Region Südharz

Die in Thüringen liegende Südharz Region ist für Lokomotive-Liebhaber ein Muss! Erfahrt mehr über den Charme der Region.

Region Südharz

Der Harz präsentiert sich nicht nur in vielfältiger Weise, sondern bietet auch mehren Naturparks Fläche. Der Naturpark Südharz ist einer davon und erstreckt sich auf der Thüringer Seite des Harzes. Neben seiner abwechslungsreichen Landschaft und den Wanderwegen bieten der Naturpark und die Region Südharz noch die eine oder andere interessante Freizeitaktivität.

Klassiker Wandern

Der Naturpark lockt neben den Wander-Liebhabern auch Fans von Lokomotiven und Zügen an. Die Dampflokomotiven der Harzer Schmalspurbahnen sind dabei ein Ereignis für Groß und Klein. Die Harzquerbahn nimmt die Begeisterten mit auf eine 60 km Strecke entlang der Nord-Süd Achse des Harzes. Wer es etwas romantischer mag, dem ist die Selketal-Bahn zu empfehlen. Die Strecke von 43 km lässt einem das romantisch anmutende Tal, mit seinen Eichenwäldern, entdecken. Ein überwältigendes Panorama bietet die Brocken-Bahn, welche den höchsten Punkt des Harzes in den Mittelpunkt stellt. Die Strecke ist nur 19 km lang und für jeden zu empfehlen.

Stolberg

Eine der beliebtesten Wandertouren ist die Grüner-Kars-Tour. Sie führt entlang des „Alten Stolberg“, ein kleines Waldgebiet mit steilen Gipshängen, und beginnt an der Harzer Kalkhütte. Zusätzlich einen Blick in die Stadt Stolberg zu wagen kann sich lohnen. Neben interessanten Museen, welche Geschichte der Region nahe legen, thront das Schloss Stolberg über der Stadt. Das im 13. Jahrhundert erbaute Gebäude steht auf dem nach drei Seiten abfallenden Berg oberhalb der Stadt. Nach seiner abwechslungsreichen Geschichte gehörte es seit 2002 zum Eigentum der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Mithilfe der Stiftung und anderen Fördermitteln wurde das Schloss komplett restauriert und saniert.

Viele Höhen und Tiefen hat auch das Josephskreuz erlebt. Es ragt über den Auerberg hinaus der mit seiner Höhe von 580 m den Unterharz dominiert. Bereits im 17. Jahrhundert gibt es Belege von einem hölzernen Aussichtsturm. Dieser stürzte aber durch Unterhöhlung zusammen und wurde im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut, nur um dann durch einen Blitz in Flammen aufzugehen. Heute steht das Kreuz in einer Stahlfachwerkkonstruktion wieder an der gewohnten Stelle und erinnert durch die Bauweise an den Pariser Eiffelturm.

Die Region bietet also eine große Abwechslung für alle Besucher und für die ganze Familie.