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Welcher Lerntyp ist dein Kind?

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Der Schulstart ist geschafft und der Alltag in der Grundschule beginnt. Spätestens jetzt merkt ihr als Eltern: Jedes Kind lernt anders. Manche brauchen bunte Bilder, andere hören lieber zu, wieder andere wollen sich bewegen. In diesem Artikel erfährst du: 1. Wie du den Lerntyp deines Kindes erkennst 2. Spielerische Lernideen, die perfekt für Grundschulkinder geeignet sind und auf den jeweiligen Lerntyp abgestimmt sind.

Die vier klassischen Lerntypen 

1. Der visuelle Typ 

Der visuelle Lerntyp lernt durchs Sehen. 

Wenn dein Kind der visuelle Lerntyp ist, dann merkt es sich die Information am besten, wenn es den Lernstoff sieht: Bilder, Farben, Diagramme, Mindmaps mit wichtigen Informationen oder Videos, die den Lernstoff vermitteln.

Lern-Ideen für Grundschüler:

  • Buchstaben & Wörter aus buntem Moosgummi ausschneiden und damit Sätze legen 
  • Mathe-Aufgaben mit Lego-Steinen in verschiedenen Farben darstellen 
  • Lernposter mit Stickern gestalten 
  • Lerninhalte gemeinsam als Comic darstellen

2. Der auditive Typ 

Der auditive Lerntyp lernt durchs Hören. Geschichten, Reime, Erklärungen und gemeinsames Vorlesen helfen deinem Kind besonders, wenn es der auditive Lerntyp ist. 

Lern-Ideen für Grundschüler: 

  • Lernstoff laut vorlesen 
  • Ein Lied gemeinsam zum Stoff reimen 
  • lustige Reime für wichtige Inhalte finden 
  • Audiobooks oder Lernpodcasts anhören 

3. Der kommunikative Typ 

Gelernt wird durch Sprechen und Austauschen. Hier profitiert dein Kind besonders von Erkläungen in eigenen Worten, Gruppenarbeiten, Austausch mit Mitschülern und Diskussionen

Lernideen für Grundschüler: 

  • Lerngruppen mit Mitschülern bilden
  • Lernstoff wie ein Referat vortragen 
  • Diskussionsfragen zu einem Thema stellen und gemeinsam beantworten 

4. Der motorische Typ 

Gelernt wird durch Bewegung und Anfassen. Wenn dein Kind der motorische Lerntyp ist, dann müssen sie die Dinge selbst ausprobieren, basteln, experimentieren oder spielen, um sie zu verstehen. 

Lernideen für Grundschüler:

  • Buchstaben- oder Zahlenjagd im Garten: Karten verstecken, die jeweils einen Buchstaben enthalten
  • Mathematik mit Alltagsgegenständen üben (Legosteine, Obst,..)
  • Experimente und Bastelprojekte passend zum Lernstoff durchführen

Warum ist der Lerntyp so wichtig? 

Wenn du den bevorzugten Lernstil deines Kindes kennst, kannst du Materialien, Übungen und sogar den Lernrhythmus darauf abstimmen. Das steigert nicht nur die Motivation, sondern sorgt auch dafür, dass der Lernstoff besser im Gedächtnis bleibt und schneller wiedergegeben werden kann.

Am effektivsten ist es, wenn verschiedene Sinne angesprochen werden. Daher macht es durchaus Sinn, auch verschiedene Lernmethoden zu kombinieren. 

 

 

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