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Kinderträume

Kinderträume bieten interessante Einblicke in die kleinen Seelen. Kinder träumen häufiger als Erwachsene, denn sie benötigen mehr Schlaf. In der zweiten Hälfte der Nacht ist die Traumwelt bei Kindern besonders aktiv. Die süßen Träume der Babys beginnen bereits im Bauch der Mutter während der Schwangerschaft.
Kinderträume

Kinderträume: Besonders wichtig, um die Eindrücke des Tages zu verarbeiten

Die Traumzeit von Babys beträgt fast 50 Prozent ihres Schlafes und sinkt später auf 30 Prozent. Für kleine Kinder sind die Träume besonders wichtig, um die Eindrücke des Tages zu verarbeiten und die motorischen Fertigkeiten zu verinnerlichen, die sie tagsüber ausüben. Forscher vermuten, dass die Träume benötigt werden um die neuronalen Netzwerke aufzubauen und das Gehirn zu trainieren. Bei Kindern und Erwachsenen verarbeitet das Gehirn mit Hilfe der Träume nachts die Erlebnisse des Tages und sortiert sie ins Kurz- oder Langzeitgedächtnis ein. Der Schlaf ist dafür die optimale Zeit, denn nun kommen keine neuen Sinneseindrücke hinzu und das Gehirn kann sich ganz auf seine Aufgabe fokussieren.

Wovon träumen Kinder?

Kinder bis zum Grundschulalter glauben, dass ihre Träume Realität sind. Sie verarbeiten im Schlaf die Dinge, die sie am Tag erlebt haben – von Spielen mit Freunden bis hin zu Ängsten, die sie zu bewältigen hatten. Bei Kindern machen diese Inhalte den Hauptteil der Träume aus. Die Art wie Kinder träumen verändert sich im Lauf ihres Heranwachsens. Kleinkinder träumen meist nur in einzelnen Segmenten mit unbeweglichen Bildern, da ihr räumliches Vorstellungsvermögen noch nicht ausgebildet ist. Die kleinen Kinder sind im Traum nur Beobachter und erleben des geschehene passiv. Erst später fangen Kinder an, in ihren eigenen Träumen aktiv eine Rolle zu spielen und die Inhalte der Träume werden komplexer. Besonders häufig träumen Kinder übrigens von Tieren – ganz oben auf der Liste stehen die heimischen Katzen und exotische Tiere wie Löwen und Affen. Kinderträume sind meist phantasievolle Geschichten und zeigen laut Forschern oftmals die geheimen Sehnsüchte eines Kindes.

Alpträume bei Kindern

Gruselige Monster und der Fall ins Bodenlose – die Inhalte von Alpträumen können so vielseitige sein wie die Phantasie eines Kindes. Kleinkinder und Grundschulkinder sind besonders betroffen von den Alpträumen, die viele von ihnen mindestens ein Mal in der Woche heimsuchen. Generell leiden Kinder rund doppelt so oft unter Alpträumen wie Erwachsene. Nehmen die schlechten Träume nicht überhand, sind sie ein normaler Teil der Entwicklung und tragen dazu bei angstbesetzte Situationen zu verarbeiten. Forscher glauben, dass böse Monster im Traum oftmals darauf hinweisen, dass ein Kind sich mit seiner eigenen Persönlichkeit auseinandersetzt oder angstauslösende Situationen des Tages bewältigt. Das plötzliche Fallen ins Bodenlose kennen auch viele Erwachsene aus ihren Träumen. Häufig tritt dieses Symbol vermehrt auf, wenn der Träumer sich im realen Leben in einer unsicheren Situation befindet und beispielsweise ein Wechsel der Schule bevorsteht. Ab und zu auftretende Alpträume können also zunächst eher positiv bewertet werden, denn sie helfen dem Kind bei der Bewältigung seiner Alltagssorgen. Manchmal zeigen die Alpträume auch auf, dass die Gute-Nacht-Geschichte vor dem Schlafengehen verwirrend war, im Fernsehen etwas Gruseliges gezeigt wurde oder auch ein Schlafdefizit besteht.

Was tun gegen Alpträume?

Um kindlichen Alpträumen zu begegnen, gibt es einige Möglichkeiten. Zuerst gilt es die Alpträume nicht durch eine unregelmäßige Abendgestaltung anzuschüren. Ein entspannter Ausklang des Abends mit einem Gute-Nacht-Ritual ist oftmals hilfreich. Ein kurzes Gespräch über die Geschehnisse des Tages und das Vorlesen einer altersgerechten Geschichte ist meist ein guter Ansatz. Hörbücher helfen manchen Kindern ebenfalls den Weg ins Traumland zu finden. Auf dem Hörportal http://www.ohrka.de gibt es verschiedene Geschichten von klassischen Märchen bis hin zu modernen Kindererzählungen. Ein „Beschützer“ für die Nacht kann Kindern zusätzlich Geborgenheit schenken. Dies kann ein Schmusetuch, eine Nuckelpuppe, ein Wärmekissen oder ein Kuscheltier sein. Achten Sie darauf, dass es sich um hochwertige Produkte ohne Schadstoffe handelt. Bei verschiedenen Anbietern, wie beispielsweise dieser hier, kann gemeinsam mit dem Kind der passende Beschützer für die Nacht gefunden werden. Kommt es in der Nacht dennoch zu einem Alptraum, sollte das Kind unbedingt ernstgenommen werden. Es sollte Geborgenheit finden und die Möglichkeit haben von seinem Traum zu erzählen. Manchmal ist es hilfreich gemeinsam unter das Bett oder in den Schrank zu schauen um dem Kind die Sicherheit zu geben, dass dort keine Monster warten. Kinder fürchten sich meist im Dunkeln. Oftmals hatten sie gar keinen Alptraum, sondern sind einfach aufgewacht. Dann bereitet ihnen das dunkle Zimmer Angst und sie beginnen zu weinen. Um Kindern die Angst vor der Dunkelheit zu nehmen, kann es helfen kleine Nachtlampen oder tragbare Orientierungslämpchen bereit zu stellen. Eine schöne und kindgerechte  Auswahl ansprechender Produkte mit den Lieblingsfiguren von Disney gibt es bei Philips.

Alpträume bei Kindern – ab wann zum Kinderarzt?

Kehren die Alpträume immer wieder oder häufen sich, ist es wichtig nach den Ursachen zu suchen. Manchmal liegen diese verborgen in einer veränderten Lebenssituation durch ein neu geborenes Geschwisterkind oder einem Konflikt in der Familie. Manchmal weisen Alpträume auch auf traumatische Ereignisse wie sexuellen Missbrauch oder Gewalterfahrungen hin. Wenn die Alpträume fast in jeder Nacht auftreten, das Kind tagsüber sehr müde ist oder nachts aggressiv reagiert, kann es angebracht sein, einen Kinderarzt aufzusuchen.

Bild: © pixabay