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Großes Saisonfinale auf der Oberburg Giebichenstein in Halle (Saale)

Wenn eure Kinder sich für Ritter, Prinzessinnen und Burgen begeistern lassen, dann ist das Abschlussfest auf der Oberburg Giebichenstein ein cooles Ausflugsziel für euch! Schaut vorbei und entdeckt die spannenden Attraktionen auf der Burg!

Abschlussfeuer am Samstag

Zum großen Finale 2019 lädt das Stadtmuseum Halle am Samstag, dem 26. Oktober 2019, von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr auf die Oberburg Giebichenstein ein. Angeboten wird ein buntes Programm insbesondere für die ganze Familie. Führungen zur sagenumwobenen Burggeschichte laden ein, auf Schatzsuche zu gehen. Das ritterliche Leben kann beim Bogenschießen und dem Anlegen einer Ritterrüstung selbst erprobt werden. Der Verein INDES – Historische Fechtkuenste Halle a. d. Saale e.V. präsentiert mittelalterliche Kampfkunst. Der Gesandte des Kalifen von Córdoba, Ibrāhīm ibn Yaʿqūb, wird erstmals präsentiert von Lebendige Geschichte e.V. Musikalisch wird die Veranstaltung durch Annieheaven und Wolfram Waldura (mittelalterliche Spielmannsmusik) begleitet.

An Mitmachstationen können Düfte hergestellt und sowie Schild und Schwert mit eigenen Wappen bemalt werden. 

Für das leibliche Wohl ist mit Gebratenem vom Spieß, Kuchen vom Knüppelholze und der Suppe „Olla Podrida“ nach mittelalterlichem Rezept bestens gesorgt. Zum Ausklang lodert ein wärmendes Feuer und bei Würzwein kann man die romantische Aussicht vom Giebichenstein genießen.

Ein besonderer Tipp: Die zum Burgfinale erworbene Eintrittskarte behält bis zum letzten Öffnungstag der Saison – 3. November 2019 - ihre Gültigkeit! Der Eintritt für Erwachsene beträgt drei Euro, Kinderund Jugendliche  bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
 

Programm

11.00 bis 17.00 Uhr
Mit Kind und Kegel – Mitmachaktionen für die ganze Familie
Zielsicher mit Pfeil und Bogen
So waren die echten Rittersleut 
In der Rüstkammer vom Giebichenstein
Wohlriechendes Mittelalter

12:30, 14:30 und 17:00 Uhr
Wenn der Burgvogt spricht…
Kurzführungen: Sagenhaftes und Historisches für Groß und Klein

12:00 bis 14:00 Uhr
Besuch des Gesandten des Kalifen von Córdoba, Ibrāhīm ibn Yaʿqūb (Lebendige Geschichte e.V.)

12:00 bis 14:00 Uhr 
Vom Parieren mit gewendeter Hand
Der Verein INDES – Historische Fechtkuenste Halle a. d. Saale e.V. präsentiert mittelalterliche Kampfkunst

12:00 und 15:30 Uhr
Auf großer Schatzsuche
Finde den Schatz vom Giebichenstein

17:00 Uhr
Über Stock und Stein 
Letzte Burgführung 2019

17:30 Uhr
Zum Abschied leuchten die Flammen
Abschlussfeuer 2019

20:00 Uhr
Ende des Finales - gerne bis zum nächsten Jahr!


Zur Burg Giebichenstein

Das Gebiet um den Giebichenstein-Felsen zählt zu den ältesten Siedlungsgebieten der Gemarkung Halle. Mit Beginn des frühen 9. Jahrhunderts wurde es Teil des fränkischen Reiches. Die Salzproduktion im benachbarten Wittekindtal, die strategisch günstige Lage des Felsens an einem Flussübergang und die Nähe wichtiger Handelsstraßen prädestinierten dieses Territorium für den Bau einer Burg. Im Jahre 961 übereignete König Otto I. dem Magdeburger Moritzkloster den Burgort Giebichenstein auf dem Gelände des heutigen Amtsgartens. Von dieser alten Anlage sind keine Reste erhalten. Die neue Burg, die Oberburg, wurde als repräsentativer Palast im 12. und 13. Jahrhundert auf dem Felsen Giebichenstein errichtet.
Die freigelegten Gebäudereste des Palastes und Wohnturms mit Pfeilern sowie Kaminen verdeutlichen, dass die Oberburg als Residenz- und Verwaltungssitz der Magdeburger Erzbischöfe gedient hat. Seit Ende des 14. Jahrhunderts war sie die Hauptresidenz der Magdeburger Erzbischöfe in ihrer Funktion als Stadtherren von Halle. Zudem stellte die Oberburg eine Zoll- und Münzstätte dar.

In der Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgte die Errichtung der Unterburg, dem Sitz der heutigen Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle. Das im Burghof stehende Kornhaus entstand im Jahre 1473. Im Westflügel wurden bis in das Jahr 1500 hinein die Residenz, das Speise- und Brauhaus gebaut. Da der Magdeburger Erzbischof bereits 1503 in die neu errichtete Moritzburg innerhalb der Stadtmauern umzog, wurde die Unterburg Zoll-, Wirtschafts- und Verwaltungssitz. Nach einem verheerenden Brand im Jahre 1636 wurde nur die Unterburg wieder aufgebaut.
Der idyllisch anmutende Amtsgarten und die Ruine Giebichenstein faszinierten Romantiker wie Johann Friedrich Reichardt, und regten zu literarischem Schaffen an.

Nähere Informationen unter: www.stadtmuseumhalle.de.
Zur kribbelbunt Veranstaltung: www.kribbelbunt.de/veranstaltung/performance/33063/region/halle

© Stadtmuseum Halle

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