist in diesem Zusammenhang nicht allein von körperlichen, sondern auch von psychischen Auffälligkeiten die Rede. Bei der normalen Regelblutung treten die Symptome nicht selten bereits mehrere Tage oder gar mehrere Wochen vor dem Eintreten der Periode auf. Bei der Nidationsblutung ist das anders, denn die damit verbundenen Symptome treten erst unmittelbar nach der erfolgten Einnistung auf. Grundsätzlich ist es daher nicht für jede Frau ein Leichtes zu erkennen, ob es sich um die Einnistungsblutung oder Periode handelt. Wer den eigenen Körper sehr gut kennt, wird die Nidationsblutung von der normalen Periode sicherlich leicht unterscheiden können. Insbesondere die Frauen, die ihre Regelblutung Monat für Monat pünktlich bekommen, wissen meist, ob es sich bei der unplanmäßig aufgetretenen (Schmier-)Blutung um eine Einnistungsblutung handelt. Ungewöhnlich starke Bauchkrämpfe können ein Hinweis auf eine Einnistungsblutung sein. Häufig berichten Frauen, die eine Einnistungsblutung erleben, von einem leicht metallischen Geschmack auf der Zunge, der mitunter über mehrere Tage anhält. Ein metallischer Geschmack tritt üblicherweise bei der normalen Monatsblutung nicht auf.

Wie lange dauert die Einnistungsblutung?

Etwa vier bis sechs Tage, nachdem das befruchtete Ei durch den Eileiter zur Gebärmutter gelangt ist und sich dort eingenistet hat, dringt sie durch die äußerste Schicht der Gebärmutterschleimhaut in die Wand der Gebärmutter ein. Sogleich wird sie von einem Epithel eingekapselt. Jetzt ist der Vorgang der sogenannten Implantation abgeschlossen. Dies ist nicht selten mit der Einnistungsblutung verbunden. Nach insgesamt zwölf Tagen ist der Vorgang der Implantation abgeschlossen. Das bedeutet, dass die Einnistungsblutung ab dem 6. bis zum 12. Tag der Eizellenbefruchtung erfolgen kann. Viele Frauen bemerken die Einnistungsblutung oft gar nicht, da sie häufig im Körperinneren von statten geht. Somit kann auch eine Einnistungsblutung Farbe nicht eruiert werden. Oder die Einnistungsblutung ist so gering, dass kein Tropfen nach außen dringt. Frauen mit Kinderwunsch achten erfahrungsgemäß schon auf kleinste körperliche Veränderungen. Daher werden sie sowohl selbst kleinste, hellrot gefärbte Blutströpfchen, als auch ein leichtes Ziehen im Unterleib unmittelbar wahrnehmen: untrügliche Zeichen dafür, dass sich "etwas eingenistet" hat. Meist dauert eine solche Einnistungsblutung maximal zwei Tage. So unterscheidet sie sich auch vor diesem Hintergrund von der Menstruation.