Anzeige

Gepflegte Kinderzähne

Stuhr bei Bremen im September 2014. Auch in diesem Jahr steht der Tag der Zahngesundheit am 25. September unter einem bestimmten Motto: 2014 lautet es „Gesund beginnt im Mund – ein Herz für Zähne!“ und widmet sich im Kernthema der Fürsorge. „Eltern übernehmen bei der Zahn- und Mundgesundheit ihrer Kleinen eine wichtige Funktion. Gerade in den ersten Lebensjahren benötigt der Nachwuchs besonders viel Zuwendung“, betont Zahnarzt Milan Michalides, Gründer der Zahnarztpraxis Michalides & Lang in Stuhr bei Bremen, und weiß: „Leidet bereits das Milchzahngebiss unter Karies, reagieren später bleibende Zähne anfälliger auf Bakterien.“ Von daher legt der regelmäßige Umgang mit Bürste & Co. den Grundstein für ein gesundes Lachen.

Eltern in der Verantwortung


Je früher, desto besser


Einige Erwachsene nehmen die Pflege des Milchgebisses ihrer Sprösslinge nicht ernst. Schließlich fallen die Löchrigen irgendwann aus und machen Platz für Bleibende. Experten wie Zahnarzt Milan Michalides schlagen jedoch Alarm und raten: „Bereits mit dem ersten Zahn sollte die Mundhygiene mit einer weichen Bürste und abgerundeten Borsten beginnen.“ Vorerst reicht es, nur mit Wasser zu putzen, später mit spezieller Kinderzahnpasta. Kleiner Trick: Eltern drücken eine erbsengroße Portion tief in die Bürsten, so erschweren sie ein Verschlucken der Zahncreme. Im zweiten Jahr idealerweise morgens nach dem Frühstück mit Wasser und abends mit fluoridhaltiger Paste reinigen. Mit drei Jahren kommt die KAI-Methode zum Einsatz. Angefangen mit den Kauflächen (K), folgen die Außenflächen (A) und schließlich werden die Innenflächen (I) geputzt. Erst wenn das Kind im Grundschulalter die Schreibschrift beherrscht, ist es motorisch in der Lage, auch mit der Zahnbürste richtig umzugehen. Bis dahin gilt: den Vorgang kontrollieren und gegebenenfalls noch einmal nachputzen.

 

Versteckte Zahnfeinde


Viele Kinder im Vorschulalter leiden unter Karies. Sie entsteht vor allem durch den Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln und Süßigkeiten. Hauptsächlich klebrige Variationen wie Karamell, Lakritze oder Bonbons bleiben lange an den Zähnen haften und bieten einen hervorragenden Nährboden für Bakterien. Aber auch versteckte Zucker in Tees und Kaltgetränken machen dem Milchgebiss zu schaffen. „Besonders von der Aufschrift „zuckerfrei“ lassen sich Eltern leicht zum Kauf verleiten“, weiß Milan Michalides und warnt: „Zwar enthalten diese Lebensmittel keinen Haushaltszucker, können dafür aber andere Zuckerformen wie Glukose oder Glukosesirup, Maltose oder Malzextrakt aufweisen, die das Kariesrisiko ebenso erhöhen.“ Wer seinen Kleinen eine gesunde und leckere Alternative mitgeben möchte, füllt mundgerechte Obst- und Gemüsestücke in die Pausendose.


Tipp: Am besten mit dem Durchbruch der ersten Zähne eine Praxis aufsuchen. So gewöhnen Eltern ihre Sprösslinge schnell an den Besuch beim Zahnarzt, der Gang wird später zur Routine und Ängste haben keine Chance. Zudem erkennen Mediziner bei regelmäßigen Kontrollen erste Vorboten einer Karies und können rechtzeitig reagieren.


Weitere Informationen unter www.zahnärzte-stuhr.de




Bild: © www.publicdomainpictures.net