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Gutes Verhältnis mit der Nachbarschaft: Tipps für Familien

Egal, ob im Eigenheim oder einer Mietwohnung – das Zuhause ist ein wichtiger Rückzugsort für die ganze Familie. Aber es ist nicht nur wichtig, dass die Wohnräume hell, gemütlich und gut geschnitten sind oder der Garten gefällt. Auch das Verhältnis zur Nachbarschaft ist essenziell für ein angenehmes Wohnklima. Jeder profitiert also von Harmonie, doch diese sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Stattdessen lässt sich schon durch simple Maßnahmen ein gutes Verhältnis zum Umfeld aufbauen. Sollten trotzdem Herausforderungen auftauchen, kommt es außerdem auf den richtigen Umgang mit ihnen an. Hier einige Tipps.

Nachbarschaftsstreit aus psychologischer Sicht: Warum er so schwerwiegend ist

Streit mit der Nachbarschaft ist leider ein Problem, das viele Menschen in Deutschland betrifft. Schon Kleinigkeiten reichen manchmal aus, um einen offenen oder unterschwelligen Konflikt zu provozieren. Für die Betroffenen bedeutet das eine große Belastung. Einerseits drohen ihnen vielleicht Einschränkungen durch den Vermieter, sodass ein Haustier wieder abgegeben werden muss oder zusätzliche Kosten für die Reinigung der Gemeinschaftsräume anfallen – um nur zwei von vielen möglichen Konsequenzen typischer Streitigkeiten in der Nachbarschaft zu nennen. Aber selbst bei einem Eigenheim kann ein Konflikt mit der Nachbarschaft schwerwiegende Folgen haben. Schlimmstenfalls rufen die Nachbarn regelmäßig die Polizei oder es kommt zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Oder aber der Konflikt wird zur Dauerbelastung, indem man beginnt, die Nachbarn zu meiden und sich dadurch selbst im Alltag einzuschränken. Ein Nachbarschaftsstreit kann also vielfältige Folgen nach sich ziehen – doch sie alle sind negativer Natur. Deshalb ist es wichtig, diesen präventiv zu verhindern oder zumindest schnellstmöglich zu lösen, falls er doch entsteht.

Die Dos einer guten Nachbarschaftsbeziehung

Wie gut oder schlecht die Beziehung in der Nachbarschaft von Vornherein ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Manchmal war die Stimmung bereits schlecht, bevor ihr eingezogen seid und somit trefft ihr auf schwierige Voraussetzungen. In anderen Fällen stören sich die Nachbarn an dem schreienden Baby in der Nacht oder anderen Faktoren, die ihr schlichtweg nicht ändern könnt. Leider gibt es aber auch einfach streitlustige Menschen, die prinzipiell Konflikte provozieren – sei es bewusst oder unbewusst. Alles, was ihr also tun könnt, ist euer Bestes zu einer harmonischen Nachbarschaftsbeziehung beizutragen und die Daumen zu drücken, dass folgende Tipps dafür ausreichen:

1. Sich in der Nachbarschaft vorstellen.

Es gehört zum guten Ton, sich in einer Nachbarschaft vorzustellen, wenn man neu einzieht. Denn die Nachbarn sind bestimmt neugierig und wenn sie alle Informationen von euch erfahren, müssen sich nicht spekulieren und es bilden sich keine Gerüchte. Zudem hinterlasst ihr durch ein kurzes „Hallo“ einen guten ersten Eindruck und dieser ist bekanntlich bleibend. Am besten bringt ihr sogar selbstgemachte Muffins oder ein anderes kleines Geschenk mit, um euch für die Geduld zu bedanken, die die Nachbarn (hoffentlich) mit eventuellem Lärm beim Einzug sowie Renovieren haben.

