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Hund und Baby – so werden sie beste Freunde

Wenn die Familie Nachwuchs erwartet, ist das eine aufregende Angelegenheit – nicht nur für die werdenden Eltern. Auch für den Hund bedeutet Familienzuwachs eine große Veränderung. Die Aufmerksamkeit von Herrchen und Frauchen verschiebt sich und der Umgang mit den kleinen Erdenbürgern ist auch nicht immer einfach. Wir erklären, wie Hund und Baby einen guten Start haben und worauf es im Alltag zu achten gilt.

Hund oder Baby – wer zuerst? 

Wie gut die Zusammenführung von Hund und Kind gelingt, hängt von vielen Faktoren ab: vom Charakter des Kindes und des Hundes, aber auch von Zeit und Geduld, die investiert werden. Ob der Hund zuerst da war oder zuerst das Baby, hat beides seine Vor- und Nachteile. Ist der Hund vor dem Kind Teil der Familie, dann können die werdenden Eltern ihren Vierbeiner bereits sehr gut einschätzen und wissen, wie er auf neue Situationen reagiert. Und der Hund kennt bereits die wichtigsten Regeln im Zusammenleben mit seiner Familie. Zudem kann eine Gewöhnung an das Baby bereits während der Schwangerschaft stattfinden. Kommt das Baby zuerst, hat dies den Vorteil, dass sich die Eltern zunächst voll und ganz auf das Baby konzentrieren können und sich neben all den Umstellungen nicht zusätzlich mit der Gewöhnung des Hundes an das Kind beschäftigen müssen. Der Hund kann dann dazu kommen, wenn das Kind bereits ein wenig älter und damit auch schon verständiger ist.  

Kinderfreundliche Hunderassen 

Es gibt Hunderassen, die von Natur aus ruhiger, geduldiger, besonders verspielt, verschmust und folgsam und damit besonders familiengeeignet sind. Zu den beliebtesten kinderfreundlichen Hunderassen gehören: 

  • Golden Retriever 
  • Labrador 
  • Beagle 
  • Dalmatiner 
  • Pudel 
  • Berner Sennenhund 
  • Malteser 
  • Mops 
  • Bichon Frisé 
  • Australian Shepherd 

Hund und Kind aneinander gewöhnen 

Unabhängig von der Rasse ist die Erziehung des Hundes ausgesprochen wichtig, wenn das Zusammenleben mit Kind und Hund problemlos funktionieren soll. Wenn der Hund bereits vor dem Baby da war, könnte er die neue Situation als beunruhigend wahrnehmen. Er kann ängstlich oder gar aggressiv reagieren, um seine Stellung im „Rudel“ zu behaupten. Daher lohnt es sich, bereits vor der Ankunft des Babys den Hund vorzubereiten und ihm die wichtigsten Fähigkeiten beizubringen, die er benötigt, um mit dem neuen Familienmitglied umzugehen. So sollte der Hund spätestens jetzt verbal gut unter Kontrolle gehalten werden können. Angewohnheiten, die bisher kein Problem waren, mit Baby aber Probleme bereiten können, sollten vorausschauend abtrainiert werden. So war es bisher vielleicht kein Thema, dass der Hund Herrchen und Frauchen zur Begrüßung anspringt. Doch mit Baby auf dem Arm wäre dies eher ungünstig. Auch neue Routinen im Tagesablauf können bereits vor der Geburt des Kindes etabliert werden. 

Zum Zusammenleben von Hund und Kind gehören nicht zuletzt angemessene Hygienemaßnahmen. Ein Test auf Würmer vor Ankunft des Babys ist wichtig. Im Alltag muss gegebenenfalls dem Fußboden mehr Aufmerksamkeit als bisher geschenkt werden. 

Ist das Baby auf der Welt, ist es wichtig, dem Hund möglichst wenig Aufmerksamkeit zu entziehen, damit Eifersucht und Aggressionen vorgebeugt bzw. auf diese reagiert wird. Der Familienzuwachs sollte vom Hund als etwas Positives wahrgenommen werden. Das kann eine Herausforderung für die Eltern sein. Einfacher wird es, wenn der Hund in die Aktivitäten rund ums Baby einbezogen wird. So kann man mit dem Hund sprechen, während das Kind gewickelt wird und wird das Baby gestillt oder bekommt ein Fläschchen, gibt es für den Vierbeiner ein Leckerli. 

Der Hund kann zwar in Aktivitäten um das Baby einbezogen werden, muss aber zugleich deutlich gezeigt bekommen, dass er nicht mitverantwortlich ist. Andernfalls könnte der Hund versuchen, das Baby zu „erziehen“ – mit fatalen Folgen. Gerade in der ersten Zeit sollte der Hund liebevoll, aber bestimmt vom Baby ferngehalten werden. Dies würde auch eine Hundemutter im Rudel tun. 

Ist der Hund das neue Familienmitglied, ist es vor allem wichtig, dass der kleine Mensch lernt, die Grenzen des Vierbeiners zu respektieren. Dafür gilt es, eine aktive Rolle in der Entwicklung der Beziehung zwischen Hund und Kind zu übernehmen und die beiden vor allem in der Anfangsphase nie alleine miteinander zu lassen. 

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