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Museum für Kommunikation

Beitrag von Museum für Kommunikation Nürnberg
Im Museum für Kommunikation erhalten Besucher Antworten auf die vielfältigen Fragen rund um das Thema „Kommunikation“.

Vier aufwendig gestaltete Themenräume beleuchten Menschen und ihre Kommunikation mit Tönen, Bildern, Schrift und Internet. Dabei machen mehr als 400 Objekte die Geschichte und die Funktionsmechanismen der Kommunikation erleb- und begreifbar, angefangen von der Schneckentrompete und Piktogrammen bis hin zu einer chinesischen Schreibmaschine und Computern. Anhand interaktiver Stationen können Kinder und Erwachsene selbst aktiv Kommunikation gestalten, ob als Moderator vor einer Fernsehkamera oder als „Fräulein vom Amt“.

Im ersten Themenraum, der den Tönen als Bausteinen der menschlichen und tierischen Kommunikation gewidmet ist, werden die Welt der Sprachen und der Musikinstrumente näher betrachtet. Ebenso wird ein Blick auf die Erfindung des Telefons und die Übermittlung von Sprache über große Entfernungen geworfen.

An den Raum der Töne schließt sich der Bereich der Bilder und Zeichen an, in dem Besucher alles über die Kommunikation mit Mimik und Gestik, die Wirkung der Mode und die Bildsprache von Piktogrammen und Schildern sowie von Fotografie und Fernsehen erfahren.

Im Raum der Schrift werden Alphabete aus verschiedenen Kulturen sowie die Funktion des Schreibens für Religion, Wirtschaft, Wissensvermittlung und Identität in den Fokus gerückt. Ein spannender Bereich ist dem Thema Verschlüsselung gewidmet. Am Beispiel der Tageszeitung wird die große Bedeutung Gutenbergs und seiner Erfindung des Drucks dargestellt.

Der vierte Ausstellungsraum ist schließlich dem Internet und der virtuellen Vernetzung und Kommunikation in Form von Bildern, Tönen und Schrift gewidmet.

Das KPZ (Kunst und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg) bietet mit der Führung „Die Kuh vom Eis holen und den Wurm im Computer finden. Wie Tiere mit uns kommunizieren“ eine spezielle Führung für Familien mit Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren an.

Weitere Informationen zum Museum für Kommunikation unter www.mfk-nuernberg.de

Bilder: © Museum für Kommunikation Nürnberg; Mile Cindric