Anzeige

Fremdgehen

Wenn man bereits seit längerer Zeit in einer Beziehung oder gar einer Ehe lebt, vielleicht bereits Kinder vorhanden sind und der Alltag nie enden zu wollen scheint, dann keimt in vielen Menschen die Sorge auf, der Partner könne sich vielleicht woanders Abwechslung suchen. Ist erst einmal der Verdacht da, werden unbedeutende Kleinigkeiten schnell auf die Goldwaage gelegt und eine Spirale des Misstrauens beginnt.

„Ich musste heute länger arbeiten…“ - So kommen Sie Fremdgehern auf die Schliche

Mit 5 Schritten zum Ziel

Um herauszufinden, ob ihr Partner Sie betrügt, bedarf es grundsätzlich folgender fünf Schritte:

  1. Klarheit
  2. Kommunikation
  3. Kontrolle
  4. Konfrontation
  5. Konsequenz

Die Reihenfolge dieser Schritte ist von großer Bedeutung, denn Sie sollten nie auf Grund eines kleinen Verdachtes direkt zum Schritt der Kontrolle übergehen oder ihren Partner gar mit einer Trennung auf Grund dessen konfrontieren.

Den Kopf frei bekommen

Der erste Schritt, um herauszufinden, ob Ihr Partner fremdgeht, ist die eigene Klarheit. Versuchen Sie sich zu beruhigen, setzen Sie sich hin und nehmen Sie sich ein Blatt Papier. Nun schreiben Sie auf, welche Situationen dazu geführt haben, dass überhaupt erst die Angst in Ihnen entstanden ist, betrogen zu werden. Falls Sie bereits einen konkreten Verdacht hegen, dann schreiben Sie auch hier auf, wie dieser entstanden ist. Das zu Papier bringen ähnelt dem Aussprechen. Häufig wird Ihnen dabei bereits klar, wo Sie vielleicht mit Ihrem Partner zu hart ins Gericht gegangen sind. Als letztes sollten Sie dann schließlich sich selbst reflektieren. Versuchen Sie sich in Ihren Partner hinein zu versetzen und machen Sie eine Pro- und Contra Liste. Damit sollen Sie keinesfalls Schuld auf sich nehmen, aber es hilft Ihnen, selbstständig Probleme zu identifizieren, die Ihnen bisher vielleicht nur unterbewusst klar waren.

Reden Sie darüber!

Nachdem Sie die Situation realistisch betrachtet haben, sollten Sie sich Ihre Liste noch einmal ansehen und sie anschließend zerreißen. Sie war für den Moment wichtig, aber auf Dauer sollte es in keiner Beziehung eine Pro- und Contra Liste geben. In einer Woche könnten Sie bereits ganz andere Dinge stören oder erfreuen. Der nächste Schritt ist nun, mit Ihrem Partner über Ihre Angst vor Betrug zu reden. Dies ist natürlich nur notwendig, wenn sich in Schritt 1 nicht gezeigt hat, dass Ihre Angst unbegründet war. Setzen Sie sich beide zusammen und reden Sie vor allem über Ihre Gefühle. Verzichten Sie auf Vorwürfe und bringen Sie beispielhafte Situationen nur an, wenn es wirklich nicht anders geht. Beim Partner entsteht sonst schnell das Gefühl, kontrolliert zu werden.

Vertrauen ist besser, Kontrolle aber manchmal notwendig

In den meisten Fällen hilft das klärende Gespräch Probleme aufzuzeigen und die Angst vorm Fremdgehen zu nehmen. Hat sich Ihr Partner jedoch ungewöhnlich oder abweisend gezeigt, so kann es sein, dass das Gespräch die Situation vielleicht sogar noch verschlechtert hat. In diesem Fall sollten Sie an sich denken, denn es bringt nichts, sich mit Ängsten und Sorge zu quälen: Klarheit muss her. Hier gilt jedoch dennoch: Nicht mit allen Mitteln. Achten Sie die Privatsphäre Ihres Partners. Durchwühlen Sie nicht seine Sachen oder ähnliches. Zunächst sollten Sie sich auf Situationen beschränken, in denen es für ihn möglich wäre, Sie zu betrügen – also während der Arbeitszeit, wenn er beim Sport ist oder falls eine Geschäftsreise ansteht. Überraschen Sie Ihren Partner mit einem spontanen Besuch, einer Einladung zum Lunch oder rufen Sie doch einfach mal an, um nach den Plänen für den Abend zu fragen. Wenn Sie auch damit nicht weiter kommen, sollten Sie darüber nachdenken, die Aufgabe abzugeben und zwar an Leute, die sich damit auskennen: Privatdetektive. Natürlich entstehen dabei ein paar Kosten, aber die Kollegen scheuen keine Mühe, die Wahrheit für Sie ans Licht zu bringen, wie z.B. dieser Vorfall der Detektei in Erlangen zeigt. Der Artikel zeigt auch, wie diese Ergebnisse später genutzt werden können. Denn der Vorteil liegt auch in der Tatsache, dass diese vor Gericht verwendbar sind. Besondern wenn Sie Kinder haben, können solche Beweise im Trennungsfall das Zünglein an der Waage sein. Wir empfehlen Ihnen dazu auch unseren Beitrag zum Thema Sorgerecht für nichtehelichte Väter.

Konfrontieren Sie Ihren Partner

Haben Sie Ergebnisse, egal ob positiv oder negativ, reden Sie nochmal mit Ihrem Partner darüber. Gerade wenn Sie doch ein paar Kontrollmaßnahmen eingeleitet haben, dann weihen Sie Ihren Partner ein und erklären Sie, warum Sie so gehandelt haben. Dies ist wichtig, da Misstrauen ein echter Beziehungs-Killer ist.

Ziehen Sie eine Bilanz

Nach dem Gespräch oder besser noch währenddessen sollten Sie für sich eine Konsequenz auf dem gesamten Prozess ziehen. Im besten Fall können Sie sich eingestehen, zu kritisch gewesen zu sein und im Schlimmsten müssen Sie sich von Ihrem Partner trennen. Wichtig ist, dass Sie zu dieser Entscheidung stehen. Gerade wenn Sich gezeigt hat, dass Sie nicht betrogen wurden, so müssen Sie eine Lösung finden, ihre Angst zukünftig zu vermindern und auch Ihrem Partner wieder zu vertrauen. Denn nicht nur Fremdgehen kann eine Beziehung zerstören, sondern vor allem Misstrauen, Geheimnisse und Vorwürfe. Bei länger anhaltenden Problemen ist auch an eine Paartherapie zu denken. Wann diese sinnvoll ist und wobei sie helfen kann erfahren Sie z.B. hier.

Bild: © pixabay