Sich vorzustellen, ist somit vor allem in Mehrfamilienhäusern wichtig, wo die Parteien eng beisammen wohnen und wo jedes fremde Gesicht im Hausflur auffällt. Aber selbst bei einem alleinstehenden Haus können zumindest die nächsten Nachbarn begrüßt werden – Höflichkeit hat schließlich noch niemals geschadet. Zudem stillt das Klingeln an den Haustüren auch euer eigenes Informationsbedürfnis. Denn so erfahrt ihr, wer zukünftig neben euch wohnt, wer vielleicht Kinder im gleichen Alter hat, mit wem ihr euch besonders gut versteht oder wo eventuelle Konflikte entstehen könnten. Ihr verschafft euch sozusagen einen Überblick und könnt daraufhin alle weiteren Maßnahmen für eine harmonische Nachbarschaft besser auf den jeweiligen Einzelfall abstimmen. Eine Win-Win-Situation!

2. Ein hilfreicher Mitmensch sein – aber auch Gegenleistungen akzeptieren

Jede gute Beziehung besteht aus einem Geben und Nehmen. Das gilt auch in der Nachbarschaft. Es gibt schließlich nichts Schöneres, als ein starkes soziales Netz zu haben und in einem Umfeld zu leben, auf dessen Hilfe man im Notfall zählen kann. Indem ihr euch als hilfsbereite Menschen präsentiert, werdet ihr daher in der Nachbarschaft beliebt und könnt auch im Gegenzug auf Hilfe hoffen, wenn ihr sie eines Tages benötigt. Fragt beispielsweise ältere Nachbarn, ob ihr ihnen im Garten helfen oder ihnen etwas beim Wocheneinkauf mitbringen könnt. Bietet euren Nachbarn an, in ihrem Urlaub die Pflanzen zu gießen oder den Briefkasten zu leeren. Wischt schnell den Hausflur durch, wenn ihr ohnehin gerade den Mopp in der Hand habt. Es gibt zahlreiche Gelegenheiten, um euch als nützlich zu erweisen. Gleichzeitig dürft und solltet ihr Hilfsangebote eurer Nachbarn akzeptieren, denn auch das festigt die Freundschaft und das Helfen macht bekanntlich glücklich.

3. Geschriebene und ungeschriebene Regeln kennen und beherzigen

Was in rechtlicher Hinsicht erlaubt ist und was nicht, könnt ihr in den Gesetzbüchern oder in der Hausordnung nachlesen. Diese Regeln zu kennen und einzuhalten, ist eine Grundvoraussetzung, um Streit zu verhindern. Doch in jeder Nachbarschaft gibt es auch ungeschriebene Regeln und diese kennenzulernen, kann als „Neuling“ eine Herausforderung sein. Deshalb ist es einerseits wichtig, den gesunden Menschenverstand einzuschalten und sich von Vornherein rücksichtsvoll zu verhalten. Auch eine offene Kommunikation ist hilfreich: Vielleicht arbeitet ein Nachbar in der Nachtschicht und wünscht sich vormittags Ruhe, um zu schlafen? Solche und ähnliche Sonderwünsche könnt ihr nur durch offene Gespräche herausfinden und berücksichtigen. Meistens lässt sich dann ein Kompromiss finden, der für alle Beteiligten in Ordnung ist. Zudem lohnt es sich, nach dem Einzug erst einmal in die Beobachterrolle zu gehen, um die besonderen Routinen, Gepflogenheiten & Co in der Nachbarschaft kennenzulernen. Dann könnt ihr euch mit der Zeit immer besser einfügen und die Gemeinschaft bleibt harmonisch.

4. Den „kleinen Dienstweg“ bevorzugen

Sollte es doch einmal zu Problemen kommen und ihr fühlt euch beispielsweise durch eure Nachbarn gestört, so ist das kein Grund, um euch direkt an den Vermieter oder sogar die Polizei zu wenden. Es ist immer besser, erst einmal das offene und höfliche Gespräch zu suchen. Manchmal ist euren Nachbarn ihr „Vergehen“ gar nicht bewusst oder sie zeigen sich kompromissbereit. Wenn ihr den Streit hingegen sofort eskaliert, ist das Verhältnis nachhaltig beschädigt und dieses zu reparieren, ist schwierig sowie langwierig. Sucht also immer zuerst persönlich nach einer Lösung, bevor ihr eine weitere Instanz einschaltet. So spart ihr euch auch selbst unnötigen Aufwand und Ärger.

