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Auswendiglernen von Gedichten

Schon in der Grundschule kommen Kinder mit Poesie in Berührung: Sinn und Zweck der Dichtkunst ist es, die Fantasie der jungen Schüler anzuregen und ihre Freude an der deutschen Sprache zu wecken. Und damit sie sich den Inhalt der Gedichte besser merken können, müssen die Kinder oftmals ein paar Zeilen auswendig lernen. Das klappt jedoch nicht bei jedem gleich gut.

Gedicht auswendig lernen: so funktioniert’s

Manche Kinder können kurze Gedichte schon nach einem Tag frei vortragen, andere hingegen tun sich sichtbar schwer mit dem Auswendiglernen. In dem Fall sollten Eltern versuchen, ihrem Nachwuchs dabei zu helfen, sich die Zeilen so ins Gedächtnis zu rufen, dass sie jederzeit aufgesagt werden können. Das funktioniert am besten, wenn sie Verse üben, die sich Ihr Kind gut merken kann – wie zum Beispiel die eines klassischen Weihnachtsgedichtes. Die Reime sind einfach und kurz, sodass sie besonders gut zum Auswendiglernen geeignet sind. Welche Tipps sonst noch dabei helfen können, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Tipps zum Auswendiglernen von Gedichten

Ein bekanntes Gedicht, das Kinder besonders gerne an Heiligabend aufsagen, lautet wie folgt: „Lieber, guter Weihnachtsmann, guck mich nicht so böse an. Stecke deine Rute ein, will auch immer artig sein!“ Um sich diese Zeilen besser einzuprägen, können Sie folgende Tricks anwenden:

  • Kinder können sich Verse leichter merken, wenn sie ein Bild dazu im Kopf haben. Daher kann es bereits helfen, wenn Sie Ihren Nachwuchs dazu auffordern, ein Bild zu malen, das den Inhalt des Reims widerspiegelt. In unserem Fall wäre das also der Weihnachtsmann mit seiner Rute.

  • An zweiter Stelle kann es hilfreich sein, die einzelnen Wörter auf kleine Karten zu schreiben und in einer kleinen Notizbox aufzubewahren. Hier hat Ihr Kind die Möglichkeit, die einzelnen Vokabeln abzufragen und sich damit selbst zu überprüfen, ob es das Gedicht schon auswendig kann.

  • Wie sagt man so schön: Übung macht den Meister. Sprich, Ihr Kind kann sich das Gedicht am besten einprägen, je häufiger es wiederholt wird. Und das nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich. Am besten schreibt es die Zeilen ein paar Mal ab und wiederholt sie danach laut.

  • Zudem kann es helfen, jede Zeile auf ein anderes Post-it zu schreiben und die Klebezettel in der ganzen Wohnung zu verteilen. Am besten an den Orten, an denen sich Ihr Kind häufiger (u.a. Bad) aufhält. Immer wenn es an dem Zettel vorbeikommt, ruft es sich die Zeilen ins Gedächtnis.

Bild: © istock.com/ oksana_nazarchuk