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Rollenspiele für Kinder

Um den zweiten Geburtstag herum suchen Kinder ihren Platz in der Welt und entwickeln eine eigenständige Persönlichkeit. Rollenspiele helfen Kindern dabei, sich in andere Personen hineinzudenken. Doch wie können Eltern ihr Kind unterstützen, empathische und soziale Fähigkeiten zu erlernen?

Kinder begreifen die Welt mit Rollenspielen

Sobald Kinder ihre eigene Persönlichkeit entwickeln, möchten sie die Welt um sich herum verstehen. Indem sie während des Spiels Personen aus ihrem Alltag nachahmen, fällt es ihnen leichter, Erlebnisse zu verarbeiten. Ob Kaufmannsladen, Feuerwehrhelm oder Arztkoffer – Eltern sollten ihrem Kind in dieser wichtigen Entwicklungsphase geeignetes Spielzeug zur Verfügung stellen, das ihr Kind bei seinen Rollenspielen unterstützt. Tolle Kostüme und Ideen für Rollenspiele gibt es zum Beispiel bei baby-markt.de.

Wenn Kinder beginnen, in andere Rollen zu schlüpfen, endet die Phase des Alleinspielens. Oft geht diese Entwicklung mit dem Beginn der Kindergartenzeit einher, wo auch heute noch ein Dauerbrenner unter den Rollenspielen die Nase vorn hat: Vater – Mutter – Kind. Kinder lieben es, klischeehafte Rollen einzunehmen, auch wenn die Eltern nicht dem klassischen Rollenbild entsprechen. Unterschiede in den Geschlechtern zeigen sich selbst im frühen Alter schon deutlich: Mädchen bedienen sich gerne am Schmuckkästchen oder Schminktisch, Jungen dagegen sind fasziniert vom Inhalt des Werkzeugkastens. Doch wie intensiv Kinder auch das klassische Rollenbild spielen – wichtig ist, dass ihnen genügend Raum geboten wird, um ihrer Fantasie beim gemeinsamen Spiel mit der Familie oder Freunden freien Lauf zu lassen. So begeistern eine Verkleidungskiste mit bunt gemischten Accessoires und ausrangierten Alltagsgegenständen jeden kleinen Rollenspieler, egal welchen Geschlechts.

Rollenspiele fördern die soziale Entwicklung

Kaum ein anderes Spiel fördert die soziale Kompetenz eines Kindes mehr als das Rollenspiel. Indem sich Kinder in die Gedankenwelt anderer Menschen versetzen, finden sie ihren Platz in der Gemeinschaft – ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Außerdem lernen Kinder, sich auf die Erwartungen und Wünsche der Mitspielenden einzustellen. Schließlich können nicht immer alle gleichzeitig bestimmen, welche Richtung das Spiel einnehmen soll.

Eltern können ihr Kind prima unterstützen, wenn sie sich ausreichend Zeit nehmen und sich auf die Rolle des Patienten oder Kunden einlassen. Dabei müssen sie ihre Rolle nicht perfekt spielen. Vielleicht hat der Patient Angst vor der Spritze des Doktors? Ein bisschen Widerstand fordert das Kind auf, Kompromisse zu finden und Konflikte zu lösen. In der Rolle der Mutter oder des Arztes trägt es eine Menge Verantwortung. Da ist es nicht erstaunlich, dass die meisten Kinder auf die Erziehungsmethoden ihrer Eltern zurückgreifen. Außerdem können Kinder sich beim Rollenspiel auf unangenehme Situationen wie den nächsten Arztbesuch vorbereiten und so spielend ihre Ängste überwinden.

Bild: © David Woolley/Digital Vision/Thinkstock