So wird surfen im Internet für Kinder sicher 

Beitrag von Laura Meinfelder
Aller Anfang ist schwer und natürlich kann man ein Kind nicht einfach vor die große Welt des Internets setzen. Das Internet in seiner Gesamtheit ist so komplex und gerade bei den ersten Kontakten mit den digitalen Strukturen kann es so zu Überforderung bei Kindern kommen. Doch Digitalisierung ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil und daher ist es wichtig, dass Kinder sich sicher im Netz bewegen und wissen worauf sie achten sollten. 

Begleitet euer Kind im Netz

Um Fehler, Verunsicherungen und ein Bewusstsein mit dem Umgang im Netz zu schaffen solltet ihr anfänglich nur gemeinsam mit eurem Kind surfen. So könnt ihr euer Kind auch zu guten Websiten führen, auf denen es gerne Zeit verbringt, nachdem ihr gemeinsam entdeckt habt was es alles Tolles gibt. 

Habt ein offenes Ohr

Fragt nach und interessiert euch für das, was euer Kind im Netz tut. Welche Videos hat es sich heute angesehen, welche Spiele wurden gespielt oder hat es sich bei einem sozialen Netzwerk angemeldet? Es fördert zum einen die Eltern-Kind-Bindung und es bekommt das Gefühl, dass es zu jeder Zeit mit euch reden kann, sofern es Probleme gibt. Teilweise kommt es bei Kindern ab dem Grundschulalter bis hin zum Jugendalter zu Cybermobbing. Gerade im Internet ist die Hemmschwelle der Nutzer gesenkt, weshalb sich Klassenkameraden schnell zu Sticheleien gegen Außenseiter verleiten lassen. 

Schafft ein Verständnis für Daten und Regeln

Sprecht mit eurem Kind über Dinge, die es im Internet tun darf oder nicht tun darf. Euer Kind sollte verstehen, dass es vorsichtig mit Daten umgehen muss. Der Wohnort und das Passwort sind zum Beispiel Informationen, die niemanden etwas angehen. Damit eure Kinder nicht leichtfertig mit privaten Informationen oder sogar Bildern umgehen müsst ihr klar aufzeigen, was bei dem leichtsinnigen Umgang mit Daten, zum Beispiel Sexting passieren kann. Außerdem solltet ihr feste Surfzeiten festlegen. Das Internet ist spannend und es gibt viel zu erleben. Trotzdem sollte die Freizeit auch mit anderen Dingen gefüllt werden und auch die schulischen Verpflichtungen dürfen nicht zu kurz kommen, denn Internetsucht kann auch bei Kindern und Jugendlichen ein Thema sein.  

Nutzt technische Schutzmöglichkeiten

Da man im Internet auf unzählige Dateien zugreifen kann ist das Risiko relativ hoch, dass man auch ungewollte oder verstörende Dinge findet. Darum solltet ihr für euer Kind technische Schutzmaßnahmen ergreifen. Hier ein paar Beispiele: Antiviren-Programme, ein eigenes Kinder-Benutzerkonto, von den Eltern festgelegte Startseiten und Kindersuchmaschinen oder die gewünschten Spieleseiten als Lesezeichen speichern oder Jugendschutzprogramme installieren.  

Weitere Tipps gibt es hier. Empfehlenswerte Seiten für Kinder zum Spielen, Entdecken, Lernen und Zeichnen sind zum Beispiel Kinderweltreise, WDR – Die Seite mit dem Elefanten, Kikaninchen oder Sandmann.

 

Viel Spaß beim Surfen und Stöbern!