Anzeige

Guter Kinderschuh - gesunder Kinderfuß!

Wann brauchen Kinder eigentlich die ersten Schuhe? Eine Frage, die sich viele Eltern gar nicht oder viel zu selten stellen. Ein großer Fehler glaubt man Orthopäden und Kinderärzten. Die warnen vor Lauflernschuhen, schlechten Materialqualitäten und daraus resultierenden Folgeschäden.

Laufen lernen ohne Schuhe

Kinderfüße sind weich und biegsam. Erst mit ca. 15 Jahren sind sie vollkommen entwickelt. Bis dahin brauchen sie vor allem genügend Platz, viel Bewegung und gute Schuhe. Die sollte man allerdings erst dann kaufen, wenn das Kind schon laufen kann. Zum Laufen lernen brauchen die Kleinen nämlich keine Schuhe. Der Zehenapparat und die Muskulatur entwickeln sich am besten beim barfuß laufen. Schuhe behindern die natürliche uns gesunde Entwicklung der Füße. Gerade beim Toben im Haus oder der Wohnung reichen Socken oder Zehentrenner völlig aus. Auf diese Art und Weise können sich die Füße optimal entwickeln. Und genau, wie bei Schuhen auch, sollten Socken genügend Bewegungsfreiheit bieten. Schuhe sind drinnen fehl am Platz. Denn nur durch regelmäßiges barfuß laufen wird die Fußmuskulatur gestärkt, weil die Kleinen die Unebenheiten des Bodens ausgleichen müssen. Fehlt dieser Bewegungsablauf, kann es zu Fußfehlstellungen kommen. Einen weiterführenden Bericht zum Thema Fußfehlstellungen bei Babys lesen Sie hier.

In Qualität investieren

Schuh ist nicht gleich Schuh. Diese Tatsache wirkt sich bei Kindermodellen leider sehr negativ auf die Entwicklung der Füße aus. Sie tragen häufig viel zu kleine Modelle und vor allem qualitativ minderwertige Schuhe. Diese können zum einen Fußfehlstellungen begünstigen oder aber Allergien hervorrufen. Einen Testbericht dazu finden Sie hier.

Eltern sollten sich vor dem Kauf daher genauestens informieren. Einige Marken sind dafür bekannt, auf besonders hochwertige Qualität zu setzen. So auch die Firma Schleicher. Die Marke der Monamikids-Betreiber Uwe und Monika Schleicher entstand auf Basis vieler Elternaussagen und in Zusammenarbeit mit Orthopäden. Die Erstlingsschuhe bestehen allesamt aus echtem, chromfreien Leder. Sie sind weich und biegsam, was den Anziehprozess sehr vereinfacht und den Füßen die nötige Freiheit gibt. Zudem sind sie handgefertigt und haben eine herausnehmbare Innensohle. Einen Überblick über das Sortiment bekommen Sie hier

Was Sie sonst noch beim Schuhkauf beachten sollten:

Auf Testergebnisse von Öko- und Stiftung Warentest setzen.
Die 12 mm-Messmethode anwenden.
Auf Siegel achten.
Schuhe aus echtem Leder bevorzugen.
Weiche, biegsame Modelle wählen.
Aufmerksam sein

Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen trägt die falsche Schuhgröße. Das liegt einerseits an dem uneinheitlichen Größensystem bei Schuhen und andererseits an der Anatomie des Kinderfußes. Dieser ist weich und leicht formbar. Häufig merken die Kleinen gar nicht, dass der Schuh sie einengt. So kommt es leider viel zu oft vor, dass die Füße in die Fehlstellungen rein wachsen, ohne dass Eltern oder Kinder etwas bemerken. Folgen sind Muskeldeformierungen oder Durchblutungsstörungen, die im Erwachsenen Alter zu Rücken- und Hüftbeschwerden führen. Um diesen Dingen vorzubeugen, sollten Eltern beim Schuhkauf 12 mm zur Fußgröße hinzurechnen. Das entspricht ca. zwei Schuhgrößen. Nur so kann garantiert werden, dass der Fuß nicht eingeengt wird. Darüber hinaus muss der Fuß regelmäßig gemessen und die Schuhe kontrolliert werden. Im Schnitt brauchen Kinder alle acht Monate neues Schuhwerk.

Das Video zeigt einen informativen Beitrag zum Thema Schuhkauf bei Kindern.
 
Bild: © xiquence_de.fotlia.com