5. Bei relevanten Themen nie ohne Rückversicherung handeln

Einige eurer Handlungen betreffen auch eure Nachbarn. Sofern diese rechtlich einwandfrei sind, müsst ihr diese nicht um Erlaubnis bitten. Dennoch dient es einem harmonischen Verhältnis, sie zumindest darüber zu informieren oder – besser noch – ihr Einverständnis einzuholen. Dabei kann es sich um eine Grillfeier am Abend handeln, um das Pflanzen von Bäumen nahe der Grundstücksgrenze, um geplante Renovierungsarbeiten, die Lärm verursachen könnten, oder um die Anschaffung eines Haustieres. Die Liste an Möglichkeiten kann noch fortgeführt werden, doch all diese Beispiele betreffen direkt oder indirekt auch eure Nachbarn. Erneut ist dann eine offene Kommunikation die beste Strategie, um Konflikte präventiv zu vermeiden. Auch solltet ihr euch in einigen Fällen rechtlich absichern, beispielsweise mit einer schriftlichen Genehmigung des Vermieters, dass ihr die entsprechenden Maßnahmen ergreifen dürft. So seid ihr bei eventuellen Rückfragen oder Beschwerden eurer Nachbarn diesbezüglich auf der sicheren Seite.

6. Unterschiedliche Sichtweisen und Lebensmodelle akzeptieren

Menschen sind unterschiedlich. Das ist vollkommen normal und auch in Ordnung. Allerdings führen unterschiedliche Lebenseinstellungen, Tagesrhythmen, Wertvorstellungen & Co immer wieder zu Konflikten. Tolerant zu sein, ist deshalb eine wichtige Grundvoraussetzung für Harmonie in der Nachbarschaft und dadurch geht ihr als gutes Vorbild voran. Nur, wenn ihr selbst tolerant seid, dürft ihr dies auch von anderen Personen erwarten. Zudem kann es äußerst interessant sein, neue Perspektiven einzuholen oder Lebenserfahrungen anderer Personen kennenzulernen. Wenn ihr also vorurteilsfrei auf eure Nachbarn zugeht, können sich daraus spannende Gespräche ergeben, die euch als Persönlichkeit reifen lassen und die vielleicht in einer ungewöhnlichen Freundschaft münden.

7. Kleine Gespräche erhalten die Freundschaft

Natürlich habt ihr nicht immer Zeit und Lust, um auf dem Hausflur stundenlange Gespräche zu führen oder euch abends mit euren Nachbarn zum Grillen zu treffen. Das muss auch nicht sein. Zumindest freundlich zu grüßen, wenn man sich trifft, gehört aber zum guten Ton. Zudem solltet ihr euch hin und wieder fünf Minuten Zeit für Smalltalk nehmen, wenn ihr eure Nachbarn seht. Denn auch durch solche kleinen Gespräche zwischendurch kann auf Dauer eine echte Freundschaft entstehen. Zudem ist es wichtig, Beziehungen zu pflegen, damit sie langfristig bestehen bleiben. Ebenso wie im Job oder im Privatleben, ist das Netzwerken deshalb auch in der Nachbarschaft wichtig und sollte in eurem Zeitplan eine hohe Priorität haben.

8. Es mit den eigenen Freiheiten nicht übertreiben

Jeder hätte wohl gerne ein Eigenheim, in dem keine Regeln gelten. Lärm in der Nacht, Gartenbepflanzung nach Belieben oder ganze Umbauten am Haus – im Idealfall könnte das Leben in den eigenen vier Wänden ohne Einschränkungen gestaltet werden. In der Realität ist dieser aber ein absoluter Einzelfall. Die meisten Häuser oder Wohnung befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu anderen Personen und dann ist Rücksichtnahme unerlässlich, um Konflikte zu vermeiden. Selbst innerhalb der rechtlichen Grenzen ist es daher wichtig, nicht egoistisch zu sein, sondern stets ein gesundes Maß aus Freiheit und Rücksicht zu finden. Muss die Musik wirklich voll aufgedreht sein oder reicht außerhalb der Ruhezeiten nicht trotzdem die Zimmerlautstärke? Muss der Grill am Gartenzaun aufgestellt werden oder ist nicht auch etwas weiter weg vom Nachbargrundstück ein guter Platz zu finden? Indem ihr euch solche Fragen stellt, könnt ihr viele Konflikte präventiv vermeiden und auch umgekehrt mehr Rücksichtnahme erwarten.

