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Gesunde Katzen

Neben uns Menschen plagen sich nicht selten auch unsere tierischen Freunde manchmal mit überschüssigen Kilos herum. Während der Mensch meist schon in schierer Panik ausbricht, wenn die Lieblingshose nicht mehr so richtig passt und jedes Speckröllchen verzweifelt vor dem Spiegel begutachtet, gehen Tiere mit ihren überschüssigen Pfunden gelassener um.

Wenn die Schmusekatze zu viel auf die Waage bringt

Vor allem Katzen neigen häufig zu Übergewicht, ihr molliges Aussehen macht ihnen dabei weniger zu schaffen, als uns Menschen. Wenn der Stubentiger jedoch nur noch schwerfällig in seinem Körbchen liegt, keine Lust mehr hat, dem Lieblingsspielzeug hinterher zu jagen oder der Sprung auf die Fensterbank nicht mehr klappen will, wird auch die Mieze betrübt sein. Diese Anzeichen sollten Katzenbesitzer als Warnung für ein mögliches Übergewicht bei ihrem Tier durchaus ernst nehmen. Neben der psychischen Belastung für die Katze ist das übermäßige Gewicht vor allem auch eine Gesundheitsgefährdung und erhöht das Krankheitsrisiko des Tieres. Bevor Sie jedoch Ihre Schmusekatze plötzlich unüberlegt auf Diät setzen, ist eine Beratung beim Tierarzt sinnvoll und notwendig.

Wann ist meine Katze übergewichtig?

Um als Tierbesitzer prüfen zu können, ob Ihr getigerter Freund zu viele Kilos mit sich herum trägt, ist in erster Linie von der Katzenrasse abhängig. So bringt zum Beispiel eine rundliche Perserkatze mehr auf die Waage als eine schmale Snowshoe. Hilfreiche Informationen dazu finden Sie auch im Internet,  beispielsweise unter www.shop-apotheke.com/blog/tiermedizin/dicke-katzen-fuehlen-sich-nicht-wohl-so-vermeiden-sie-uebergewicht-bei-ihrer-katze/

Indizien für ein Übergewicht bei Katzen:

  • Rippen lassen sich kaum oder nicht ertasten
  • Bauch ist deutlich gerundet
  • Taille ist nur schwer erkennbar

Idealfigur bei Katzen:

  • Rippen sind nicht sichtbar aber beim Streicheln zu tasten
  • wenig Bauch
  • sichtbare Taille
  • Körperform ist wohlproportioniert

Damit Katzenbesitzer das Gewicht ihres Stubentigers gut im Blick haben, empfiehlt es sich das Tier einmal pro Monat auf die Waage zu stellen, sich das jeweilige Gewicht zu notieren und besonders auf eventuelle Gewichtsschwankungen zu achten.

Bewegung und richtige Fütterung zur Gewichtsreduktion

Um Ihr pfundiges Tier beim Gewichtsverlust zu unterstützen, sollte die ganze Familie so oft wie möglich mit der Katze spielen. Alle Familienmitglieder können immer wieder animieren, sodass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Stubentiger wieder die kleine Raubkatze in sich entdeckt und mit den Kindern im Garten fix dem neuen Jagdspiel hinterher tobt.

Neben der notwendigen Bewegung kommt es für eine Gewichtsabnahme vor allem auch auf die richtige Fütterung an. Hilfreich ist dabei besonderes Diätfutter, das der Katze den Verlust der überschüssigen Pfunde erleichtern soll. Ist das Schmusekätzchen sehr wählerisch und verschmäht das Diätfutter, können Sie erst einmal eine andere Sorte ausprobieren. Hilft auch das nicht, können Sie zum gewohnten Trocken- und Nassfutter zurückkehren, sollten die Portionen der einzelnen Mahlzeiten jedoch allmählich bis auf ein Drittel der Menge reduzieren. Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder der geliebten Mieze keine zusätzlichen Leckerlis geben. Purzeln dann Woche für Woche die Pfunde, erlangt die Katze ihre alte Beweglichkeit wieder und kann lebenslustig durch Garten und Haus jagen.