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Kein Stress zum Kindergeburtstag

Kindergeburtstage sind eine aufregende Angelegenheit. Damit alle Beteiligten, Eltern wie Kinder, viel Spaß haben, sollte alles gut geplant sein.

Bevor die Einladungen verschickt werden können, sollte man in Absprache mit dem eigenen Kind entscheiden, wer eingeladen wird. Man sollte nur Kinder einladen, mit denen das eigene Kind auch wirklich gerne spielt und nicht etwa aus Höflichkeit die Kinder der eigenen Freunde einladen. Grundsätzlich ist weniger mehr. Die Faustregel besagt, dass man nicht mehr Kinder einladen sollte, als das eigene Kind Jahre alt wird, bei einem sechsten Geburtstag also maximal sechs Kinder. Je nach Gegebenheiten (kleine/große Wohnung, Sommer/Winter) kann die Zahl natürlich immer reduziert werden. Grundsätzlich sollte die Geburtstagsfeier nicht zu lange dauern. Für Gäste im Grundschulalter reichen 3 Stunden vollkommen aus. Ideal ist es, um 15 Uhr einzuladen, und dann ab 18 Uhr das Ende einzuläuten.

Um Stress zu vermeiden, sollte man möglichst viel im Vorfeld vorbereiten, damit man sich am Geburtstag selber ganz den Kindern widmen kann. Die Eltern der Gäste gleich miteinzuladen, bringt in der Regel mehr Probleme als Hilfe. Lieber sollte man eine Freundin oder die Oma um Mithilfe bitten. Keineswegs sollte man versuchen, sich mit anderen Geburtstagen zu messen und das Fest auf eine "Materialschlacht" reduzieren. Auch ohne Hüpfburg, Clown und professionelle Schmink-Crew können die Kinder einen tollen Nachmittag verleben und beispielsweise basteln, malen, sich verkleiden etc. Kreative Beschäftigungen sind immer spaßig für Kinder. Eltern, die nicht allzu begabt im Basteln ist, finden schöne Einladungskarten zu den unterschiedlichsten Themen online. Unter Tambini.de gibt es beispielsweise Einladungen zum Thema Weltraum, Zoo oder Prinzessin. Plant man, einen Teil des Tages draußen zu verbringen oder soll gebastelt werden, sollte man die Eltern der  kleinen Gäste um Kleidung bitten, die schmutzig werden kann.

Empfehlenswert ist es, sich einen groben Ablauf für den Tag und auch ein paar Gruppenspiele überlegen. Wichtig ist aber auch, genug Zeit zur freien Beschäftigung zu bieten. Anfangen kann man mit einer kleinen Kuchentafel, dann eine kleine Bastelstunde einlegen, etwa Blumentöpfe bemalen oder Beutel mit Kartoffelstempeln bedrucken. Alternativ kann bei gutem Wetter auch eine Schatzsuche veranstaltet werden. Der Schatz sollte dann für jedes Kind eine kleine Aufmerksamkeit enthalten. Ausklingen kann dann alles im Freispiel. Abendessen muss es bei einem Abschluss bis 18 Uhr nicht unbedingt geben, denn meist sind die Gästekinder noch satt vom Kuchen und können zu Hause essen.

Generell sollten Eltern immer im Kopf behalten: Wichtig ist, dass alle Spaß haben, nicht, dass die Planung eingehalten wird.