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Jugendreisen

Urlaub und Ferien sind besondere Tage im Leben aller, die sich in eingefahrenen Systemen bewegen. Ob es der tägliche Gang zur Arbeit oder der Aufenthalt in der Schule ist: Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind gleichermaßen eingebunden in einen sich wiederholenden Rhythmus.

Hurra! - die Ferien kommen

Während die Erholungszeiten der Kinder verharmlosend Ferien genannt werden, wird bei der Bezeichnung »Erholungsurlaub« für Arbeitnehmer deutlich, um was es tatsächlich geht: Der Mensch muss aussteigen, sich gründlich erholen und im besten Fall neue Eindrücke sammeln. Weil Kinder und Erwachsene in den seltensten Fällen die gleichen Interessen teilen und auch über ihre Art der Erholung unterschiedliche Vorstellungen existieren, sind Jugendreisen eine ideale Gelegenheit, den Ansprüchen beider gerecht zu werden.

Wohin geht die Reise?

Jugendreisen können zu idyllischen Orten in die nähere Umgebung führen oder auf fremde Kontinente. Ob nah oder fern, den Jugendlichen wird in jedem Fall ein ansprechendes Rahmenprogramm erwarten. In vielen Fällen sind Themenreisen zu finden, bei denen ein Segelkurs im Zentrum steht, Wildwasserrafting unterrichtet wird oder andere aktive Unternehmungen

vorgesehen sind. Eine Jugendreise kann allerdings genauso als Bildungsreise in Erscheinung treten, wenn Sprach- oder Theater-Camps zur Auswahl stehen. In keinem Fall ist die Reise eine Zeit des Müßiggangs. Der stete Wechsel zwischen An- und Entspannung gilt für alle Altersgruppen als anregend und erholsam zugleich.

Wer gruselt sich auf Nachtwanderungen? Ist Stand-up-Paddling ein neuer Trend oder nur eine vorübergehende Erscheinung? Ist crossen auf dem BMX-Rad im Skate-Park gefährlich? Nicht nur die Sprache der Jugendlichen unterscheidet sich deutlich von der Erwachsener, auch ihre Freizeitvorstellungen sind andere. Vielleicht ist das der Grund dafür, warum die Erinnerung an den letzten gemeinsamen Familienurlaub auch Zeichen merklicher Anspannung trägt: Der sonst so umgängliche Teenager erscheint antriebslos, ist wenig begeistert davon, sich eine weitere beeindruckende Kathedrale anzusehen und möchte am liebsten die Stunden mit einem elektronischen Spielzeug im Hotelzimmer verbringen. Ein Phänomen, das in vielen Familien bekannt ist!

Neben der altersgerechten Unterhaltung nehmen Kinder und Jugendliche von einer Jugendreise bedeutend mehr mit: Sie lernen, sich selbst zu organisieren. Wer morgens nicht aus dem Bett kommt, verpasst das Frühstück. Wer vergisst seine Badehose einzupacken, wenn es zum Strandausflug geht, schaut anderen im Wasser zu und wer lieber seine Zeit mit sozialen Medien verbringt, wird erst am nächsten Tag hören, wie lustig es am abendlichen Lagerfeuer zuging. Erfahrungsgemäß machen Kinder eine solche Erfahrung höchstens einmal. Ein zweites Mal lassen sie sich die Gelegenheit nicht entgehen.

Mythen und Fakten

Die Kinder bekommen nicht genug Schlaf. Der Nachwuchs ernährt sich ungesund. Niemand kümmert sich um das Kind. Solche und ähnliche Bedenken äußern Eltern, die sich zum ersten Mal mit der Idee beschäftigen, ihr Kind auf eine Jugendreise zu schicken. Den Jugendlichen selbst plagen andere Sorgen: Ich könnte Heimweh haben. Ich kenne dort niemanden. Ich fürchte, abgelehnt zu werden. Ich werde meine Freunde vermissen. Aufgrund empirischer Erhebungen kann der Jugendreisenvermittler jugendreisen.li von vielen Bedenken dieser Art berichten. Allerdings besteht dazu kaum Anlass. Geschulte Betreuer begleiten alle Jugendreisen. Sie kennen sich in der Welt der Jugendlichen besonders gut aus und tragen durch gruppenbildende Maßnahmen dafür Sorge, dass aus Fremden innerhalb kurzer Zeit eine Gemeinschaft wird. Weil auch in diesem Bereich ausgebildet wird, bleibt es nicht aus, dass ein Betreuer seine erste Jugendreise erlebt. Allerdings sind die Teams stets so zusammengesetzt, dass erfahrene Begleiter unterschiedlicher Altersgruppen dem Nachwuchs zur Seite stehen.

Auf Nachfragen im Anschluss an die Reise konnte jugendreisen.li in Erfahrung bringen, dass sich sämtliche Bedenken schon während der Reise bei den Jugendlichen und nach deren Rückkehr auch bei den Eltern zerstreut haben. Übereinstimmend berichten viele Eltern, dass sie ein scheinbar erwachseneres Kind in Empfang nahmen, das spürbar gereift schien. Dass für die Kinder und Jugendliche angemessene Unterkünfte bereitstehen und in welcher Weise sich Betreuer und Reiseveranstalter qualifizieren müssen, stellt der Deutsche Fachverband für Jugendreisen unter www.reisenetz.org anschaulich dar.

Ein weiterer Mythos ist übrigens, dass Jugendreisen nur für Kinder und Jugendliche angeboten werden. Auch junge Erwachsene ab 18 Jahren können an einem der vielen Arrangements der Anbieter teilhaben. Zwar entfällt hier die Betreuung, wie sie für jüngere Reisende vorgesehen ist, doch ein fester Ansprechpartner mit fundierten Ortskenntnissen steht ebenfalls vor Ort zur Verfügung. Vorteil hier: Es kommt eine Reisegruppe Gleichaltriger zusammen, die sich dem aufregenden Nightlife hingeben kann, actionreiche Sport- und Freizeitprogramme erlebt oder kulturelle Highlights in fernen Ländern genießt. Unter www.jugendreisen.li findet sich nicht nur eine große Auswahl an Kinder- und Jugendreisen, sondern es liegen ebenfalls besondere Reise-Specials vor.

Reisen bildet - in allen Altersstufen

Was für Erwachsene gilt, trifft auf Kinder und Jugendliche gleichfalls zu. Einfühlsame Betreuung und geschultes Personal bürgen für aufregende Ferienerlebnisse, die noch lange nach dem Abenteuer Wirkung zeigen. Anfängliche Bedenken zerstreuen sich schnell und die meisten jugendlichen Reisenden freuen schon bald auf eine neue Reise. Ein wenig sind Jugendreisen vergleichbar mit der Faszination Fußball: Nach den Ferien ist vor den Ferien.