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Gute-Nacht-Geschichte "Die Ausreißer"

Eine Geschichte von Hanna B.
Gute-Nacht-Geschichte "Die Ausreißer"

Es waren einmal 2 Stubentiger, die in einem kleinen Häuschen in einer großen Stadt wohnten. Einer der beiden hieß Paul. Er war ein großer, dicker und etwas fauler Kater der viel und gerne schlief. Der andere hingegen war sehr verspielt, frech und hörte auf den Namen Felix. Paul und Felix genossen ihr Leben als Hauskater. Sie hatten es immer warm, bekamen genug zu Essen und konnten, wenn sie wollten, den ganzen Tag lang schlafen.

Eines Tages, als Paul es sich gerade auf dem Sofa im Wohnzimmer gemütlich machen wollte und Felix herumtollte, endeckten sie ein geöffnetes Fenster. Mit einem großen Sprung saß Felix auch schon auf der Fensterbank und steckte seine Nase weit hinaus. „Komm!“ rief Felix zu Paul. „Wo willst du denn hin? Wir haben es doch so gut hier. Es fehlt uns an nichts.“ Kaum hatte Paul diese Worte gesagt, war der verspielte Kater auch schon aus dem Fenster gehüpft. Natürlich konnte Paul seinen Freund nicht allein gehen lassen und ehe man sich versah, waren beide Kater aus dem Haus.

Sie spürten beide das erste Mal das grüne Gras unter ihren Pfoten und schlichen neugierig durch den Garten. Felix entdeckte ein großes Loch unter dem Gartenzaun, durch welches sie schlüpften. Je weiter die beiden vom Haus wegliefen, umso lauter wurden die Geräusche von hupenden Autos und großen LKWs. Felix war ohne scheu und tollte vorneweg. Paul stapfte misstrauisch hinterher. „Wo willst du denn hin?“ frage Paul. Ehe Felix antworten konnte, standen sie vor einer großen und lauten Straße.

Beide haben Angst bekommen und liefen eng beieinander und hielten großen Abstand von der großen lauten Straße. „Sollen wir nicht wieder nach Hause?“ Sagte Paul. „Wir erleben jetzt ein Abenteuer“ rief Felix. Zusammen liefen sie über viele grüne Wiesen, über kleine Straßen und über große Straßen. Die beiden Stubentiger waren von den vielen neuen Dingen, die sie sahen, sehr beeindruckt.

Langsam wurde es dunkel und kalt und ihre Bäuche fingen an laut zu knurren. „Ich habe so einen großen Hunger“ rief Paul. Felix nickte und konnte kaum noch laufen, so müde wie er war. Als sie um die nächste Ecke gebogen waren, endeckten sie eine große alte Decke, auf die sie sich legen konnten. Beide kuschelten sich zusammen und schliefen ein.

Plötzlich wurden die beiden aus dem Schlaf gerissen. „Guten Morgen ihr beiden. Habt ihr auch schön geträumt?“ fragt ihr Frauchen und streichelte die beiden sanft über den Rücken.

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