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Theater an der Parkaue

Das THEATER AN DER PARKAUE ist das größte Kinder- und Jugendtheater Deutschlands und besticht Klein und Groß mit seinem spannenden Programm.

Junges Staatstheater Berlin


Stoffe aus Übersee stehen ebenso auf dem Programm wie Mythen aus vergangenen Tagen, Märchen, die jeder kennt, frisch übersetzte Texte, altbekannte Stücke und Klassiker aus 2000 Jahren Literatur.


Ein wesentlicher Anspruch der Leitung des Hauses besteht darin, das Theater für die Lebensrealität, die Meinungen und die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu öffnen. Die Angebote reichen von der jährlich stattfindenden WINTERAKADEMIE, in der Kinder und Jugendliche die Gelegenheit haben, in Laboren mit Künstlern gemeinsam künstlerisch zu arbeiten. Jedes Labor wird von einer Künstlerin oder einem Künstler geleitet und hat einen speziellen Forschungsauftrag oder eine bestimmte Fragestellung, die mit dem jeweiligen Titelthema in Verbindung steht.


Des Weiteren umfasst das theaterpädagogische Angebot vier Theaterclubs sowie Workshops, die sich mit Tanz, Text, Spiel, Performance und Theatermitteln beschäftigen.


Nähere Informationen finden Sie unter www.parkaue.de

 


Ausgewählte Stücke für Kinder


theater an der parkaue berlinFjodor, Hund und Kater


Fjodor ist ein aufgeweckter Junge. Er mag Tiere. Als ihn im Treppenhaus ein Kater anspricht, nimmt er ihn mit nach Hause. Doch die Mutter fährt schweres Geschütz auf: "Entweder der Kater oder ich!" Also packt Fjodor kurzerhand seine Siebensachen und fährt mit dem Kater aufs Land. Dort treffen sie Hund Scharik und Dohle Schnäppchen. Gemeinsam beziehen sie das perfekte Haus. Sie finden einen echten Schatz, kaufen eine Kuh und einen Traktor, überlisten den misstrauischen Postboten Öfchen und gründen eine Band. Trotz des gelegentlichen Durcheinanders lernen sie ganz nebenbei, zu teilen und sich zu helfen.


Die Schatzinsel


Der Geruch von Salz und Fisch liegt in der Luft, Möwen kreischen, ein "Schiff ahoi!" ist zu hören, die Mannschaft lichtet den Anker- die große Abenteuerreise zur Schatzinsel weit draußen im blauen Ozean beginnt. Jim Hawkins ist Schiffsjunge und entdeckt schnell, dass der Koch Long John Silver nur zum Schein den Fischbrater gibt. Im Untergrund plant er eine Meuterei und macht aus den Matrosen Piraten. Jim kann den Kapitän und die Offiziere warnen, der Kampf um den Schatz beginnt. Jede Seite will das Gold für sich und koste es das Leben. Jim steckt mittendrin und muss herausfinden, in welcher Gestalt ihm das Böse begegnet, um es zu bezwingen.


Die Schneekönigin


Hoch oben über der Stadt wohnen Kay und Gerda mit der Großmutter. An einem Wintertag wird Kay von Splittern eines Zauberspiegels getroffen: sein Herz gefriert zu Eis und alles Vertraute erscheint ihm hässlich und erbärmlich. Wie aus dem Nichts taucht die Schneekönigin auf. Kay empfängt zwei ihrer eiskalten Küsse, die ihn beinahe töten und alles Zurückliegende vergessen lassen. Überwältigt von ihrer Schönheit verlässt Kay sein Zuhause, um mit der Schneekönigin in ihrem Eispalast zu leben. Gerda kann nicht vergessen. Als Kay im Frühling immer noch nicht zurück ist, beschließt sie ihn zu suchen! Allein reist Gerda durch ferne Länder, wird festgehalten, begegnet wunderlichen Frauen, großherzigen Königskindern, einem barbarischen Räubermädchen und sprechenden Tieren. Gerda gibt nicht auf, bis sie Kay gerettet hat.


Nachtgeknister


Was macht man, wenn die Mutter abends arbeitet, man alleine zu Hause ist, der kleine Bruder nervt und man nicht einschlafen kann? Man erzählt eine Geschichte. Am besten eine, die lustig und spannend ist, eine, die man jeden Abend weitererzählen kann. Also erzählt Marie ihrem kleinen Bruder Gutenachtgeschichten. Die Erlebnisse des Tages verwandeln sich allein durch Maries Phantasie und beinahe gehen die beiden Kinder zwischen Realität und Fiktion verloren: die ganze Wohnung wird durch die Erzählung zur Geisterbahn, zur Menschenfresser-Küche oder zur Kirmes. „Nachtgeknister“ ist eine Geschichte über die Macht der Phantasie und die Bindung von Geschwistern.


Die drei Räuber


Räubern, raufen, stehlen. Die drei Räuber Malente, Donnerjakob und Flint wollen Gold, also lauern sie Kutschen auf und überfallen diese. In einer dieser Kutschen sitzt die kleine Tiffany, sie ist ganz allein, ihre Eltern hat sie verloren. Die Kutsche ist unterwegs ins Waisenhaus, das von Tiffanys schrecklicher Tante geleitet wird und in dem die Waisenkinder auf Zuckerrübenfeldern schuften müssen, damit die schreckliche Tante jede Menge Süßigkeiten essen kann. Die Kinder selbst bekommen nichts von dem Zuckerwerk. Tiffany will da auf keinen Fall hin und wittert ihre Chance.

theater an der parkaue berlinSie behauptet, die Tochter eines Maharadschas zu sein. Den Räubern quellen die Augen vor Goldgier über und sie entführen Tiffany, besser gesagt – sie wird freiwillig ihre Geisel. In der Räuberhöhle angekommen, ändert sich für die Strauchdiebe alles. Tiffany sorgt für regelmäßige Arbeitszeiten und Tischmanieren bei den Raubeinen, gestaltet die Räuberhöhle in freundlichen Farben um und endlich lernen die drei Lesen und Schreiben. Aus den drei ungehobelten Kerlen werden drei Diamanten und Tiffany hat sich in ihr Herz gestohlen.

Beim Aufräumen stößt Tiffany auf Kisten voller Gold, Juwelen und Edelsteine, vollkommen ungenutzt. Denn die Räuber raubten nur, aber gaben nichts aus. Sie hat eine Idee: Waisenhaus entern, die schreckliche Tante entmachten und selbst das Heim mit den drei Räubern leiten!

Vor 50 Jahren erschienen, über eine halbe Million Mal verkauft und 2007 verfilmt, ist Tomi Ungerers Kinderbuch längst ein Klassiker, der jetzt in Braunschweig auf die Bühne kommt.

 


Bilder: © Theater an der Parkaue; Christian Brachwitz; Volker Beinhorn