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Für ein gesundes Kinderlächelen ohne erworbene Kieferfehlstellungen

Nicht richtig stehende Zähne und falsch zusammenpassende Kiefer können angeboren oder erworben sein. Zu erworbenen behandlungsbedürftigen Kiefer- und Zahnfehlstellungen führen vor allem ein frühzeitiger Milchzahnverlust und ein nicht rechtzeitig abgestelltes Nuckeln. Durch gute Mundhygiene sollen die Milchzähne so lange wie möglich erhalten bleiben.

Muss ein Milchzahn durch zu tiefe Karies frühzeitig entfernt werden, ist danach ein Lückenhalter notwendig. Dieser verhindert eine Wanderung der Zähne in die Lücke, damit der später durchbrechende bleibende Zahn dann auch ausreichend Platz hat.

Säuglinge und Kleinkinder haben den natürlichen Drang zu lutschen und zu nuckeln. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Kind den Daumen zum Lutschen nimmt, geben Sie lieber frühzeitig einen Nuckel. Daumennuckeln ist deutlich schwerer abzugewöhnen. Achten Sie beim Kauf des Nuckels auf einen kiefergerechten Schnuller. Der passt sich dem Gaumen besser an und führt nicht zu so starken Veränderungen des Kiefers. Ab dem dritten Lebensjahr haben Lutschen und Nuckeln eine bleibende Verformung des Kiefers und der Zahnstellung zur Folge. Es entsteht ein offener Biss. Häufig sind damit auch Sprachstörungen verbunden, da viele Laute mit der Zunge nicht richtig gebildet werden können. Nahrung kann oft nicht adäquat abgebissen werden. Um einen lutschoffenen Biss zu vermeiden, sollten Sie ab dem zweiten Lebensjahr konsequent mit einer schrittweisen Abgewöhnung des Nuckelns beginnen. Dafür haben wir haben für Sie ein paar Tipps zusammengestellt.

1. Verringern Sie die Zeiten, in denen Sie Ihrem Kind den Nuckel geben langsam, aber stetig.

2. Den Abschied vom Nuckel können Sie langfristig vorbereiten. Zum Geburtstag, Ostern oder Weihnachten wird das Abgeben mit einem kleinen Abschiedsritual und Geschenk gefeiert. Oder Sie geben den Nuckel der Nuckelfee mit, die dafür ein Geschenk hinterlässt.

3. Viele Kinder trennen sich leichter von ihrem Nuckel, wenn sie ihn einem kleineren Kind schenken können, das ihn dringender braucht.

4. Machen Sie ein kleines Loch in den Nuckel und schneiden Sie die Schnullerspitze schrittweise mit der Schere ab. Das Nuckeln macht den meisten Kindern dann nicht mehr so viel Spaß.

5. Ein Lutschkalender mit Sonne und Wolken motiviert jeden Tag aufs Neue. Wer nicht nuckelt, bekommt eine Sonne in den Kalender gemalt, andernfalls gibt es eine Regenwolke.

6. Mundvorhofplatten werden vom Kieferorthopäden individuell angefertigt. Sie ähneln einem Schnuller. Durch eine spezielle Formung hindern sie die Zunge daran, zwischen die Schneidezähne zu rutschen und wirken somit dem offenen Biss entgegen.

Bildet sich der offene Biss nicht von allein zurück, ist eine aufwändige kieferorthopädische Behandlung notwendig. Bei der kieferorthopädischen Behandlung lassen sich grundsätzlich festsitzende Apparaturen von herausnehmbaren unterscheiden. Es können auch beide Arten kombiniert angewandt werden. Wichtig für den Erfolg einer kieferorthopädischen Behandlung ist eine besonders sorgfältige Zahnpflege während der Behandlung. Besonders intensiv muss die Mundhygiene bei festsitzenden Apparaturen stattfinden. Da ist ein gründliches Zähneputzen nach jeder Mahlzeit mit der richtigen Zahnputztechnik und entsprechenden Hilfsmitteln wie Interdentalbürstchen notwendig. Bei Zahnspangenträgern achten wir beim Zahnputztraining intensiv auf die richtige Umsetzung der Putztechnik. Zusätzlich empfehlen wir dann eine regelmäßige Kinderzahnreinigung in der Zahnarztpraxis durchführen zu lassen. Gerne können Sie uns bei Fragen kontaktieren oder Sie machen einen Termin in unserer Praxis aus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Zahnarztteam: Zahnärztin Bettina Dölle, Zahnarzt Jakob Osada, Zahnärztin Claudia Lippold

Zahnarztpraxis Jakob Osada
Kinder- und Erwachsenensprechstunde
Willy-Brandt-Straße 3, 06110 Halle a. d. Saale
Tel.: 0345 1317350

www.kinderzaehne-halle.de

© Dr. Osada

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