9. Kritik nicht persönlich nehmen

Zuletzt ist die Nachbarschaft ein hervorragender Übungsplatz für eure Kritikfähigkeit. Wenn ein Nachbar mit einer Bitte oder Beschwerde zu euch kommt, solltet ihr erst einmal dankbar sein. Denn wie ihr nun bereits wisst, ist die direkte Kommunikation immer besser, als sofort den Vermieter oder die Polizei einzuschalten. Hört euch dann in Ruhe an, was die Nachbarn zu sagen haben und versucht eine konstruktive Lösung zu finden. Wichtig ist also, die Kritik nicht persönlich zu nehmen, sondern als Chance auf ein harmonisches Zusammenleben zu begreifen. Davon profitiert auch eure Kritikfähigkeit in anderen Lebensbereichen, ihr reift als Persönlichkeit und ihr findet eine gute Basis für eine konfliktfreie Nachbarschaft.

Deeskalation funktioniert fast immer: Wie sich Streits entschärfen lassen

Indem ihr die genannten Tipps beherzigt, lassen sich viele Konflikte verhindern, bevor sie entstehen. Bestenfalls lernt ihr dabei noch wertvolle Lektionen für das ganze Leben und knüpft vielleicht die eine oder andere neue Freundschaft. Trotzdem lassen sich Streitigkeiten niemals mit Sicherheit verhindern. Wenn also trotz alledem Konflikte in der Nachbarschaft auftreten, ist schnelles sowie richtiges Handeln wichtig, um schlimmere Konsequenzen zu vermeiden. Deeskalation ist dann die oberste Devise und folgende Tipps helfen euch dabei:

1. Mögliche Unterstützung im Streitfall suchen

Das „Worst-Case-Szenario“ ist ein Nachbarschaftsstreit, der vor Gericht endet oder zu gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem Vermieter führt. Deshalb ist es sinnvoll, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, um sich in solchen Fällen zumindest in finanzieller Hinsicht abzusichern. So könnt ihr euch gegen ungerechtfertigte Vorwürfe wehren oder einen Auszug vermeiden, ohne dass ihr hohe Anwalts- und Gerichtskosten zu befürchten habt. Eine Rechtsschutzversicherung beruhigt also die Nerven und hilft euch, bei Konflikten in der Nachbarschaft gelassener zu bleiben – und euch zu verteidigen, falls ihr ungerecht behandelt werdet oder ein Nachbar seine Grenzen überschreitet.

2. Rechtliche Hilfe annehmen

Eine Rechtsschutzversicherung hilft euch aber nur, wenn ihr auch rechtliche Hilfe annehmt, wann immer sie sinnvoll ist. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, inwiefern ihr Dritte einschalten könnt, um einen Nachbarschaftsstreit zu klären. Dabei muss es sich nicht zwingend um einen Anwalt handeln, sondern es kommen noch weitere Personen infrage, um euch entgeltlich oder unentgeltlich bei der Konfliktlösung zu helfen:

