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Wohlfühlen bei der Geburt

Aus 2 mach 4: Neue Kreißsäle bieten Platz und Komfort.

Vier neue Kreißsäle, einer mit Entbindungswanne,ein zusätzliches Entspannungsbad, ein Aufenthaltsraum für wartende Familienangehörige, ein hochmoderner Sectio-Saal sowie viel Platz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen die neue Geburtenstation aus. „Warme Farben und ein Panoramablick ins Grüne sorgen für das gewisse Etwas. Unsere ÄrztInnen und Hebammen haben die Farben ausgesucht, mit dem Ziel, ein wohnliches Ambiente zu schaffen, das nicht auf den ersten Blick an ein Krankenhaus erinnert. Jeder der vier Kreißsäle verfügt über eine eigene Dusch-WC-Einheit. Die Kreißsäle sind so groß, dass wir sogar das Romarad wieder aufstellen konnten. „Viele Schwangere hatten in der Vergangenheit danach gefragt“, erklärt Dr. Nadja Uhlig, leitende Oberärztin der Geburtshilfe. An den neuen Sectio-Saal schließt unmittelbar der neue Frühchenübergaberaum an, in dem zwei Kinder parallel versorgt und in entsprechende Inkubatoren gelegt werden können. „Die Frauen sollen sich bei uns wohlfühlen und eine schöne Geburt erleben. Jeder Geburtsvorgang ist anders und unser einfühlsames Hebammenteam geht individuell auf jede Frau ein. Das Einbeziehen der Partner ist sehr wichtig für uns, denn oftmals sind sie eine große Unterstützung“, betont Uhlig.

Neonatologie unterstützt beim Frühstart ins Leben

Umfassende Versorgung für die Kleinsten der Kleinen

Die winzigen Patienten der Neonatologie am Klinikum St. Georg wirken im Vergleich zu Babys, die in der 40. Schwangerschaftswoche geboren wurden, zart und zerbrechlich. „Auf unserer Neonatologie stellen wir für die Frühgeborenen die Bedingungen im Mutterleib nach, bis die Unreife der Organsysteme überwunden ist. Dafür werden die Frühgeborenen im Inkubator (im Volksmund „Brutkasten“ genannt) oder auch im Wärmebett gepflegt. Um rechtzeitig Komplikationen erkennen zu können, sind sie an Überwachungsgeräte angeschlossen“, erläutert Oberärztin Dr. Silke Hennig, die seit drei Jahren die Abteilung Neonatologie am Klinikum leitet. Als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) können im St. Georg alle Früh- und Neugeborenen mit jeglicher Erkrankung behandelt werden, ob mit Fehlbildungen, chronischen oder chirurgischen Erkrankungen. Etwa 400 Frühgeborene versorgt das Neonatologie-Team jährlich. Eine enge und disziplinübergreifende Zusammenarbeit vor Ort mit den Teams der Perinatalmedizin und Geburtshilfe, der Kinderdialyse und der Kinderchirurgie sichert die umfassende Betreuung der kleinen Patienten. Auf kürzestem Weg gelangen die Frühgeborenen nun direkt vom Kreißsaal in die erfahrenen Hände der Neonatologen. „Die direkte Verbindung beider Stationen bietet höchste Sicherheit. „Wir verfügen über elf neonatologische Plätze und fünf direkt angebundene Überwachungsplätze“, führt Hennig weiter aus.

„Neben der medizinischen Betreuung gehört die Begleitung der Eltern zum wichtigsten Teil unserer Arbeit“, erklärt Hennig. „Für die Eltern stellt die Zeit in der Neonatologie eine extreme Belastungssituation dar. Das Gefühl der Hilflosigkeit und die Angst um das eigene Kind sind überwältigend. Wir sorgen dafür, dass die Eltern frühzeitig mit dem Frühgeborenen kuscheln. Dadurch gewinnen sie Vertrauen und verlieren ihre Berührungsängste. Zudem wirkt sich der Körperkontakt positiv auf die Entwicklung der Kinder aus“, ergänzt die Abteilungsleiterin.

Zu den Stationen der neonatologischen Intensivstation und Nachsorge haben Eltern jederzeit Zugang. Erlaubt es der Gesundheitszustand des Babys, wird es auf die Nachsorgestation verlegt. Die Eltern lernen, worauf sie u.a. beim Baden achten müssen und wie sie die Bewegungsfähigkeit des Kindes unterstützen können. „Die Erfahrung zeigt, dass es den Eltern dank der professionellen Anleitung in der Klinik zu Hause leichter fällt, ihren Nachwuchs zu betreuen“, betont Dr. Silke Hennig.

Treten Fragen oder Probleme auf, steht das erfahrene Team vom Klinikum St. Georg in der Nachsorgesprechstunde zur Verfügung. Hier kontrollieren die Ärzte auch die Entwicklung der ehemaligen Frühchen. So können bei möglichen Einschränkungen rechtzeitig Maßnahmen wie Physiotherapie oder Logopädie getroffen werden.“

© Klinikum St. Goerg

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