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Schleswig-Holsteinisches Eiszeitmuseum

Beitrag von Schleswig-Holsteinisches Eiszeitmuseum e.V.
Im Schleswig-Holsteinischen Eiszeitmuseum können sich kleine und große Besucher über die Eiszeit informieren und von der Kraft des Eises begeistern lassen.

Eine Eiszeit ist durch dauerhaft niedrige Temperaturen im Minusbereich geprägt, in dessen Folge sich Gebirgsgletscher und Inlandeismassen ausbreiten und ganze Länder mit mehreren Kilometer mächtigen Eismassen überziehen. Fellnashörner, Riesenhirsche, Mammuts und Säbelzahnkatzen zogen auf der Suche nach Nahrung durch das karge Land. Die frühen Menschen lebten nomadisch und machten in wärmende Felle gehüllt vor allem Jagd auf Rentiere.

Viele Exponate, wie beispielsweise ein Mammutbackenzahn, dürfen angefasst werden. Zudem können Besucher testen, wie glatt vom Gletscher polierte Steine sind oder das Gewicht von Findlingen schätzen. Ausgestellt sind Tiere der Eiszeit und Rentierjäger und deren Anpassung an das harte Leben am Eisrand. Daneben gibt es ein Steine-Puzzle, eine Mal-Ecke und eiszeitliche Kuscheltiere.

In der Steinzeitwerkstatt können Kinder Feuerstein bearbeiten und daraus Werkzeuge herstellen oder Speerschleudern basteln und ausprobieren. Des Weiteren kann Bernstein geschliffen und Fossilien in Gips abgegossen oder aus Steinen herauspräpariert werden.

Die älteren Besucher finden viel Wissenswertes über den Verlauf der Erdgeschichte und den damit einhergehenden Wechsel von sehr warmen und sehr kalten Zeitabschnitten. Vor 440 Millionen Jahren war das Gebiet der heutigen Sahara vergletschert, vor 30 Millionen Jahren war die Erde hingegen vollständig gletscherfrei. Die letzte Kaltzeit ging in Norddeutschland vor etwa 12.000 Jahren zu Ende.

Weitere Informationen unter www.eiszeitmuseum.de

Bilder: © Schleswig-Holsteinisches Eiszeitmuseum e.V.