  • Unterstützung durch neutrale Vermittler wie einen Mediator. Dabei kann es sich um eine unbeteiligte Privatperson handeln. Besser ist es aber, einen professionellen Mediator einzuschalten. So steht einerseits nicht der Verdacht von Befangenheit im Raum und andererseits bringt er die Erfahrung sowie das Know-how mit, um Streitigkeiten schnell sowie zur Zufriedenheit aller Beteiligten beizulegen. Häufig wird eine solche Mediation auch auf dem Rechtsweg initiiert, um ein Gerichtsverfahren gegebenenfalls noch zu vermeiden.
  • Hilfe durch den Vermieter, wenn es sich um ein gemietetes Objekt handelt. Denn auch er ist daran interessiert, dass es in seinem Eigentum harmonisch zugeht und dass Konflikte oder Gerichtsverfahren vermieden werden. Oft hat er zudem das letzte Worte, wenn es um Entscheidungen rund um die Hausordnung, Gartennutzung, Haustierhaltung & Co geht. Deshalb ist es sinnvoll, sich bei Streitigkeiten frühzeitig an den Vermieter zu wenden, falls sich abzeichnet, dass diese nicht persönlich gelöst werden können. Allerdings ist Vorsicht angebracht, wenn der Vermieter befangen sein könnte, beispielsweise durch ein freundschaftliches oder Verwandtschaftsverhältnis mit einer der Parteien.
  • Unterstützung durch Ordnungsamt und Polizei, die nur in Extremfällen möglich ist – dann ist sie aber meist unverzichtbar. Das gilt, wenn der Nachbar immer wieder gegen Gesetze verstößt und beispielsweise die Nachbarschaft durch nächtlichen Lärm belästigt. Wie ihr nun bereits wisst, sollte das persönliche Gespräch dann stets die erste Wahl sein. Führt dieses jedoch nicht zum gewünschten Erfolg, können auch der Vermieter oder als letzte Instanzen das Ordnungsamt beziehungsweise die Polizei hinzugezogen werden.

Die Frage, ob ihr Hilfe benötigt und wer sich dafür eignet, sollte demnach im Einzelfall und angepasst auf die jeweilige Situation beantwortet werden. Denn je höher der Streit eskaliert, desto geringer ist die Chance, ihn vielleicht doch noch ohne langfristige Schäden an der Nachbarschaftsbeziehung beizulegen. Trotzdem ist es auch wichtig, euch zu wehren, wenn ihr euch aufgrund von Fehlverhalten eurer Nachbarn in den eigenen vier Wänden nicht mehr wohlfühlt und diese nicht mit sich sprechen lassen.

3. Kompromissbereitschaft zeigen

Bevor ihr aber mit dem Finger auf andere Personen zeigt, solltet ihr euch erst einmal fragen, ob nicht vielleicht ihr selbst die Ursache des Problems seid oder dazu beigetragen habt. Vielleicht nehmt ihr selbst keine Rücksicht, fordert diese aber von eurem sozialen Umfeld ein. Vielleicht reagiert ihr in gewissen Situationen über. Vielleicht sucht ihr bewusst oder unbewusst den Streit. Es ist also auch wichtig, in die Selbstreflexion zu gehen und ehrlich nach einer Lösung zu suchen, bevor ihr dritte Personen einschaltet. Denn wenn beide Parteien Kompromissbereitschaft zeigen, so findet sich in aller Regel auch eine Lösung. Blockiert die Gegenseite hingegen sämtliche Gespräche und Lösungsversuche, so wisst ihr nun, wie ihr richtig reagieren und euch wehren könnt.

Zusammenfassung und Fazit

Von einer guten Nachbarschaft können alle Beteiligten nur profitieren. Zumindest zu versuchen, ein harmonisches Verhältnis herzustellen und beizubehalten, ist deshalb für alle Familien ein wichtiger Tipp. Trotzdem gibt es leider Nachbarn, denen man es einfach nicht recht machen kann. Bestenfalls lässt sich dann zumindest ein höfliches Verhältnis aufbauen und einhalten, basierend auf Toleranz und Konfliktvermeidung. Denn ein Nachbarschaftsstreit kann nicht nur ins Geld gehen, sondern auch auf die Psyche schlagen. Das Gespräch suchen, Kompromisse finden und manchmal auch nachgeben, ist deshalb die richtige Strategie bei schwierigen Nachbarn. Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen, wie ihr euch im Fall der Fälle wehren und vor ungerechtfertigten Vorwürfen schützen könnt, um keine Probleme mit dem Vermieter zu bekommen oder vor Gericht zu landen. Dann habt ihr von eurer Seite aus alles Menschenmögliche getan, um einen Nachbarschaftsstreit zu verhindern und euch vor potenziellen Konsequenzen zu schützen.

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